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Thema: Poppenwald 2017

  1. #126
    Avatar von Gasi
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Hallo Condor66
    Mario, ich habe keine Ahnung ob sich diese Hinweise (siehe Anhang) betreffs Forschung und Fertigung (auch in Verbindung mit dem Jägerstab) bereits in deinen Rechercheunterlagen befinden. Die Region Aue/Schneeberg war die Alliierten schon sehr interessant. Noch nach Abzug der Amis war die CIA in diesem Gebiet (natürlich auch wegen der Wismut) sehr aktiv. Hier war schon einiges zu holen. Nicht umsonst waren die Freunde von Alsos 1945 als erste vor Ort. Ab und zu werden CIA Unterlagen freigegeben, so auch der der Spionagebericht über ein Flugfeld bei Aue. Wenn man die Maße der Zuwegung mit der Größe des Flugfeldes und der Unterbau (Verhältnis Kies-Beton) der Start und Landeflächen vergleicht, wäre dort aber nur (vorsichtig ausgedrückt) der Start von Kurzstarten möglich gewesen, ganz abgesehen von der Geländebeschaffenheit um Aue/Schneeberg. Wir haben auf einem LuBi am Fuße des Poppenwaldes auch ein zu-oder verladendes Objekt gefunden, welches auf diese (noch unbewiesene) Fakten hinweist. Leider verlief unsere Recherche über dieses Airfield bis dato ohne Ergebnis.
    mfg Gasi

    AIrfield at Aue.jpg

    zum Thema passend noch der Auszug aus einem Lebensbericht von verstorbenen Interflug Flugkapitän Hans Klecha aus Lauter bei Aue – (ehemaliger Junkes-Mitarbeiter):
    ..1948 begann ich meine Tätigkeit im Halbzeugwerk Auerhammer. Die ehemaligen FA-Lange Metallwerke mit einer 450 Jahre alten Tradition waren im Krieg Wehrwirtschaftsbetrieb für Munition und Torpedobau, und somit laut Potsdamer Abkommen voll demontiert. Walzwerke, Metallstrangpresse, Drahtzüge, Stanzen und alle anderen technischen Einrichtungen waren bereits auf dem Weg in die SU.
    Als ehemaliger Junkers-Mann fand ich das Werk in einem unbeschreiblichen Zustand vor. Die restlichen Arbeiter, etwa 30, waren mit Räumarbeiten beschäftigt. Einst waren es ca.1700. Im Krieg wurde auch das Material für die Turbinen-Schaufeln der Flugzeug-Turbinen JUMO 004 sowie BMW 003, (das sogenannte „Tinidur” , eine Wolfram-Titan-Chrom-Nickel-Legierung der Serie A [Tinidur] 30 % Nickel,15 % Chrom und 1,7 % Titan) . Die B-Serien-Schaufeln als [Chromadur] wurden ohne Nickel und Titan [sog.Sparmaterialien] mit 13 % Chrom, 18 % Mangan und 0,7 % Vanadium) hergestellt. Die A-Serie hatte eine Laufzeit von ca.80 Betriebsstunden, die B Serie nur noch 25 Stunden. Die Schaufeln und die Brennkammern wurden dann in den benachbarten ehemaligen Wellner Besteckwerken produziert und im ca.15 Km entfernt liegenden Neidhartstal (-ehem.Papierfabrik-neues Werk- liegt heute unter der Trinkwassertalsperre Eibenstock) in die fertigen Rotore eingebaut. Alle Spezialisten die daran gearbeitet hatten, waren bereits in die SU deportiert worden,um in Charkow die Flugzeug-Turbinen für die sowjetische Flugzeug Industrie herzustellen……
    Geändert von Gasi (09-01-2019 um 13:42 Uhr)

  2. #127
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Ich frage mich, was Rüstungsproduktionen und Flugfelder mit dem Depot auf dem Heidelsberg zu tun haben sollten? Bei dem Depot (Dass hatte Reimann richtig recherchiert) handelte es sich um Depot des LW Bekleidungsamtes und genau dahinter verbarg sich der Jäger, nachmalige Rüstungsstab.

