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Thema: Atombombe

  1. #1
    Avatar von Tigel1
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    Smile Atombombe

    Jetzt ist es raus und in der Zeitschrift GTGJ Nr.18 veröffentlicht.Also nicht weiter nach AB suchen und auf keinen Fall im Jonastal(bringt nichts).Hr.B.hat geschlußfolgert,Deutschland hatte nie eine AB und war weit weg vom Ziel.Legt er so auf mehreren Seiten dar.Gut ,es ist die Meinung eines unwissenden,aber immer hin Mühe hat er sich gegeben.

  2. #2
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Atombombe

    Wenn sie wirklich nichts hatten, warum haben sie zur Jahreswende 1944/45 ein Geheimdienst Team mit zwei Mann von einem U-Boot vor NY ausgesetzt, die einen starken Sender für einen Leitstrahl zur Zielannäherung zu installieren hatten? So etwas macht man doch nur, wenn man etwas hat und nicht, wenn es nur geplant ist. Ich gehe einmal davon aus, dass das >Ding< fertig war, nur am Trägermittel hat es gehapert.
    Wenn man sich sämtliche Fakten vor Augen führt, muss doch etwas im Busch gewesen sein. Da hätte wir die Zielkarte von NY aus 1944. Da haben wir ein Deutsches U-Boot welches angeblich vor Madagaskar gesunken ist, laut der Deutschen U-Bootliste, welches aber vor ein paar Jahren vor NY gefunden wurde, vernichtet durch Rammstoß eines Zerstörers. Dass sind alles solche Sachen, wobei ich Zweifel hege, sie hatten nichts, was den großen Knall verurschen sollte.

    Noch etwas zum Schluss: Dr. Julius Mader hatte zu DDR Zeiten in der Armee Rundschau unter einem Pseudonym eine Geschichte veröffentlicht. In ihr wurde berichtet, dass die Deutschen gegen Kriegsende von der Nordseeküste (kann auch NL gewesen sein) eine Mehrstufenrakete abgefeuert haben, die zum Ziel NY gehabt haben sollte. Das Gerät soll in die Nordsee gefallen sein, weil der Leitstrahl nicht funktionierte. Mader war sehr gut informiert, gerade, wenn es um ND Sachen ging. Dass nur zur Information.

    MfG


    Conny
    Geändert von Conny (03-10-2018 um 21:09 Uhr)

  3. #3
    Avatar von Ramsay
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    Standard AW: Atombombe

    Zitat Zitat von Tigel1 Beitrag anzeigen
    Jetzt ist es raus und in der Zeitschrift GTGJ Nr.18 veröffentlicht.Also nicht weiter nach AB suchen und auf keinen Fall im Jonastal(bringt nichts).Hr.B.hat geschlußfolgert,Deutschland hatte nie eine AB und war weit weg vom Ziel.Legt er so auf mehreren Seiten dar.Gut ,es ist die Meinung eines unwissenden,aber immer hin Mühe hat er sich gegeben.
    Da Du ja scheinst Wissen zu haben, was der Meinung des Herrn B. entgegensteht, kannst Du es ja mal darlegen. Da könnte man vielleicht mal sachlich darüber diskutieren.

  4. #4
    Avatar von Varga
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    Standard AW: Atombombe

    Zitat Zitat von Tigel1 Beitrag anzeigen
    Jetzt ist es raus und in der Zeitschrift GTGJ Nr.18................................Gut ,es ist die Meinung eines unwissenden,aber immer hin Mühe hat er sich gegeben.
    Du lehnst dich mit deinem Kommentar etwas weit aus dem Fenster. Ich empfehle dir, mal die "Tante Google" zu bemühen. Name des Autors eingeben.

    Gruss
    Varga
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  5. #5
    Avatar von Parzival
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    Standard AW: Atombombe

    Da könnte man vielleicht mal sachlich darüber diskutieren.
    Ein hehres Ziel! Diskutieren kann ich nicht, weil mir die Kenntnisse fehlen.

