London – Man schrieb das Jahr 1922, die Welt feierte den Briten Howard Carter: Er hatte das Grab des Pharao Tutenchamun entdeckt. Lord Carnarvon hatte die Expedition ins „Tal der Könige“ finanziert. Jetzt holte die Vergangenheit die Helden von gestern ein: Sie sollen das Grabmal schon acht Jahre zuvor, also 1914 entdeckt – und geplündert haben. Der britische Archäologe Gerald O’Farrell: „Einige Schätze verkauften sie an Sammler.“ Um den Raub zu vertuschen, habe Carter die Grabkammer zumauern lassen. O’Farrell: „Außerdem erfand er die Legende vom Fluch der Pharaonen. Sie sollte andere Forscher vom Grab fernhalten.“

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