Der moslemische Fundamentalistenführer Osama Bin Laden wird nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung möglicherweise von früheren Mitarbeitern der DDR-Staatsicherheit beraten. Die Zeitung beruft sich auf eine neue Biographie des französischen Journalisten Roland Jacquard über Bin Laden. In dem Buch „Im Namen Osama Bin Ladens - Geheimakte über den meistgesuchten Terroristen der Welt“ schreibe Jacquard: „Es scheint tatsächlich, dass zwei frühere Experten der ostdeutschen Stasi kürzlich acht Monate in einem Camp in Afghanistan verbrachten, um Rekruten mit der Handhabung chemischer und bakteriologischer Einzelwaffen vertraut zu machen - genauer gesagt, wahrscheinlich mit dem Verschließen giftgefüllter Granaten“.
Auch Angehörige der „Spezsnaz“, einer früheren Elitetruppe der Roten Armee, arbeiten nach Angaben Jacquards für Bin Laden. „Sie sind Spezialisten für Sabotage sowie chemische und biologische Waffen. Bin-Laden-Anhängern zufolge haben menschliche Versuchskaninchen in seinen Terrorcamps eingewilligt, giftige Substanzen zu testen.“ Im Lager Tora-Bura seien mehrere von ihnen an den Folgen gestorben, zitiert die Zeitung.