    Aber vielleicht kann man mir, als unbedarftem Zweifler in der Frage „hatten sie oder hatten sie nicht?“ jemand auf die Sprünge helfen.
    Ich tendiere in Richtung: „Sie hatten nicht“ und das nicht nur, weil Rudolf Lusar das ganz klar geschrieben hat.

    Gibt es irgendein Indiz – außer dem von Cläre Werner gesehenen grellen Blitz? Ein Italiener hat 1944 etwas in Rügen beobachtet?

    Wenn ich mich recht erinnere, hatte die Sowjetunion 1949 ihren ersten erfolgreichen Test, der dem Vernehmen nach, durch Informationen von Klaus Fuchs ermöglicht wurde.

    Das Manhattan Projekt kam im August 45 in seine tragische Phase. Ich müsste suchen – aber wer von den deutschen Atom Forschern wurde bis August in das Manhattan Projekt einbezogen?

    Gern‘ lasse ich mich belehren, aber ich sehe mit meinem dürftigen Kenntnisstand keinerlei Indiz, dass es in heimischen Munitionsdepots entsprechende Waffen gab.

    Rainer Karlsch mit seiner „lückenlosen“ Beweisführung?

    Die „Amerika Rakete“, die alles hätte transportieren können? Im Bedarfsfall in Falkenhagen hergestelltes Sarin, oder wie ich kürzlich hörte, gab es auch Soman. Gibt es da Besseres, als Erinnerungen al a Cläre?

    Das alles hat alles irgendwie so ein Flair von „Cläre erinnert sich“

    @Conny: Mein Leitstrahlwissen ist sehr schmal, aber wenn es da Techniken gab, dann war das „Knickebein“. Dafür mußt man keinen Ausflug nach NY machen. Bist Du sicher, dass die Mission von U 1230 der Installation eines Peilsenders diente?

    Ich lese diese ganzen Geschichten mit großer Begeisterung. Getuschelte Legenden hinter vorgehaltener Hand. Mag sein, dass den Russen ein paar silberne Teekannen des Hauses Wettin vom Radar gerutscht sind. Aber das, was sie finden wollten, ist ihnen (so glaube ich) nicht entgangen.
    Da lasse ich mich gern eines Besseren belehren.

    Wenn der NKDW irgendetwas übersehen haben sollte, würde mich das sehr erstaunen.

    Gibt es da etwas?
    Geändert von Parzival (04-10-2018 um 00:37 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Varga
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    Standard AW: Atombombe

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  7. #7
    Avatar von Parzival
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    Standard AW: Atombombe

    Danke Varga. Der Diebner Bericht von 1942 mit der Erwähnung der kritischen Masse 10 -100 Kg ist also, wenn ich das richtig verstanden habe, die Basis für die sichere Annahme der Existenz der Deutschen Bombe.

    Lieber Tigel, was hätte denn Herr B. wissen müssen, um im Klaren zu sein, dass es eine (womöglich mehrere) Bomben gab?

    Ich verstehe rein gar nichts von Bomben und von Kernwaffen im Speziellen noch weniger. Aber wenn ich höre, dass in Deutschland 150 Wissenschaftler in kleinen Gruppen geforscht haben und die Manhattan Truppe 150.000 Leute (sicher nicht nur Physiker) unter Vertrag hatte, drängen sich natürlich Fragen auf.

    Das sowjetische Atombombenprojekt startete wohl erst 1942 und wurde 1945 mit deutschen Physikern und Chemikern verstärkt. Trotzdem hat es noch bis 1949 gedauert und das nur mit externen Hinweisen.

    Welche Details übersieht denn jetzt der unbedarfte Laie? Herr B. der sich offenbar besser auskennt, scheint diese Details auch nicht zu kennen.

    Es gab vor Jahren eine Dokumentation im RBB: Geheimsache Nazi-Uran: Atomjagd in Brandenburg
    Möglich, dass man sie bei YouTube findet.

    https://www.rbb-online.de/doku/f-g/G...andenburg.html

    Ja, das hat immer so etwas von Guido Knoop. Aber es werden Namen und Fakten erwähnt, die man anderweitig validieren kann. Die Angaben erwecken beim Laien den Eindruck, dass sich die Alliierten Nachrichtendienste vor ihrem Eintreffen, recht umfänglich informiert hätten. (Ich wiederhole mich).

