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Vielversprechend ist es wie sicher allgemein bekannt, Altstraßen, etwa des Mittelalters, abzusuchen. Allerdings muss man sich klarmachen, wie viele Tausende Kilometer solcher alten Straßen noch heute im Wald oder im Feld verlaufen, ohne überbaut zu sein.

Es wäre eine Lebensaufgabe, selbst für alle Sucher Deutschlands zusammen, diese Straßenverläufe systematisch abzusuchen. Also heißt es, sich auf bestimmte Punkte zu konzentrieren. Doch welche?
Neben den beschriebenen Steinsetzungen, Felsspalten und Quellen gibt es noch ein weiteres Gebiet, bei dem zumindest die Fundhäufigkeit maximiert wird.
Altstraßen verliefen teilweise in 3, 4 oder mehr Fahrspuren parallel zueinander, und bei weitem nicht immer sind sie als Hohlweg erhalten geblieben.
Sie nutzten, soweit möglich, die Verläufe von Höhenzügen. Diese bilden ab und an schmale Höhenrücken, auf denen sich der Verkehr wie durch ein Nadelöhr bewegte. Viel Verkehr auf wenig Fläche aber bedeutet eine Fundhäufung. Oft sind die Felsen an solchen Höhenrücken steil abfallend, so dass sich eine Suche dort ebenfalls lohnen kann.
Anhand des obigen Beispiels: Bei den grün eingefärbten Wegen handelt es sich um bis ins Mittelalter genutzte Wege. Hier wären potentiell interessante Punkte:
A: Der Gipfelpunkt des Höhenrückens
B: Die schmalste Stelle des Höhenrückens
C: Die Verzweigung/Kreuzung der Altwege
D: Die Quelle an dem einen Altweg
Weiter interessant sind heute eventuell nicht mehr sichtbare Abzweigungen in Dörfer, die an der Straße lagen.
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