    ... und was die Truppe eingelagert hatte wissen wir nicht, können nur vermuten weil T-Forces sich sofort dafür interessierten. Wenn es dazu noch ALSOS T-Forces waren, um so besser. Zumindest lässt die Art der Bewachungsmaßnahmen des Abtransportes durch die Deutschen Rückschlüsse zu. Es waren fremdvölkische SS Leute, mit Papaschas auf dem Kopf. ... und wenn deren Kommandoführer rumbrüllte, sie sollten ja nicht an die Fenster gehen, weil sofort geschossen würde, so kann man davon ausgehen, dass was auch immer es war, bloß keine einfachen Kisten. Ein BZ ist niemals dort eingelagert worden. Dass war schon lange vorher deponiert, nur nicht im Erzgebirge oder Poppenwald. Dazu gab es ja entsprechende Führerbefehle.

    Warum muss das BZ immer für allen Blödsinn herhalten?


    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (09-01-2019 um 14:58 Uhr)

  3. #128
    Avatar von Gasi
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Hallo Conny,
    lies doch deinen Beitrag bitte noch mal durch. Das Foren-Thema ist der Poppenwald. Logisch dass sehr naheliegende Arreale und Theorien darüber mit beackert werden. Dies nicht zu tun, käme einem Denkverbot gleich. Dazu gehört nun mal auch Aue und Schneeberg. Und deine Frage, was eine Rüstungsproduktion mit einem Rüstungsstab oder einem evtl.Flugfeld (welches bis jetzt auch nur auf dem CIA-Dokument existiert) zu tun hat, muss man dir wohl nicht erklären -oder? Und, warum schießt du dich immer wieder auf das BZ ein?? Ich kann in den letzten Beiträgen zu Thema nichts darüber finden dass noch jemand eine dortige Einlagerung favorisiert. Ich glaube dessen Einlagerung ist im Zusammenhang mit der Bergwassersituation (und anderer Gründe) im Erzgebirge als Irrtum des Autors Enke abgehakt. Es sei denn, man hat es Vakuumverpackt :-) oder Irgendeiner träumt weiter vom BZ in "Häufchenformat" (zumindest würde es in dieser Form jetzt auch in Stollen passen) :-)
    mfg Gasi
    Geändert von Gasi (09-01-2019 um 17:14 Uhr)

  4. #129
    Avatar von Condor66
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Vielen Dank für die Antworten.
    1. Lt. den mir vorliegenden Dokumenten wurde ein Bauantrag der Bauleitung der Waffen-SS und Polizei Dresden auf Umbau des stillgelegten HJ-Heims als SS-Führungsschule in Höhe von 80.000 RM durch die OT Einsatzgruppe Kyffhäuser inkl. Baustoffzuteilung am 1.9.1944 genehmigt. Voraussetzung war unter anderem die Durchführung der Arbeiten durch SS und Häftlingen. Von einer anderen Nutzung, wie dem von Kurt beschrieben Depot, ist nichts zu finden. Daher auch meine Frage nach irgendwelchen Beweisen. Von Kurt kam da leider nichts.
    2. @Langer: Es gab eine ergebnislose Befahrung/Untersuchung des Heidelsberg (Grubenbaue/Altbergbau des Glücksberg-Stollns) im Februar 1986 durch das Zentrale Geologische Institut Abt. Verwahrgeologie.