    Also lieber Tigel, gib mir doch bitte ein prüfenswertes Recherche Stichwort.


    @Conny: Mich wundert es, dass Du alter Fuchs, quasi als das inkarnierte Lexikon für Schriftverkehr des RSHA und andere Institutionen, ohne das Vorhandensein des leisesten Indiz es in Erwägung ziehst: „Es gab sie…“. Kardanwagen hin oder her. Einer dieser 150 (alle keine Militärs) hätten früher oder später gequatscht.

    Die Deutschen bei den Briten wurden abgehört… keiner wußte etwas…die Deutschen bei den Sowjets haben es auch nicht geschafft.

    Selbstschutz, wegen möglicher Beteiligung an Verbrechen? Man hätte sich ja darauf beschränken können, wie es funktioniert.

    U-Boote vor NY? Hätte man für eine Machtdemonstration eine Bombe soweit tragen müssen?
    Vom taktischen oder strategischen Einsatz von Nuklear-Waffen verstehe ich nichts.

    Moralische Bedenken beim Einsatz von Massenvernichtungsmitteln? Eine nette Geschichte, die offenbar erst in Nürnberg und nach Hiroshima ihren Ursprung fand.
    Nenn‘ mir einfach ein Indiz, dass mich glauben machen könnte: „Es gab sie“. Die U-Boot Schnurre kannst Du als Indiz vergessen.

  8. #8
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Atombombe

    Es ist wieder viel Zweifel an der Wahrheit.Es gab in Deutschland drei große Forschungsrichtungen/Herstellung von angereicherten Material/Die Kernwaffe an sich / Reaktorbau- dazu eine Vielzahl von Untergruppen.In diesen Bereichen haben deutlich mehr als 150 Leute gearbeitet.Bekommt man schon raus, wenn man bloß mal diese Ag auflistet.Und man sich von den bisher immer wieder zitierten Personen mal abwendet.US-Originalbericht verweist auf Prof.Dr.Niels,welcher selber Atombomben hergestellt hat und diesbezüglich in den USA 1945 zur Befragung zur Verfügung stand.Als ein Bsp.Allein dieser Bericht verweisst auch auf den Herstellungsort!

  9. #9
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Atombombe

    Zitat Zitat von Varga Beitrag anzeigen
    Du lehnst dich mit deinem Kommentar etwas weit aus dem Fenster. Ich empfehle dir, mal die "Tante Google" zu bemühen. Name des Autors eingeben.

    Gruss
    Varga
    @Varga,wenn jemand solche definitiven Aussagen veröffentlicht die allen zugänglichen Berichten widersprechen kann man nur von Unwissenheit sprechen.

  10. #10
    Avatar von PLO
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    Standard AW: Atombombe

    Tigel1,
    das ist gezielte Unwissenheit!!!
    Ich denke nur an den Vortrag 2018 von Peter Brüchmann, dessen Vater umfangreiche Kenntnisse zum deutschen Atomwaffenprogramm in Thüringen hatte.
    Geändert von PLO (05-10-2018 um 21:12 Uhr)

  11. #11
    Avatar von Parzival
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    Lieber Tigel,

    Wahrheit ist eine ausgesprochen relative Angelegenheit.

    Deine Spur führt also in die Tucheler Heide? …und ich nehme nicht an, dass Du vor Primärquellen des OSS sitzt, sondern vor Reiner Karlschs Buch „Hitlers Bombe“ (S188).
    Karlsch scheint den Inhalt von OSS Dokumenten zu kennen.

    Es ging nicht um die Befragung von Prof. Niels (?) sondern, um die von Dr. Hans Hüter. Der wiederum äusserte sich wie folgt:
    Ein Professor Niels soll „einige kleine Atombomben, mit einem Gewicht von 1 bis 5 kg“ hergestellt haben.
    Wenn das jetzt ein Dir genügender Beweis für die Existenz einer oder mehrerer Atombomben ist, hast Du schon mal einen Ausblick auf die Relativität von Wahrheit.
    Wie war das jetzt mit der kritischen Masse zwischen 10 und 100 kg?

