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Thema: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden haben

  1. #1
    Avatar von vr6treter
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    Standard Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden haben

    "Doch bergen darf er ihn nicht - Eine abenteuerliche Geschichte, die sich ber Jahrzehnte streckt"

    "Von Alexander R. Wenisch

    Rot ist die Hoffnung von Hans Glck. In der Hand hlt der 76-Jhrige das Ergebnis einer wissenschaftlichen Messung. Das Diagramm zeigt ein Spektrum, das sich von Himmelblau ber Sonnengelb bis in tiefes Rot verndert. "Hier liegt der Hohlraum", ist sich Glck sicher und deutet auf die Rotfrbung. "Und dort sieht man den Eingang."

    ber 20 Jahre hat Glck auf diesen Moment gewartet. Denn er ist passionierter Schatzsucher und meint nun, tief im Bayerischen Wald ein Versteck gefunden zu haben, in dem SS-Truppen im Frhjahr 1945 Gold, Diamanten und wertvolle Briefmarken, vielleicht sogar eine blaue und eine rote Mauritius, gelagert haben."

    Hintergrund:

    "Jahrelang hatte Hans Glck die Hoffnung, die gefundenen Schatzkarten wrden ihn zum sagenumwobenen Bernsteinzimmer fhren. Bis er 2008 die Geschichte eines ominsen, von SS-Fhrer und Polizeigeneral Ernst Kaltenbrunner befehligten Zugtransports hrte. Ein Puzzlestck seiner Suche.

    Einige Nazigren hatten in den letzten Kriegstagen im April und Mai 1945 versucht, Beute zu machen und sich damit in Sicherheit zu bringen. Es war die Rede von der "Alpenfestung" - die letzte Hoffnung, sich in den Bergen verschanzen und die Alliierten in einen Guerilla-Krieg verwickeln zu knnen. Auch Kaltenbrunner, damals Stellvertreter von SS-Chef Heinrich Himmler, flchtete nach sterreich. Zuvor hatte er die Reichsbank in Berlin ausrumen und einen Zug beladen lassen mit 100 Kisten Barrengold, Mnzgold, Diamanten, mit wertvollen Briefmarkensammlungen und Kunst aus jdischem Besitz. Geschtzter Wert: 600 bis 800 Millionen Euro.

    Der Zug sollte bei Passau die Grenze berqueren. Doch so weit kam er nicht. Aus Furcht vor dem Partisanenkrieg einer Rest-Wehrmacht riegelten Amerikaner und Russen die Grenzen zu sterreich ab; der Zug musste mit seiner wertvollen Fracht umkehren.

    Drei Tage lang stand dieser Zug bei Tittling in einem Tunnel versteckt, bevor er wortwrtlich bei Nacht und Nebel nach Arrach fuhr. Dort irgendwo im Wald hatte die SS noch einen Funkposten.

    Wenige Tage nach dem Transport konnten sowjetische Truppen einen Funkspruch der Nazis abfangen: "Befehl ausgefhrt. Transport von Wachen bernommen und in BSCHW eingelagert. Erbitten weitere Anweisungen." Lange dachte man, die Abkrzung BSCHW stnde fr den B-Schacht Wittekind im ehemaligen Kalibergwerk Volpriehausen im Sden Niedersachsens. Dort hatte die Wehrmacht eine unterirdische Munitionsfabrik. Das Kaltenbrunner-Gold fand man dort nach dem Krieg aber nicht. Auch nicht im Toplitzsee in sterreich, wo seit Jahrzehnten vergeblich nach versenkten Nazi-Schtzen gesucht wird. Hans Glck ist darum berzeugt: BSCHW steht fr Bayerischer Wald.

    Kaltenbrunner hatte es vor Grenzschlieung noch in seine Heimat sterreich geschafft, lebte in Altaussee. Dort wurde er am 12. Mai 1945 von einer US-Militrstreife verhaftet. Im Garten seiner Villa, im Salatbeet, fand man 76 Kilogramm Gold in sechs Barren. Der Rest seines Raub-Zuges ist bis heute verschollen. Kaltenbrunner selbst wurde vor dem Internationalen Militrgerichtshof der Alliierten Siegermchte als einer der 24 Hauptkriegsverbrecher angeklagt ("Nrnberger Prozesse"). Am 1. Oktober 1946, drei Tage vor seinem 43. Geburtstag, wurde er schuldig gesprochen, zum Tod durch den Strang verurteilt und am 16. Oktober hingerichtet."


    Weiter gehts hier: https://www.rnz.de/panorama/magazin_...id,292207.html

    LG Jrg
    "Der Zeitzeuge ist der natrliche Feind des Historikers"
    Jan Philipp Reemtsma

  2. #2
    Avatar von Alpha
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Bald hat jedes Land seinen eigenen Goldzug :-)
    Wenn's in Polen keinen gibt dann halt im Bayrischen Wald.

  3. #3
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    So, so, die Reichsbank in Berlin ausgerumt. Ja, geiler Traum. Ich denke einmal deren Sachen lagerten in Frankfurt, Merkers und ein Teil in der Ausweiche der RB, dem Tresorraum des Adlon. So wird ein Schuh daraus. Na ja, wer es galubt, wir seelig. Wenn ich die Gesamtmenge an vermeintlichen Goldbesitz Deutschlands vor Augen fhre, frage ich mich, wo kam dass alles nur her?

