Die Kette touristischer Attraktionen im nordöstlichen Vogtland ist um eine Perle reicher geworden: Mit der Göltzschtalbrücke, Schloß Netzschkau, Burg Mylau, Erlebnispark Forellenhof Plohn, Neuberinmuseum Reichenbach, dem Gasfesselballon an der Göltzschtalbrücke und Klopfermühle Lengenfeld lockt seit Sonnabend auch die Tropfsteingrotte Mühlwand zum Besuch.
Nachdem das alte Bergmannslied „Glück auf, Glück auf“ verklungen war, ergriff Reichenbachs Oberbürgermeister Dieter Kießling kurz das Wort. Er dankte den ABM-Kräften und Werner Albert herzlich für die in den vergangenen Jahren am Bergwerk geleistete Arbeit. Dadurch konnte ein weiteres touristisches Kleinod geschaffen werden. Der OB verwies allerdings auch darauf, dass es in den Folgejahren noch viel Arbeit im Berg gibt. Denn nach Berechnungen sei das noch zu erschließende gesamte Stollensytem insgesamt rund zehn Kilometer lang.

Hunderte Besucher aus nah und fern nutzten danach in den Stunden bis in den Nachmittag hinein die Gelegenheit, eine der Führungen in das unterirdische Labyrinth mitzumachen. Beim Gang durch die teils mit hölzernen Laufstegen ausgelegten rund 250 Meter langen Stollen hörten sie von Bergwerksdirektor Werner Albert manch Interessantes aus der Geschichte des Alaunwerkes. Dabei erfuhren sie auch, dass der bisher entdeckte schönste Teil der Grotte zurzeit wegen eines Erdrutsches noch nicht wieder begehbar ist.

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