Eigentlich wollte Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) "sämtliche noch erhaltenen Elemente der ehemaligen Grenzanlagen unter Schutz" stellen. Das hatte er jedenfalls zum 40. Jahrestag des Mauerbaues in der vergangenen Woche versprochen. Doch wenige Tage später, wahrscheinlich am vergangenen Freitag, ist ein oberirdischer Bunker der DDR-Grenztruppen am Leipziger Platz abgerissen worden. Bemerkt hatte das zunächst der Kaufmann und Mauerschützer Erich Stanke. Die Sprecherin von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder, Petra Rohland, bedauert den Abriss des Bauwerks, will aber nicht von einem Bunker sprechen. Dafür gebe es keine Spuren. "Bei uns ist die Rede von einem Unterstand mit Schießscharten", sagt sie. Von dem Bauwerk habe die Behörde erst Ende letzter Woche erfahren, es habe nicht unter Denkmalschutz gestanden. Die private Firma Wert-Konzept, die das Grundstück bebauen wolle, habe es also abreißen dürfen.
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Berlin Online






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