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Thema: Bernterode

  1. #51
    Avatar von edgar
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    Standard AW: Bernterode

    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Hallo, da fällt mir MALACHIT ein. Ist heute in Privatbesitz. Gibt es einen Film drüber.
    Weihnachtliche Grüße von der Leseratte
    Neben Halberstadt und Blankenburg/Harz hatte auch die Nordhäuser Anlage schon damals die Möglichkeit, mit dem Zug befahren zu werden. Und ausser @Otto und Dieter waren ganz sicher noch einige weitere Personen in diesen Anlagen
    Vorsicht! Dieser Text kann Anteile von Ironie, Zynismus und/oder Humor enthalten!

  2. #52
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Bernterode

    Danke Edgar,
    da hätten wir als zwei große Anlagen, in denen ein Zug hätte entladen werden können. Übrigens wußte ich nur von Otto und Dieter, dass sie in der Anlage waren. Hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass Du dir so etwas nicht entgehen lässt. Nur all zu weit dürfte der Flakzug nicht mehr gefahren sein.

    Die Großformate können nur in einer Anlage verschwunden sein, die eine direkte Bahnanbindung besaß. Mit den sprerrigen Gemälden, ev. auch Holztafelbilder darunter sind die nicht größere Strecken durch die Pampa gelatscht. Dass fällt aus und mir vier Mann, vier Ecken auch nicht möglich.

    Man sollte Theo´s Vorschlag aufgreifen und einmal alle Informationen dazu zusammenfassen und auch die Personen einbinden, die schon in den Anlagen waren. Es muss Hinweise geben, denn eine so große Anzahl an Gemälden dazu Großformate löst sich doch nicht in Luft auf.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (23-12-2017 um 12:07 Uhr)

  3. #53
    Avatar von Hospes
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    Standard AW: Bernterode

    Geht aus Edgar seiner Aussage garnicht hervor das er in Malachit war...

  4. #54
    Avatar von Burg
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    Standard AW: Bernterode

    Hier ein Beitrag zu Einlagerungen des Dr. Ernst Gall von Januar 45
    bis zum März.
    1. 170 Stück großformatiges Kunstgut aus zwei Berliner Flaktürmen
    wurden ab dem 16.1. von der Reichsbahn von Berlin bis Rudolstadt
    und dann nach Osten transportiert bis Neustadt an der Orla und in diesem Raum
    in drei Depot eingelagert. Etwa 120 Gegenstände blieben zurück und wurden angeblich zerstört.
    Dr. Gall war bei dieser Einlagerung dabei und hat sich im Anschluß daran
    in der Nähe von Pößneck zwei leere Depot angesehen.

    2. Am 26 1. verließen 90 Kisten (immer 1 Cubikmeter) mit einem Reichsbahn-
    transport das zentrale Sammellager für Deutsches Kunstgut(Schlösser und Gärten sowie Berliner Museen) im Raum Lindenberg und wurden bis Pösneck tansportiert.
    Eingelagert wurden sie in den oben bereits genannten Depots. Dr. Gall war nicht dabei. War aber dennoch verantwortlich, denn der Inhalt dieser Kisten bestand aus jüdischem Silber vom Märkischen Museum. Weitere 54 Kisten mit derartigem Inhalt blieben im Sammellager zurück.

    3. Am 25.2. erfolgte ein Transport der Reichsbahn mit 7 Güterwaggons und einem Personenwagen von Berlin über Halle und Nordhausen bis zu Bahnhof Wülfingerrode. Dort wurden die Kisten (immer 1 Cubikmeter) abgeladen und mit LKW abgefahren und in mehreren Depots eingelagert. Dr. Gall war nicht dabei.

    4. Am 15.3. wiederholte sich der unter 3. genannte Transport in der gleichen Form, nur wurden vier Waggons ausgeladen und eingelagert. Darunter befanden sich die 54 fehlenden Kisten mit dem Jüdischen Silber. Diesmal war Dr. Gall dabei.

    5. Der Transport lief mit den vier leeren Waggons und mit den drei vollen weiter
    bis Worbis. Die Waggons wurden entladen und ihr Inhalt im Ohmgebirge in drei Schächten eingelagert. Er besteht aus Sarkophagen und allem drum und dran vom Tannenbergdenkmal. Auch hier war Dr. Gall dabei.

