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Thema: Suche auf Schlachtfeldern

  1. #1
    Administrant
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    Standard Suche auf Schlachtfeldern

    Nur der Korrektheit halber. So war "woanders" zu lesen:

    "...Schlachtfelder 30JK sind oft während der Schlacht schon von "Sammlern" durchpflügt worden. Liegengeblieben ist nur das, was damals als wertlos angesehen wurde. Bei der Armut damals dürfte das nicht allzuviel sein.
    Interessanter sind da Flächen, über die der "Verlierer" ungeordnet die Flucht ergriffen hat. Oftmals sind dabei Flußläufe beliebte Gelegenheit gewesen, etwas weg- oder reinzuwerfen. Zumal damals viele Leute nicht oder nur sehr schlecht schwimmen konnten. Auch diese Stellen sind seit Jahrhunderten abgesucht worden, aber oft noch nicht mit einem Detector. Hat auch den entscheidenden Vorteil, dass diese "Hotspots" meist vom KD weit genug entfernt sind, oft bis zu 30km..."
    • Die "Armut" mag für Zivilisten zutreffen, nicht aber für alle Soldaten. Es gab durchaus Truppenteile die gut betucht waren.
    • Flußläufe waren absolut kein beliebtes Ziel. Im Gegensatz zu heute waren die Ufer fast immer sumpfig, es also allein schon schwierig da überhaupt hinzukommen
    • Wer 30 Kilometer weit "entkommen" war hat nichts mehr weggeschmissen. Das hat er unmittelbar bei Fluchtantritt, und zwar die schweren Sachen.
    • Es geht ausserdem auch darum was VOR der Schlacht war. Bspw. das vergraben von Sold, oder Wertgegenständen für den Fall einer Verwundung usw.
    • Oder die Artilleriestellungen wo heuer noch Kanonenkugeln warten, so die Stellung zu schnell überrant wurde
    • Oder Pferdestationen, wo sich Zaumzeug finden lässt

    Fazit: Zum Sondengängertipps geben muss man schon selbst einer sein und nicht das gehörte wiedergeben.

    Sorry...
    -----------
    Der Harry

  2. #2
    Stammuser Avatar von Bacchus
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    Von wem stammen die denn ???

    J.
    Kaiser sind in einer bedauernswerten Lage. Nur ihre Ermordung beweist der Öffentlichkeit, dass die gegen sie gerichteten Verschwörungen tatsächlich existieren.

    Domitian

  3. #3
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    Datt Dergeli ...
    -----------
    Der Harry

  4. #4
    Stammuser Avatar von Rabbit
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    Question

    Hallo zusammen,

    dann laßt uns doch mal konstruktiv sein. Also: Wo sollte man denn suchen, um größere Schlachtrelikte wie Säbel oder Musketen zu finden? (Musketenkugeln habe ich genug).

    Unweit meines Wohnorts gab es vor 200 Jahren eine große Schlacht. Zusammengefasst marschierte eine Armee durch einen großen Wald und traf am anderen Ende völlig unvorbereitet auf eine kampfbereite feindliche Armee. Da die im Wald befindliche Armee sich nicht entfalten konnte, waren die Kampfhandlungen eher begrenzt. Es gab aber sehr viele Gefangene und auch Flüchtende.

    Also habe ich sorgfältig recherchiert. Habe Bücher gekauft, Archive und Bibliotheken besucht, mit dem Bürgermeister gesprochen (und seinen Acker abgesucht) und einen Vortrag des Heimatvereins besucht. Ich habe Karten der damaligen Zeit, kenne Kampf- und Rückzugsgebiete. War auch oft zum Suchen dort. Einige Areale ware0n so metallarm, dass sie als abgesucht gelten müssen. Natürlich hat diese Schlacht schon immer alle Sondengänger angezogen.
    In anderen Arealen habe ich Musketenkugeln und Knöpfe gefunden, teilweise in hoher Dichte. Aber auch in diesen offensichtlich noch nie abgesuchten Gebieten habe ich nie etwas Größeres, wie z.B. eine Muskete gefunden.

