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Thema: Höhlenkriecher gesucht

  1. #1
    Aktiver User Avatar von Denarius
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    Talking Höhlenkriecher gesucht

    Salute !

    Gibbet im Raum Neuss/Köln Höhlenforscher, bzw. Leute die mit dieser Thematik Erfahrung haben ?

    Hintergrund der Frage ist folgendes: In der Nähe von Neuss liegt der sogenannte Liedberg, die einzige nennenswerte Erhebung im gesamten Umkreis und ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit.

    Aufgrund seiner exponierten Lage, war der Liedberg stets beliebtes Siedlungsgebiet. Herausragende Bedeutung erfuhr er dann spätestens zur römischen Kulturepoche, als hier oberirdisch Sandstein angebaut wurde, der sich auf fast jeder römischen Siedlungsstelle im gesamten Kreisgebiet findet.

    Im Mittelalter wurde der Abbau scheinbar unter Tage verlegt, so daß das komplette Areal unterhölt ist. Allerdings gibt es eine Vielzahl natürlicher Hohlräume, z. B. der sogenannte "Felsenkeller", der in etwa unter dem Bergfried der Burg Liedberg liegt (15m hoch).

    Im Jahre 1936 wollten drei Pfadpfinder das Gangsystem erkunden und wurden dabei verschüttet. Daraufhin wurden die ehemaligen Eingänge verschlossen und sind seit jenem Tage nicht mehr betreten worden.

    Das Problem ist offensichtlich, daß die alten Stollen nicht abgesichert sind und dort jeder nach Gutdünken gegraben hat.
    Zudem ist das ganze Areal sehr "sandig", was nicht gerade auf eine sonderliche Festigkeit schließen läßt ;-)

    Die Protokolle sprechen von insgesamt (glaube ich) 15 Toten durch den Abbau im Laufe von 150-200 Jahren. Der reguläre Abbau wurde Ende des vorletzten Jahrhunderts eingestellt.

    Aufgrund der sehr bewegten Geschichte des Liedberges, wäre ein Erkunden (und Absuchen) der Stollen mit Sicherheit nicht uninteressant, da früher sehr viele Häuser in Liedberg eigene Zugänge zum Stollensystem hatten und es sich stets als Versteck- und Zufluchtsort angebot. Einer der Zugänge führt, genau wie in Abenteuerromanen, durch einen heute noch vorhandenen Brunnenschacht.

    Das komplette Areal ist übrigens ein Kulturdenkmal, bzw. Naturschutzgebiet. Allerdings kenne ich zum einen die zuständigen Achäologen, bzw. den Besitzer der Burganlage, so daß man hier ggfls. ganz offiziell forschen könnte.

    Dummerweise habe ich keine Ahnung von Höhlen, den damit verbundenen Gefahren und habe selbstredend nicht vor, dort unten verschütt zu gehen ;-)

    Wer kann also möglicherweise weiterhelfen ?

    Gruß,
    Albert

  2. #2
    Stammuser Avatar von Schliemann
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    Standard

    Mal Ernsthaft:
    Haste 'ne "novaesia Goldnuss" oder biste suizidgefährdet??
    Reichen Dir ca.15 Tote nicht?? Wenn dort unten "brüchiges" Gestein oder Sand ist, dann gibt's nur eins: neue Verstrebungen bauen, wie im Bergwerk eben!!! Alles andere ist WAHNSINN!!!
    Nur, so ne Aktion mit Verstrebungen usw. wird wohl zu teuer werden, denke ich, also lass' es im Zweifelsfall lieber! Kein Gang kann mich so neugierig machen, dass ich trotz akuter Einsturzgefahr dort rumkrabbeln würde!
    Was meinst Du, warum die 3 Pfadfinder damals nicht geborgen wurden? Etwa, weil die Angehörigen die lieber da unten lassen wollten oder weil es viel zu gefährlich und teuer gewesen wäre, die Toten da wieder rauszubuddeln? Überleg' mal! Die Technik dafür gab's nämlich zu dieser Zeit schon!!!
    Da krabbel' ich doch lieber durch meine alten Kölner Festungsgänge, da weiß man was man hat!
    Soll nur 'n gutgemeinter Rat sein!
    Gruß Uwe

  3. #3
    Aktiver User Avatar von RockinHarry
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    Lightbulb

    Hm..hört sich für mich auch eher an, als sollte man sowas "Professionellen" überlassen. Vielleicht kann man aber auch die "Offiziellen" Stellen für die Örtlichkeit interessieren, Denarius...lass doch mal deine Verbindungen spielen!

    Ansonsten würde ich sagen, das auch nicht nur die vorhandene Bausubstanz ne Rolle spielt, sondern auch vorhandene bzw., nicht vorhandene Belüftung der Gänge.
    Vor kurzem haben wir uns zu einem alten Luftschutzstollen-System "Zugang verschafft" und mussten leider feststellen, das die hohe vorhandene Luftfeuchtigkeit und auch der offenbar niedrige Sauerstoffgehalt nicht besonders zuträglich fürs Alllgemeinbefinden war! ...Niemals Alleine in solche Gänge gehen!! Wer nicht verschüttet wird, kann immer noch bewusstlos werden!! (..und nicht mehr aufwachen)

    GuGF

    _____________
    RockinHarry

  4. #4
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    Standard

    Die Belüftung könnte man notfalls ja sicherstellen, und 15 Tote in 200 Jahren bei den damaligen Verhältnissen ist ja soooo viel nicht. Hört sich zwar seeeeeehr interessant an, aber freiwillig würd ICH da auch nicht rein... man müsste sich halt mal die "Substanz" anschauen, ich denke nicht dass ALLE Stollen gleich baufällig sind. Thats a job for Micha2
    -----------
    Der Harry

  5. #5
    Stammuser Avatar von micha2
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    Cool Warum nicht...

    wenn ich mal nähere Infos (geogr. Lage, Koordinaten etc.) bekomme...
    Sollte man sich schon mal ansehen. Der Eigentümer muß aber damit einverstanden sein!

    Und letztendlich weiss man im Altbergbau sowieso nie was einen erwartet!
    Da muss man eben vor Ort die Lage einschätzen und (hoffentlich) rechtzeitig umkehren wenns zu gefährlich wird.



    Gruß

    Micha2
    Intelligenz ist die einzige Sache auf der Welt die gerecht verteilt wurde,
    jeder denkt das er genug davon hat.

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