    Die Standorte sind inzwischen alle bekannt. Nur beim Ohmgebirge gibt es noch Zweifel, was die Genauigkeit betrifft. Weitere Messungen sind aber sowieso
    noch notwendig.

    Ich wünsche ebenso wie die anderen User allen ein schönes Fest und viel
    Glück für das kommende Jahr.

  5. #55
    Avatar von edgar
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    Standard AW: Bernterode

    Zitat Zitat von Hospes Beitrag anzeigen
    Geht aus Edgar seiner Aussage garnicht hervor das er in Malachit war...
    Na gut Ich kenne Malachit in funktionstüchtigem Zustand sowie später ausgeraubt und ohne Strom, Turmalin nur vom Tag der offenen Tür wobei dort die Verladerampe sogar noch länger als in Malachit war. Gleise lagen aber auch mindestens bis kurz vor Kuckuk und Eber, nicht nur direkt ins Mittelwerk, das ja zu dem Zeitpunkt noch voll produzierte. Aufgrund der dort massig vorhandenen Zeugen wäre eine Einlagerung dort nicht unbemerkt geblieben. Im Umfeld gab es jedoch noch einige angefangene staubtrockene Anlagen.....
    Vorsicht! Dieser Text kann Anteile von Ironie, Zynismus und/oder Humor enthalten!

  6. #56
    Avatar von weißnixfindnix
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    Das heisst von 170 grossformatigen Bildern sind 120 verbrannt? Wo waren die Standorte bei Neustadt orla.. ?

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  7. #57
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Bernterode

    Seltsamerweise lagerte das Judensilber in Steintalleben bei einem Bauern in der Scheune und Behm-Blanke sollte die Einlagerung übernehmen.

    ... und Burg, Deine Fantasie in Ehren, nur halte doch bitte die Provinienzen auseinander. Es macht sich besser. Wenn man schon Blödsinn verbreitet, sollte man es doch sachlich richtig verbreiten. Du kannst es einfach nicht lassen.

    Ich kann nur hoffen, dass sich nicht noch User finden, Deine falschen Auslassungen weiter zu verbreiten.

    ... und gehe bitte davon aus, dass Hier auf dem Forum ein paar User sind, die von dem Thema wirklich etwas verstehen.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (25-12-2017 um 22:51 Uhr)

  8. #58
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Bernterode

    Edgar, es kommt nur eine Anlage mit direkter Eisenbahnanbindung und Entlademöglichkeit in Frage, alles Andere können wir ausschließen. Bis jetzt sehe ich nur die beiden Großanlagen in Frage kommen. In frühester Jugend habe ich mir nebenbei Geld verdient, in dem ich Eisenbahnwagons mit entladen habe. Das Material haben wir aber von der Rampe her entladen und die Waggons per Hand gerückt, um dass sie passend standen. Nein, die Höhe der Böden von den Wagons zur ebenen Erde ist für eine Entladung von sperrigen Gütern absolut nicht geeignet. Dass haut nicht hin.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (25-12-2017 um 23:09 Uhr)

  9. #59
    Avatar von weißnixfindnix
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    @ Burg gibt es Belege für den Weg oder die beschriebenen Wege

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  10. #60
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Bernterode

    weißnixfindnix, da können wir aber lange warten. Da nehmen wir noch ein Beispiel, die Hindenbuirg Sarkopharke. Was hat denn Gall damit zu tun? Es ist wohl eher eine Angelegenheit des zuständigen Wehrmachtsdenkmalpfleger für das Gebiet um Tanneberg, der Wehrmachtsführung (speziell Heer), der Präsidialkanzlei unter Otto Meissner oder Dr. von Rosen (Kultur Abt.) aus dem Reichsministerium des Innern, als oberste Verwaltungsbehörde. Ganz so einfach, weil man es sich so wünscht, war es nicht.

    Immerhin leitete Gall eine preußische Behörde und hatte mit Angelegenheiten des Reiches nichts zu tun. Dass wollen wir einmal festhalten.

    Burg besitzt zwar einen sehr hohen Wissensstand, nur in Sachen Verwaltung und Gliederung des Reiches klemmt es gewaltig. Da kommt so etwas heraus, wie sein obiger Beitrag.