    Vielleicht gibt es ja doch einen Hinweis zur Unterstützung von Reimanns These. Die ständigen Wiederholungen von Kurt, dass es neunmal so ist, können wir uns an dieser Stelle allerdings sparen.
    Gruß vom Mario

  5. #130
    Avatar von Leseratte
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Hallo,
    wie ich schon sagte ist hierzu sehr viel Rechercheaufwand notwendig und gewiss gibt es auch Rückschläge bei der Recherche.
    Man könnte beispielsweise die Fakten sammeln. Ein Lw Bekleidungsamt lässt sich nachweisen(Wiki). Die werden auch zahlreiche Außenstellen gehabt haben und damit wären auch Lager plausibel. Ein Lager soll es im Leinawald gegeben haben (Bekleidungsbunker).
    Wie war es bei der SS? Der Schacht Neusollstedt bei Berndterode sollte wohl ein Lager (TVL?) werden. Insoweit hätte man was zum Vergleichen.

    Zu untersuchen wäre, ob das Lager unterirdisch oder oberirdisch gewesen sein soll. Hinge auch vom Lagergut ab. (Hinweis)

    Und übrigens könnte man das betrachtete Gebiet ausdehnen bis Böhmen oder Kyffhäuser und nebenbei,
    das MfS untersuchte bei Schlema auch den Osterlammstollen (Enke) , ferner
    war der Glückberg-Stollen derjenige in dem die Kisten gefunden wurden?

    Viele Fragen. Ein gut`s Nächtle wünscht die Leseratte
    Geändert von Leseratte (10-01-2019 um 00:01 Uhr)
    Ich suche nicht das BZ und keine Bronzezeitgräber, ich sondle nicht.

  6. #131
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Leseratte, es gab neben den Jägerstab/Rüstungsstab Bekleidungsämtern noch tatsächliche, echte Bekleidungsämter und diese waren alle oberirdisch. Adressen zu verbunkerten oder unterirdischen Anlagen gehörten alle zum Jägerstab/Rüstungsstab. Bereits drei Tage nach Gründung des Jägerstabes erging der Befehl aus Tarnungsgründen unter LW Bekleidungsamt zu firmieren.

    ... und an einem echten LW Bekeidungsamt hatten die US T-Forces absolut kein Interesse. Bei denen ging es um hightec.

    Das Beräumen sämtlicher Versorgungslager der Wehrmacht und die anschließende weltweite Vermarktung des Inhaltes oblag einer eigenen Handelsorganisation der USA und diese war dem nachrückenden MG der US Expetitions Streitkräfte attachiert, bevor sie unter das Kommando des Hochkommisar für das bestzte Deutschland kamen.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (10-01-2019 um 11:32 Uhr)

  7. #132
    Avatar von Condor66
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Die Kisten wurden angeblich auf dem Gebiet der Weißen Erde Zeche gefunden. Es könnte sich dabei um die Anlage des „Rothen Andreas Stolln“ (ebenfalls Kaolinabbau) handeln. Ist aber nur eine Vermutung von mir.
    Nebenbei: Bei einer Beräumung des Huthauses (Datum mir unbekannt) fand man auf dem Boden ca. 40 neue Volkssturmmasken.

    Mich würde trotzdem interessieren, auf welche Unterlagen sich Reimann bezog. Steht dazu irgendetwas in seinen Büchern.
    Gruß vom Mario