    Angesichts dieser Faktenlage würde ich jetzt noch nicht behaupten wollen, dass Herr B. sich mit seiner Behauptung „Keine Bombe!“ irrt.

    Gibt es denn noch andere Hinweise, die Dich in der Annahme "Es gab eine Bombe" bestärken?
    Geändert von Parzival (05-10-2018 um 21:28 Uhr)

  12. #12
    Avatar von Brandenburger
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    Thread: Deutsche Atombombe, Beiträge #9 + # 11

    VG Brandenburger

  13. #13
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Atombombe

    @Parzival,nicht Hüter sondern Projekt Huetten und das hat nur bedingt mit Prof Dr.Niels zu tun.Huetten war der Vorgesetzte von Prof.Dr.Niels.Und Ja,ich habe eine Kopie des Originalberichts und beziehe mich nicht auf Karlsch.Die Spur Prof.Dr.Niels ist weit ergiebiger als gedacht.

  14. #14
    Avatar von Parzival
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    Standard AW: Atombombe

    Lieber Brandenburger,

    die drei B 17 F des KG 200 habe ich nach meiner langen Netz Odyssee zum Thema Leinawald ziemlich gut im Blick.
    Es war die Phyllis Marie, die in Nobitz nach einem Flaktreffer aufgegeben wurde.
    Die vorgefundenen Umbauten deuteten darauf hin, dass die Maschine für Transporte genutzt wurde. Die Bewaffnung wurde demontiert. Der Bombenschacht mit Holzbohlen vernagelt.

    Technisch sehe ich folgende Einschränkung – die Entfernung vom Eifelturm bis nach NY beträgt 5.835 km. Das ist die direkte Luftlinie. Bei einer Marschgeschwindigkeit von 293 km/h (B-Last 2722 kg) liegt die Reichweite bei 3219 km

    https://b17flyingfortress.de/der-bom...hnische-daten/

    Es brauchte da schon einen Stopp auf den Azoren, damit man glücklich rüberkommt. Denk‘ an den Gegenwind. Da wählt man besser die nördliche Route.
    Es gibt Berichte über Fernflugerprobungen, die jener legendäre Hptm. Braun (die letzte Maschine aus Königgrätz) durchführte.

    Militärisch? Es ist völlig illusorisch mit einer einzelnen Maschine ohne Geleit mal eben nach NY zu fliegen. Auch wenn man mit einer B17 dort nicht gleich auffällt. Das war über Deutschland ständiges Problem. Die wurden dann als DO200 angemeldet. Aber nicht jede Flak Mannschaft kannte sich mit den Schattenrissen einer DO200 aus.

    Die Legenden um diese Beutemaschinen werden gern erzählt, aber ganz ehrlich (auch wenn jetzt noch das Rollfeld bei der Villa Winter auf Fuerte ins Spiel kommt) wenn das als Beweis für „sie hatten sie“ durchgeht, kann ich Herrn B nur Recht geben.

    Lieber Tigel, offenbar hast Du tatsächlich einen OSS Bericht. Karlsch hatte scheinbar den gleichen Bericht in Händen, konnte aber „Huetten“ nicht personalisieren und schlussfolgerte, dass es sich bei diesem Herrn um Hans Herman Hüter handeln muß. Ein Mitarbeiter Werner v. Brauns und somit auch in der Tucheler Heide verortbar. Wohin würdest denn Du einen Herrn Huetten stecken?

    Die ergiebigen Spuren des Prof. Niels? Bist Du sicher?
    Jetzt stehen wir an dem Punkt, dass nur Du die Spur zur Bombe kennst. Orientierst Du uns noch weiter?