    Bei den genannten Institutionen muss gesucht werden, wenn man den Verbleib der Sarkopharke klären will. Sie alle waren direkt oder indirekt an einer Entscheidungsfindung zur Deponierung beteiligt. So etwas erzeugt Papier.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (26-12-2017 um 11:33 Uhr)

  11. #61
    Avatar von Brandenburger
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    Standard AW: Bernterode

    Ich hab da mal eine Seite zum Allgemeinen Wissensstand in der Verlagerungsgeschichte eingestellt, die mir zur Verfügung gestellt wurde.
    Sie stammt aus dem Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz, Sonderband 2, Bergung-Evakuierung-Rückführung. Die Berliner Museen in den
    Jahren 1939-1959, ein Bericht von Irene Kühnel-Kunze.
    Burgs eine Erwähnung zum Judensilber bezieht sich wahrscheinlich auf die Anlage "Jönemon" bei Wülfingerode.
    sw 300 02pg741.jpg
    VG vom Brandenburger, der noch einen schönen Restfeiertag und einen guten Start ins Neue Jahr wünscht.

  12. #62
    Avatar von Burg
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    Standard AW: Bernterode

    @ weißnixfindmix
    Wozu möchtest Du wissen, wo sich die betreffenden Standorte befinden?
    Zu Deiner anderen Frage nach den Belegen : Ja, es gibt diese Belege.

  13. #63
    Avatar von Varga
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    Standard AW: Bernterode

    Zitat Zitat von Burg Beitrag anzeigen
    @ weißnixfindmix
    Wozu möchtest Du wissen, wo sich die betreffenden Standorte befinden?
    Zu Deiner anderen Frage nach den Belegen : Ja, es gibt diese Belege.
    Solange du uns die Belege schuldig bleibst, wie die auch immer aussehen mögen, ist deine Aussage nur BlahBlah, und rein gar nichts wert. Du hast uns, mit deinem Geschwafel schon zu oft versucht, in die Irre zu führen.

    Gruss
    Varga
    Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.

  14. #64
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Bernterode

    An der Sache Jönemon waren Klaus Goldmann und Günter Wermusch lange dran. Heraus kam nichts. Ein ehemaliger User unseres Forums hatte bei seiner Suche eine junge Dame gtroffen und sich mit Ihr unterhalten. Sie stammte aus Steintalleben. Bei dem Gespräch kam heraus, dass deren Großvater gegen Kriegsende seine Scheune für eine Einlagerung bereitstellen musste. Es wurde ihm bekannt, dass Silbergegenstände aus Berlin dort lagerten. Wenige Tage vor Kriegsende musste der Großvater anspannen und mit seinem Pferdegespann mehrere Transporte miit den eingelagerten Kisten durchführen. Die junge Frau hatte es nicht interessiert, wohin der Großvater jeweils die Fuhren transportierte. Leider. Zumindest kann es nicht sehr weit weg gewesen sein. Dass Ganze war schon einige Mal Gegenstand von Erörterungen auf unsem Forum.

    Übrigens sollte Behm-Blanke im Auftrag des RFSS das Judensilber in Jönemon einlagern. Es gehörte nicht zu seinem eigentlichen Job, der auf ur-und frühgeschichtliche Forschungen im Harz/Kyffhäuser beschränkt war. Da der Auftrag des RFSS nicht über die private Stiftung Ahnenerbe honoriert werden konnte, hatte man Behm-Blanke kurzerhand dem KL Neusolstedt, dort dem SD attachiert. Es ging dabei nur um die Bezahlung von Behm-Blanke. Somit bekam er eine Kostenstelle.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (26-12-2017 um 20:42 Uhr)

  15. #65
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: Bernterode

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    An der Sache Jönemon waren Klaus Goldmann und Günter Wermusch lange dran. Heraus kam nichts. Ein ehemaliger User unseres Forums hatte bei seiner Suche eine junge Dame gtroffen und sich mit Ihr unterhalten. Sie stammte aus Steintalleben. Bei dem Gespräch kam heraus, dass deren Großvater gegen Kriegsende seine Scheune für eine Einlagerung bereitstellen musste. Es wurde ihm bekannt, dass Silbergegenstände aus Berlin dort lagerten. Wenige Tage vor Kriegsende musste der Großvater anspannen und mit seinem Pferdegespann mehrere Transporte miit den eingelagerten Kisten durchführen. Die junge Frau hatte es nicht interessiert, wohin der Großvater jeweils die Fuhren transportierte. Leider. Zumindest kann es nicht sehr weit weg gewesen sein. Dass Ganze war schon einige Mal Gegenstand von Erörterungen auf unsem Forum.