  8. #133
    Avatar von Gasi
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Hallo,
    Mario, Herr Reimann hat seine Informanten und Recherchen nicht offengelegt. Es sei denn, er erhoffte sich weitere Infos. Das war auch ein Bestandteil seiner Lesungen (neben der Finanzierung seiner Aktivitaten). Die Zusammenhänge, warum er auf dem Berg Bunker vermutete und das strikt (Andre würden sagen stur) durchsetzte, bleibt sein Geheimnis. Als gut ausgebildeter Pionieroffizier der NVA kannte er die geologischen Besonderheiten des Erzgebirges genau. "Er suchte nach dem Bernsteinzimmer"? Meiner Meinung nach ein potemkinsches Dorf für die Medien, um leichter an Genehmigungen zu kommen. Nach neuere Auswertung der Lubis lag er ohnehin daneben. Es ist heute ein leichtes, LuBi und Google Earth übereinander zu legen und die Koordinaten abzulesen. Deshalb hat er auch nur den Altbergbau angebohrt. Aber näheres können sicher seine engsten Mitstreiter dazu berichten.
    Die Frage ist doch, warum gab es einen Jagestab in Aue. Dieser hatte doch die Aufgabe Rüstungen (und die Forschung dafür) der Luftwaffe zu koordinieren und Bombensicher unter die Erde zu verlagern. Ja, aber doch wohl nicht genau vor seiner Haustür, dem Eichert/Heidelsberg, 1 Km vom Stadtzentrum Aue entfernt. Diesem - genau wo- sollte unseres Interesse gelten. Wer sich die Mühe macht das Luftbild des Bereiches Aus/Schneeberg vom April 45 mit dem vom Juli 45 zu vergleichen erkennt doch, dass eine perfekte Maskierung einiger Stellen durchgeführt wurde. Doch man war nicht ganz so perfekt. Man hatte z.b. unter anderem nicht daran gedacht die mit Neubewuchs versehene Lauf/Arbeitswege/Grabungen/Abraumhalden eben nicht alle anwachsen und durch Trockenheit im Hochsommer sichtbar werden. Zeitzeugen sterben aus. Unterlage wurden vernichtet. Was bestehenn bleibt sind genau diese Hinweise. Auch die Zuführung der Medien. Wenn also Rohrleitungen (schon gefunden, auch als Teilstücke) an Stellen gefunden werden wo im Wald eigentlich keine sein dürften, sollte dies nachdenklich stimmen. Stellen mit Bausand statt Waldboden. Abspann-Fundamente, Bewehrungstahl usw.usw. Ich glaube fest daran, dass hier noch Recherche-Ansätze gibt.
    mfg Gasi
    Geändert von Gasi (10-01-2019 um 18:55 Uhr)

  9. #134
    Avatar von Condor66
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Ja Gasi, ich habe die Risse und fast 200 Seiten Suchprotokolle mit allen Eitragungen der Suche von 1985/86. Da sind auch die Rohre eingetragen bzw. Fotos dabei. Vor der Untersuchung sammelte die Stasi Zeitzeugenaussagen. Neben den angeblichen gefundenen Kisten soll es da auch noch ein Lager mit gefangen russischen Frauen gegeben haben. Da sie von heute auf morgen verschwanden und keiner etwas sah, vermuteten Anwohner, das sie in der Grube ermordet wurden.
    Es gab auch noch mehr Vorschläge zur Untersuchung des Berges. Da war aber die Kohle alle.
    Gruß vom Mario

  10. #135
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Auf alle Fälle ist auf dem Heidelsberg etwas gelaufen, nur was, ist die Frage? Die mir vorliegenden Dokumente geben eine geringe Materialanforderung wieder und dass mit einem Bauaktenzeichen der HJ, als Z-Plan ausgewiesen, also zusätzlich zur vierteljährlichen Bilanz im Gauplan. Wir haben auf dem Heidelsberg ein Wehrertüchtigungslager und daneben noch eine Ausbildungstätte der W-SS. Nur dafür haben sich die T-Forces nicht interessiert. Denen ging es um das Depot des Jägerstabes (LW Bekleidungsamt).

    ... und an welcher Stelle, dass ist die zweite Frage?