  15. #15
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Atombombe

    @Parzival - die Gruppe Huetten hatte eine Verbindung zu Hertz/Harteck/Hahn ,welche alle Kernphysiker/Kernchemiker waren.Huetten selbst hatte ebenfalls Kontakt zum Bereich Peenemünde!Einer seiner Mitarbeiter war Raktentechniker.
    @ Conny - es gab ein Ju390 Flug nach NY ,geht aus dem Flugbuch der Maschine hervor.Und es gab nicht nur 2 Stück(Dessau/Merseburg beachten).
    Gleichwohl gab es einen dokumentierten Flug einer A-10 Mehrstufenrakte.Beides als Trägermittel für AB/KW geeignet.
    @ Varga - M.P.2016 und nun W.B.2018 ,was das wohl soll???????????????????

  16. #16
    Avatar von Parzival
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    Standard AW: Atombombe

    Lieber Tigel, im Wirken der Gruppe Huetten vermutest Du viel Potential. Wenn der Mann in der Tucheler Heide geforscht hat, könnte es doch zwangsläufig um Raketen gegangen sein. Gibt es da nicht mal einen Vornamen, damit man dem Wirken dieses Mannes besser nachspüren kann?

    Die Ju 390 - obwohl Conny angesprochen wurde. Diese Geschichte „12 Meilen vor NY“ ist wirklich sehr schön. Um zu testen, ob das mit den 12.000 km auch funktioniert, fliegen wir eben mal hin. Wenn’s nicht klappt ist es eben dumm gelaufen. Das ist eine wüste Legende, die immer wieder von jemandem irgendwo abgeschrieben wird. Die JU 390 V1 war ein Erprobungsmodell, das nicht vollständig betankt werden konnte und über die Existenz einer JU 390 V2 gibt es wohl keine klaren Aussagen. Von einer V3 ist immer nur an Stammtischen die Rede.

    Es würde mich sehr überraschen, wenn es ein Flugbuch gäbe. Dem Vernehmen nach soll sich Flugkapitän Pancherz vor dem Eintreffen der US Army in Dessau sehr sorgfältig um die Beseitigung seines Fliegers nebst Unterlagen gekümmert haben.

    Lieber Tigel, unser Gedankenaustausch hier erinnert mich immer an „Russels Teekanne“.
    Machen wir es doch im Weiteren, wenn Du Lust hast so: Du „legst etwas“ bspw. zur JU388 vor.
    Etwas mehr als ein „Dessau/Merseburg beachten“. Da könnte es schon eng werden, wenn es um die Version 2 geht. Da gibt es sofort Leute, die Belege haben, dass die Maschine Kammler in Prag zur Verfügung stand und später zur Spurenbeseitigung in Lateinamerika abgewrackt wurde… hätte man gehört. Das ist auch eine nette Geschichte, über die es sich aber erst nachzudenken lohnt, wenn dann mal klar ist, dass eine Version 2 in Dessau jemals abgehoben hat.

    Denk‘ immer an Russels Teekanne. Solange Du da nichts Passables vorlegen kannst, hat dieser Herr B recht.

  17. #17
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Atombombe

    @Parzival,Schade nun entgleitet die Diskussion wieder -aber wahrscheinlich in diesen Forum so gewollt!Auch,übrigends es gab nicht nur ein Ju 390 Pilot und ein LuBi zeigt eine Ju390 auf dem Flugplatz in Bernburg,schon mal gehört????Nee,was!Und ENDE Gelände!

  18. #18
    Avatar von Parzival
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    Standard AW: Atombombe

    Lieber Tigel, wenn Du den Eindruck hast, dass eine Diskussion entgleitet, wenn der Andere belastbare Hinweise für Behauptungen erbittet, dann ist es klug von Dir,
    keine weiteren Behauptungen zu nennen.

    Ich glaube, dass Belegen von Behauptungen ist das eigentliche Ziel dieses Forums.