    Übrigens sollte Behm-Blanke im Auftrag des RFSS das Judensilber in Jönemon einlagern. Es gehörte nicht zu seinem eigentlichen Job, der auf ur-und frühgeschichtliche Forschungen im Harz/Kyffhäuser beschränkt war. Da der Auftrag des RFSS nicht über die private Stiftung Ahnenerbe honoriert werden konnte, hatte man Behm-Blanke kurzerhand dem KL Neusolstedt, dort dem SD attachiert. Es ging dabei nur um die Bezahlung von Behm-Blanke. Somit bekam er eine Kostenstelle.

    MfG

    Conny
    Conny, eine kleine Ergänzung.
    Die Namen der beteiligten Personen sind bekannt sowie auch das kurze Zwischenlager. Es gibt darüber sogar einen Vorgang aus 1984-85. Vielleicht ist er Dir auch bekannt. Wurde damals in Artern geführt.

  16. #66
    Avatar von manganer
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    Standard AW: Bernterode

    Somit bekam er eine Kostenstelle.
    ...und jede Menge Ärger in der "Neuzeit"... Allerdings schienen Teile seiner Aussagen auch nicht sonderlich korrekt, wie zum Beispiel das Verhindern der Sprengung...

  17. #67
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Bernterode

    Hallo Klaus,
    dass würde mich wirklich einmal interessieren, auch per PM wenn nötig.

    @Peter: Er stand sogar in der Fahndungsliste der VdN und war zu der Zeit in Weimar tätig.

    MfG

    Conny

  18. #68
    Avatar von Brandenburger
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    Standard AW: Bernterode

    Hallo Geo-Klaus, mich würde das natürlich auch interessieren, Antwort bitte gerne per PN.

    VG Brandenbuirger

  19. #69
    Avatar von weißnixfindnix
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    Danke Brandenburger.. ich denke das kann man exemplarisch für Transporte ansehen.. ich denke sie werden oft die Abfahrt nachmittags gewählt haben und im Wald untergezogen sein. Auch der Popp Transport von Weimar wird den gleichen Weg wie bei der Evakuierung bzw. Die Flucht der Gestapo Weimar gewählt haben.

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  20. #70
    Avatar von weißnixfindnix
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    @ Burg ich denke schon das so detaillierte Aussagen Belege bedingen


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  21. #71
    Avatar von Burg
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    Standard AW: Bernterode

    Dein Username drückt zwar aus, dass Du weder etwas findest, noch etwas weißt,
    aber das muß ja nicht stimmen oder so bleiben.
    Mach doch mal einen Spaziergang nördlich von Neustadt an der Orla.
    Nördlich und nordwestlich vom Bismarkturm z.B. und im weiteren Gebiet rundum.
    Vielleicht fällt Dir etwas auf und Du kannst es deuten.

  22. #72
    Avatar von Burg
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    Standard AW: Bernterode