    Daher meine Frage: Wo kann ich so große Relikte finden? Langsam glaube ich nicht mehr daran, so etwas noch auf dem Feld oder im Wald zu finden. Etwas was so groß ist wie eine Muskete fällt auf dem Acker sofort auf und wird eingesammelt; ansonsten wird es früher oder später ausgeackert. Auch im Wald wird ein so großes Objekt früher oder später zufällig gefunden.

    Liegen bleiben kann so ein großes Objekt doch nur, wenn entweder der Boden so weich ist (Morast), dass auch ein Gewehr in einigen Wochen von der Oberfläche verschwunden ist.

    Sollte ich also meine Suche auf Feuchtgebiete wie z.B. Flußufer konzentrieren?

    Viele Grüße
    Rabbit

  5. #5
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    Es sind im Laufe der Jahrhunderte nicht nur Sondengänger gewesen. Metall (Schrott) war immer begehrt, und wurde wie du ja auch schreibst aufgehoben und wieder eingeschmolzen oder zu Werkzeugen umfunktioniert. Lag ein Degen aufm Acker so ist es eh unwahrscheinlich das er noch da und vielleicht sogar heile ist, spätestens heute ist er in Stücke zerpflügt. Ich denke wenn man sich in die Lage der Kämpfenden versetzt, sollte das schon mal was bringen.

    Morastiger Boden ist gut, aber war der bereits "damals" morastig? Wald... also hier sind noch Jahrzehnte nach dem Durchmarsch der Truppen im 30j. Krieg Skelette von Soldaten in Uniform im Wald gefunden worden, die sich da verkrochen hatten und an ihrer Verwundung gestorben sind, es wird also nicht alles gleich gefunden.
    Besser als Morast wäre Sand, weil der nachrutscht und gleich "den Fund" überdeckt; da ist aber dann die Frage ob es mittlerweile nicht so tief ist dass man nicht mit dem Detektor dranreicht. Flussufer ja, doch nur wo eine Furt ist; aber eher Bäche, die man nicht überspringen konnte und man durchwaten musste.

    Nicht den Hauptort der Schlacht aufsuchen, sondern strategische Punkte wie kleine Anhöhen oder Kanten; Rückzugsscharmützel fanden immer statt, oft 1 oder 2 Kilometer weg, wo noch kaum einer war. Und dann halt wie du es auch machst, Geschichte der Schlacht und Umgebung pauken; WO standen die Kanonen, WOHIN haben sie geschossen, wie WEIT flogen die Kugeln. Etc.

    Aber ich denke mal all das wirst du auch schon gemacht haben
    -----------
    Der Harry

  6. #6
    Stammuser Avatar von MaMue
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    Hi Thorsten
    Also bei der von dir gemeinten Schlacht kenn ich jetzt mittlerweile schon 20 Leute die da gesucht haben und die einzigen Funde waren Kiloweise Musketenkugeln, ein paar Knöpfe und Münzen und eine Kanonenkugel. Und jeder wundert sich das bei einer Schlacht der Größe nicht mehr zu finden ist.
    Aber eine Erklärung dafür hab ich auch nicht. Furten gibts da nicht nur das eine oder andere Rinnsal und die heute sumpfigen Stellen waren von der Schlacht damals nicht betroffen.
    Ich bin mittlerweile der Meinung, da gibts nix
    ....mögest du leben so lange du willst und es wollen so lange du lebst
    (Keltischer Trinkspruch )

  7. #7
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    Hm, mal andersrum gefragt, was erwartet "man" denn zu finden?
    -----------
    Der Harry

  8. #8
    Stammuser Avatar von MaMue
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    Na ja erwarten ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Man "hofft" eben sowas wie ne Muskete, Säbel, Orden, oder private Stücke oder sonstige Ausrüstungsgegenstände der Soldaten zu finden. Bei ca. 100.000 Soldaten sollte man schon sowas erwarten/erhoffen können, aber nix.
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  9. #9
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    Stimme MaMü zu, auf diese Dinge hoffe auch ich.

  10. #10
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    Kanonenkugeln; da habe ich schon öfter gehört dass die jemand gefunden hat. Aber Degen, Säbel etc. ganz selten. Müsste man sich wirklich mal schlau machen, WIE denn damals so was ablief, und ob die Kameraden die Waffen eines anderen mitnahmen.
    -----------
    Der Harry

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