    Das Luftbild eines 6 motorigen Flugzeugs auf dem Platz Strenzfeld könnte als ein prüfenswertes Indiz gewertet werden.
    Auf der englischsprachigen WikiSeite zur JU 390 liest man, dass die Autoren Griehl und Dressel erwähnen, das Versuchsmuster II in Bernburg montiert wurde.
    Dem gegenüber steht die Aussage von Prof Heinrich Hertel, dass das V II nicht abgeschlossen wurde. (Quelle Georg 2000)

    Wenn einem das jetzt wichtig ist, kann man die verwendeten Quellen prüfen. Momentan betrachte ich es nicht als erwiesen, dass es ein eingeflogene V II gab.

  19. #19
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Atombombe

    Lieber Parzival,einfach mal ins Flugzeugmuseum nach Bernburg gehen und dort im Flugbuch von LERCHE nachschauen und staunen.Ju390V2 Flug zu einer Zeit wo die anderen beiden auf einen anderen Flugplatz standen.Oder das Flugbuch von Lerche ist gefälscht-was auch sein kann.

  20. #20
    Avatar von mbr25
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    Standard AW: Atombombe

    @Tigel
    Wo ist denn das Flugzeugmuseum in Bernburg?

    rb

  21. #21
    Avatar von axten
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    Standard AW: Atombombe

    Hey,

    ich schätze mal das hier ist gemeint:

    http://www.bernburg.de/de/junkerauss...-bernburg.html

    Gruß
    Axten

  22. #22
    Avatar von Parzival
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    Standard AW: Atombombe

    Lieber Tigel,
    abgesehen vom ursprünglichen Thema, ist die Frage nach der realen Existenz einer JU390 VII schon spannend. Eine einheitliche Faktenlage scheint es nicht zu geben.
    Aber vielleicht bekommt man ja heraus, welche Angaben realistisch sind.

    Hier mal ein Link
    http://www.luftfahrtmuseum-hannover....junkers-ju-390
    Unter dem Text kommt ein Link zu einer PDF Datei, in der die verschiedenen Thesen zur JU zusammengefasst sind.

    Von wann ist das Bernburger Luftbild eigentlich? 43 oder 44? Der Monat ist auch wichtig, weil ja VI im Nov 44 nach Dessau verbracht und stillgelegt wurde.


    Besonders spannend ist Dein Hinweis Flugbuch Lerche. Ist das der Nickname eines Piloten? Vorzugsweise Oltn Joachim Eisermann?

    Hier wird ein Auszug von dessen Flugbuch aus März 44 gezeigt.
    http://nachtjagd-research.blogspot.com/2018/

    Wenn in dem von Dir gesehenen Flugbuch unter Flugzeug „RC+DA“ auftaucht wird es richtig spannend.
    Wann, woher und wohin? Ein Flug oder ein richtiger Test über mehrere Wochen?
    Ich brauche Zeit, bis jemanden für mich in Bernburg nachschauen kann. Die Öffnungszeiten sind auch nicht so transparent.
    Daher wäre es wunderbar, wenn Du auf diese Fragen eingehen könntest.

    Ob das Lerche Flugbuch „angepasst“ ist, oder echt, kann man vielleicht ermessen, wenn man die Daten mit verifizierbaren Fakten abgleicht.

    Auf den ersten Blick habe ich den Eindruck, dass es eine ganze Reihe „alternativer Fakten“ über diesen Flieger gibt.
    Ein Foto mit der Kennung RC+DA ist bereits als Retusche entlarvt.
    Der „Flugbericht NY“ stammt aus Erzählungen Deutscher Kriegsgefangener und wurden immer wieder abgeschrieben,
    weil niemand die Quellen der Ersterwähnung überprüft hat.

    http://www.burgerbe.de/2014/01/27/lu...unkers-ju-390/

    Die kleine Recherche wird sicher nicht beweisen, dass es die VII gab, aber vielleicht läßt sich ermitteln, welche Behauptungen überhaupt nicht ins Bild passen.

    ...und wieso überhaupt drei Stk?