    An der Stelle eine hnliche Schnurre, nur diesmal den ungarischen Goldzug betreffend. Der Zug, der so wunderbar von den Amis geplndert wurde.

    https://de.sputniknews.com/panorama/...z-fund-bayern/


    MfG

    Conny
    Gendert von Conny (10-08-2017 um 19:31 Uhr)

  4. #4
    Avatar von Theo
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Wir sollten an dieser Stelle mal Rudi Wyst fr seine Aussage '49 danken.

    Ohne Ihn htten Wagenladungen von Schatzsuchern nichts, um ihre Geschichten zu untermauern...

    BSCH = BSCHW= Bayerischer Wald -da muss man erst mal drauf kommen!

    Zur Ergnzung kann man noch sagen, da die beiden Deutschen Marken aus der Reichspostsammlung in
    Eisleben ausgelagert waren und dort von US Truppen beschlagnahmt wurden. Inzwischen sind sie
    nach Deutschland zurckgekehrt und im Museum fr Kommunikation in Berlin anzusehen.


    Gre,
    Theo
    Gendert von Theo (13-08-2017 um 18:41 Uhr)
    Gre von Theo

  5. #5
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Theo,
    es ist leider so, dass diese Personen, die solche dmlichen Storys in Umlauf bringen sich nicht einmal ansatzweise mit der Thematik beschftigt haben. Im Hchstfall haben sie irgendwelche drittklassigen Verffentlichungen gelesen um sich danach einzuspinnen. Der Erfinder dieses Bldsinn htte doch ganz einfach einmal ein wenig zu dem ungarischen Goldzug recherchieren knnen, auch zu den Verlusten der Deutschen Reichspost. Diese Informationen sind doch alle vorhanden. Nur kann ich nicht nachvollziehen, dass Journalisten solche Geschichten ungeprft bernehmen. Vielleicht ist es dem Umstand geschuldet, dass solche Redakteure entweder keine Zeit mehr haben oder keine journalistische Ausbildung besitzen. Solche Beitrge sind eben kurzlebig und am nchsten Tag schon Schnee von Gestern.

    Nur wrde ein wenig journalistische Sorgfalt gut tun. In Zeiten, in denen die Werbeeinnahmen der Medien wichtiger sind, wie die Inhalte der Beitrge kann man wohl nichts mehr verlangen. Schnell und billig muss es sein. Prima.

    MfG

    Conny

  6. #6
    Avatar von robert
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Dieses "BSCH", da gibts ja keinen Beweis was das bedeutet ? Ist das richtig ?

  7. #7
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Doch Robert, den Beweis gibt es schon. Gnther Wermusch ist zusammen mit Obltnt. Uwe Geiler vor der Wende noch einmal zu Rudi Wyst gefahren. Sie haben ihn nochmals befragt. Dabei erzhlte er, wie es zu dem BSCH kam. Es war bei der Befragung durch die Russen schon zu einer Verwechslung gekommen. Aus BIII wurde durch die bertragung des Textes mit Schreibmaschine russischer Tastatur der Buchstabe Tscha verwendet, weil die rmischen Ziffern so nicht vorhanden waren. Also wurde aus der ursprnglichen rmischen III das Tscha und zurck bersetzt wurde daraus SCH. Dass ist das gesamte Geheimnis.

    ... und weil die unterschiedlichen Propagandisten des BSCH es nicht besser wissen, verwenden sie an der Stelle von BIII das rckbersetzte BSCH (BTsch). Ich finde es immer lustig, wie aus Unkenntnis Bldsinn wird.

    ... und der Funkspruch vom Baustabsgelnde BIII Himmelsberg an Hans Kammler hatte wohl etwas mit dem Funkspruch aus Wyst seiner Kartentasche zu tun. Es wurde nmlich an Hans Kammler im April die Frage gerichtet, was mit dem Einlagerungsgut auf dem Baustabsgelnde zu geschehen hat. Wenn man das beachtet, muss man nicht spekulieren.

    Falls der Einwand kommt, die gesamte Truppe BIIIb sei schon am 24.12.1944 nach Olga umgesetzt worden, die Antwort, dass hat aber nichts mit dem Lagerplatz des Baustabes Himmelsberg zu tun. Dort lagerte das Einlagerungsgut, welcher Genese auch immer.

    MfG

    Conny
    Gendert von Conny (14-08-2017 um 11:45 Uhr)

  8. #8
    Avatar von robert
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Ah, okay. Und dieses "W" (BSCHW), gibt es das berhaupt ?

  9. #9
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Suche nach Nazi-Gold Ein Heidelberger will das Versteck des Schatzes gefunden h

    Nein, Robert, nur das BIII bzw. BIIIb gibt es. Alles Andere ist der falschen bersetzung geschuldet und macht im Net die Runde und den Medien ebenfalls. Es kommt daher, weil sich kaum ein Leser oder User die Mhe macht, sich ernsthaft mit diesem Thema zu beschftigen. Leider. Dadurch wird dieser Bldsinn immer weiter getragen und die Medien machen munter mit. ... und jede Person, die einmal etwas aufgeschnappt hat legt es sich so aus, wie sie es fr die eigene Story braucht. Solche Leute wollen es nicht wissen, sie wollen es einfach glauben. Nur mit Glauben, kommt man nicht weiter, noch an das Ziel.

    MfG

    Conny

  10. #10
    Avatar von robert
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    Danke Conny

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