    Ich war heute das erste Mal wieder nach 16 Jahren im Gebiet zwischen Bernterode und Sollstedt wegen der von Brandenburger mit der Codbezeichnung "Jönemon" bezeichneten Anlage.
    Es wird wohl das letzte Mal gewesen sein, da die Hin-und Rückfahrt 25o Kilometer beträgt und für mich etwas belastend ist.
    Mir kam es darauf an, festzustellen, ob sich in den 16 Jahren etwas in dem fraglichen Bereich geändert hat. Es umfaßt etwa ein Gebiet von 170 +50 Metern
    und war während des Krieges wegen angeblicher bergbaulichen Tätigkeiten gesperrt.
    Abgesperrt ist es nicht mehr. In den neunziger Jahren konnte man es jedenfalls ungehindert betreten.
    Die Anlage besteht aus mehreren Depots, die nebeneinander liegen, die aber nicht miteinander verbunden sind. Jedes Depot hat einen eigenen Zugangsbereich, der mit Erdaushub auf etwa 10 Meter verfüllt ist. Dann erst kommt das Depot mit etwa 4+20 Meter Größe. Davon existieren 11 Stück (deshalb auch 11 Waggons).
    Die Depots sind an einem gemeinsamen Entwässerungsstrang angeschlossen.
    Sie sind gemauert, isoliert und mit Zu- und Abluftanlagen versehen.
    Die Bäume im Gebiet sind inzwischen höher geworden, die Eingangsbereiche, welche damals schon durch Einsenkungen aufgefallen sind, haben sich etwas vertieft und sind an einer Stelle sogar abgesackt, wodurch die Erdoberfläche
    (ansteigendes Gebiet) aufgerissen ist. Es ist aber alles noch unauffällig für Personen, die keine direkten Angaben zum Standort haben. Sie gehen achtlos
    daran vorüber.
    Kontrolleure, die die Aufgabe hätten, zu kaschieren, scheint es nicht mehr zu geben. Man hat vielleicht Nachwuchssorgen in dieser Hinsicht.
    Vor allem habe ich mich heute für den Standort der Grube interessiert, die einige Hundert Meter entfernt die Skelette der etwa 90 Häftlinge enthält, die in ihr erschossen wurden. Den Standort habe ich erst in den letzten Jahren in Erfahrung gebracht. Er wurde heute gefunden.
    Vielleicht interessiert sich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das Märkische Museum sowohl für "Jönemon " als auch für die Einlagerungen bei Neustadt an der Orla.
    Mal sehen was sich aus den noch ausstehenden Messungen ergibt. Sollten die Ergebnisse positiv sein, werden die Standorte diesen Instanzen zur Verfügung gestellt.

  23. #73
    Avatar von Varga
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    Standard AW: Bernterode

    Mehr zum Thema ist hier zu finden:
    https://www.gtgj.de/forum/viewtopic....e886ceac648419
    Viel zu lesen. Für mich recht aufschlussreich, vor allem dann, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann.

    Gruss
    Varga
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  24. #74
    Avatar von nico
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    Standard AW: Bernterode

    Guten Abend.
    Ich lese schon lange mit und bin sehr interessiert an den ganzen Themen im Forum.
    Habe auch eine Zeitlang in Thüringen gelebt.
    Das aktuelle Thema finde ich sehr interessant.

    Ich würde mich eher zum interessierten Nachwuchs hobby Forscher oder so zählen.

    Ich habe glaube in Stundenlanger GE Recherche die von Burg gemeinten elf punkte gefunden.
    Und habe vieles gelesen.
    Meinst du diese 90 bzw 93 Häftlinge im letzten Satz unten?
    “Um den 10. April 1945 löste die SS das Außenkommando „Kalb“ vollständig auf; über das Schicksal der letzten 93 Häftlinge ist nichts bekannt.

    http://rabaranowski.de/kz-bad-salzun...springen-kalb/

    Und mich wundert das es kein Beitrag über Komturhof Utterode gibt. Ist doch eigentlich auch interessant mit templer etc.. die Nähe zum Schacht.

    Und die Person des Heinz Scharr erinnert mich auch an eine Art Wächter. Auf was auch immer. Er sagte wohl er will dem ehm. Kz nahe sein oder so ähnlich.
    Ist mir grad mal aufgefallen beim recherchieren über die Gegend.

    Wie gesagt bin kein alter Hase und auch nicht ortskundig.
    Aber konnte vielleicht ja mal was beitragen.

    Beste grüße
    Nico
    Geändert von nico (30-12-2017 um 02:33 Uhr)

  25. #75
    Avatar von Burg
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    Standard AW: Bernterode

    @ nico
    Da ich Gestern von Rehingen aus in das Jönemongebiet fuhr,
    mußte ich an Utterrode vorüberfahren und habe mir noch mal den alten Baum
    und den Hof angesehen.
    Dort war ja während des Krieges die Führung des KZ Sollstedt untergebracht,
    während sich das Lager ein Stück weiter nordöstlich im Wald befand.
    In der Nähe befindet sich auch ein verschlossener Bergwerksschacht, der während des Krieges intensiv genutzt wurde.
    Es wäre schon wichtig,dass diese Geschichte endlich mal gründlich
    aufgearbeitet wird.
    Die Häftlinge, von denen Du sprichst, habe ich nicht gemeint.

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