    Nachtrag:
    Die Autoren, die sich auf Joachim Eisermanns Flüge mit einer JU 390 VII in Rechlin beziehen, sind schon mal mit Vorsicht zu geniessen

    In einer eBay Offerte aus 2016 wurde folgendes geboten:
    Flugbuch Joachim Eisermann E-Stelle Rechlin, Do 335, Ar 234, Erprobungsflüge
    Ich verkaufe ein A4 Flugbuch von Joachim Eisermann welches er mir Anfang der 80 er Jahre zur Verfügung stellte. Kein Original! Es geht in Buch von Start 1 -828 vom 30.7.1943 - 2.5.1945. Es beginnt bei der E-Stelle Rechlin Abt. E 4/5 Starts mit Do 17, He 111, Ju 88, Me 110, Ju 52, Ju 87, Ar 96, Ju 188, Do 217, Ju 86, FW 190, Bü 181, Ar 232, He 219, Ju 86 P, Fi 156, W 34, Udetfeld, Lärz, Rechlin, Ju 352, Me 323, Ta 154, FW 58, Roggentin, Strausberg, Ju 88 G-1, Ju 388, Do 335 !!!!, Me 262, Ar 234, Si 204 bis Start 828 am 2.5.1945
    Geändert von Parzival (08-10-2018 um 15:06 Uhr)

  23. #23
    Avatar von Conny
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    Parzival, dass mit der Installation eines Senders für einen Leitstrahl war eine ND Operation, die letztendlich geplatzt war. Das FBI hat die Sache zu Fall gebracht, da einer der beien Agenten gegenüber einen in den USA ansässigen Deutschen gebabbelt hatte. Dass ist dokumentiert und nachweisbar. Die Geschichte mit dem U-Boot ist ebenfalls dokumentiert, weil ein US-Tauchteam das Boot geortet hatte. Also kann es nicht vor Madagaskar gesunken sein. Die Zielkarte von NY ist auch nicht zum Spaß angefertigt worden. Nur die Story von Dr. Julius Mader lässt sich nicht ohne weiteres überprüfen. Alls nur einzelne Fakten. Es gibt mit Sicherheit noch weitere Fakten, die man einbeziehen könnte. Selbst Kurschatows Aussage aus den Bericht an Stalin, ihm sei nun das Geheimnis der Deutschen Kernwaffe bekannt, jedoch könne er das Wirkprinzip nicht nachvollziehen. Da gibt es mit Sicherheit noch weiter Indizien, nur keine schriftlichen Beweise.

    ... und Parzival, die Deutschen Wissenschaftler wußten, dass sie in Farmhall abgehört wurden. Ganz so dusslig waren sie auch nicht. Dass nur noch dazu. Wichtige Gespräche führten sie an der frischen Luft.

    ... und wenn es dich wirklich interessiert, gibt es auf Explorate einige Beitragsfolgen zum Thema, dabei besonderst auf den User Wolfmann achten, Dr. nat rer (Physik) und med.

    Vielleicht überdenkst Du einmal die Kugelanordnung in einem Kernreaktor, nur nicht an große Einfangquerschnitte dabei denken, nein Microkügelchen. Später hat man in der BRD damit gearbeitet. Vielleicht funktioniert das Prinzip auch bei einem Bömbchen? Wer weiß? Aber mich interessieren diese Dinge nur am Rande, meine Sache ist nach wie vor das BZ.

    MfG


    Conny
    Geändert von Conny (08-10-2018 um 15:51 Uhr)

  24. #24
    Avatar von thomasbachweiler
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    Seit Jahren grüsst in dieser Frage täglich das Murmeltier. Woher soll das angereicherte Uran oder das abgeschiedene Plutonium stammen ?
    (Die Zentrifugenanlage und der Reaktor in Espelkamp gilt nicht als Antwort !)

  25. #25
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Atombombe

    Da stelle ich die Gegenfrage, wo hat Dr. Berkei sich verstrahlt? Bestimmt nicht in seiner Lampenbude. In Russland auch nicht.
    ... und die Stasi hatte in ihrem Abschlussbericht festgestellt, dass Berkei sich vor Kriegsende verstrahlt hette. Sehr merkwürdig.
    Es sind nun einmal zu viele Fragen offen, um sich ein abschließendes Urteil zu erlauben.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (08-10-2018 um 16:05 Uhr)

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