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In der Öffentlichkeit besteht nach wie vor manchmal die oft vorsätzlich gestreute Auffassung, alles was einen Metalldetektor benutzt sei verbrecherisch. Es wird nicht differen-ziert. Die Minderheit der "Raubgräber" wird als Masse verkauft, in der die "legalen" Sucher verschwinden. Das ist unwahr, leicht zu beweisen: Alleine die Suche nach Dingen wie Orden aus dem 2 WK ist in den meisten Bundesländern problem- und Genehmigungslos möglich; Dabei machen diese "Militariasucher" bereits gut die Hälfte aller Sucher aus!
Ein weiterer großer Teil sucht völlig ungezielt abseits von jedwedem bekanntem Bodendenkmal nach allem möglichem.
Ein verschwindend geringer Bruchteil sucht "aus Profitgier"! Das sind dann die klassischen Raubgräber, die gezielt Gräber plündern. In der Klassischen Auslegung sagen die Denkmalschutzgesetze fast übereinstimmend, nur die Suche nach Historisch bedeutsamen Gegenständen bedarf einer Genehmigung.
Es ist auch für den unkundigen Laien und Journalisten leicht erkennbar: Es KANN nicht ALLES Historisch bedeutsam sein! Und die, welche da schreien Zerstörung: Schaut euch das Bild oben an; DAS ist Zerstörung (Raubgräber in Syrien).
Die seit geraumer Zeit zu beobachtenden Versuche einiger LDÄ und auch leider einiger verwirrter Sondengänger, sozusagen durch zementieren der Auffassung man brauche immer eine Genehmigung ein "neues Recht" durch die Hintertür einzuführen, stimmen bedenklich.
Natürlich; auch auf diesen Seiten werden beispielsweise Hügelgräberfelder, die auf 1000x umgepflügten Acker liegen als potentielles Suchgebiet beschrieben. Ganz einfach, weil dort kaum noch ein weiterer Schaden eintreten kann! Und diese Auffassung hat noch niemand glaubhaft widerlegt, sieht man von theoretischen Ausnahmen ab die so häufig sind wie ein Kometeneinschlag auf der Erde.
Es muss aber auch klar sein: Berechtigte Kritik heißt nicht dass Archäologen unser "Feind sind"! Sie machen eine wichtige Arbeit und werden zurecht unwirsch wenn man diese behindert oder vernichtet. Leider ist es so, dass der Archäologe "vorort" allzu oft auf des nächtens umgegrabene Grabungsflächen trifft... und dann wiederum natürlich nur schwer realisiert dass dies eben NICHT vom Alltagssucher verbrochen wurde. Oder der "praktizierende Archäologe" bekommt "von oben" vermittelt "uns" ginge es nur um den materiellen Wert.
Um es deutlich zu sagen: Das was ein Sucher findet ist zu 99 Prozent Schrott, und wäre auch für Archäologen Schrott. Angefangen von neuzeitlichem Müll bis Haufen an Granatsplittern.
Bei den "verwertbaren" Funden wie Münzen käme es lediglich auf eine Meldung an... und auf eine Regelung des Schatzregals.
Stattdessen wird seit JAHREN versucht, eine utopische Genehmigungspflicht für alle durchzudrücken.
Statt einfach eine Liberalisierung vorzunehmen, welche allen Seiten nur positives bringt Deutsche Bürokratie, und natürlich auch Eitelkeit:
"Das Ausland (Italien, Türkei) bekämpft Sondengänger und Raubgräber, also tun wir das auch", gar nicht erkennend, dass die Raubgräberproblematik in diesen Ländern EINE VÖLLIG ANDERE IST!
Wer sich einmal obiges durch den Kopf gehen lässt wird schnell erkennen, dass irgendetwas nicht stimmt... und hoffentlich bei weiteren Diskussionen erst nachdenken und dann schreiben!
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