    Warum Reihmann einen Hohenzollernschatz erfuinden hat und das BZ hinzugezogen hatte, können wir nur spekulieren, nur bin ich davon überzeugt, dass es ihn überhaupt nicht darum ging. Ihn ging es um andere Sachen, nur dafür hätte er keinerlei Suchgenehmigungen erhalten und bei solchen Suchen, wäre er außen vor gewesen. Dass ist gesicherte Erkenntnis. Die Behörden hätten bei einer solchen Buddelei einen Cordon sanitaire um das Suchgebiet gelegt, um dass keine Maus mehr durchkommen würde.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (11-01-2019 um 15:40 Uhr)

  11. #136
    Avatar von Gasi
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Hallo Conny
    leide gibt es außer diesen Dokumenten, welche die Tatsachen des Vorhandensein der Institutionen nachweisen und mündlichen Aussagen nichts weiter, was uns in Punkto Eichigt/Heidelsberg (außer jeder Menge Altbergbau-Hinterlassenschaften) weiter bringen würde. Wer versteckt schon seine Schlüssel neben der Haustür. Ich weiss nicht ob wir hier noch aussagekräftige Unterlagen finden. Moglich ist alles. Ja und dieser unsichtbare -Cordon Sanitäir- ist aber leider immer noch sehr aktuell. Gestern wie heute. Die damalige Tatsache des nicht offiziellen Besuches eines Innenministers (nicht etwas des für Kultur, was man ja bei Kunstschätzen annehmen müsste) am damaligen Grabungsort Reimanns, bestätigt ja nur diese Annahme. In seinem letzten Buch (im Selbstverlag), hatte ja Reimann seinen Frust darüber abgelassen. Es wird als Spinnerei abgetan. Ich persönlich erkenne in diesem Sammelsurium von Ideen und Gedankenspielerein schon einige diesbezügliche Hinweise. Nachdenklich macht vor allem, seine am Anfang des Werkes geäußerte Wette. Hier betätigte er sich als Hellseher.
    mfg Gasi
    Geändert von Gasi (11-01-2019 um 17:33 Uhr)

  12. #137
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Auf alle Fälle ist auf dem Heidelsberg etwas gelaufen, nur was, ist die Frage? Die mir vorliegenden Dokumente geben eine geringe Materialanforderung wieder und dass mit einem Bauaktenzeichen der HJ, als Z-Plan ausgewiesen, also zusätzlich zur vierteljährlichen Bilanz im Gauplan. Wir haben auf dem Heidelsberg ein Wehrertüchtigungslager und daneben noch eine Ausbildungstätte der W-SS. Nur dafür haben sich die T-Forces nicht interessiert. Denen ging es um das Depot des Jägerstabes (LW Bekleidungsamt).

    ... und an welcher Stelle, dass ist die zweite Frage?
    MfG
    Conny
    Wenn Du mit Depot das Lager meinst, das ist bekannt wo das war. Heute wäre das "Am Eichert 20, 08280 Aue".

    Für damas kann es jeder hier selbst nachlesen.
    https://books.google.de/books?id=-oN...201945&f=false
    Geändert von Langer (11-01-2019 um 17:51 Uhr)
    Gruß Langer

  13. #138
    Avatar von Leseratte
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Zitat Zitat von Condor66 Beitrag anzeigen
    Die Kisten wurden angeblich auf dem Gebiet der Weißen Erde Zeche gefunden. Es könnte sich dabei um die Anlage des „Rothen Andreas Stolln“ (ebenfalls Kaolinabbau) handeln. Ist aber nur eine Vermutung von mir.
    Mich würde trotzdem interessieren, auf welche Unterlagen sich Reimann bezog. Steht dazu irgendetwas in seinen Büchern?
    Hallo,
    Eine kurze Erwähnung zu den Kisten findet sich im Buch des Kollegen Mario U "Rätselhafter Poppenwald" auf Seite 66.

    Die am Abtransport der Kisten beteiligten SS-Soldaten mit den besonderen Kopfbedeckungen könnten aus Lettland oder Litauen stammen(Waffen-Grenadier Division, lettische Nr.1 bzw. Nr.2) oder der Wlassow Armee angehört haben.

    Von Reimann gibt es vier Büchlein. Da muesste man so ungefähr wissen, wo nachzuschauen wäre.

    Es grüßt die Leseratte
    Ich suche nicht das BZ und keine Bronzezeitgräber, ich sondle nicht.

  14. #139
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Leseratte, zu welchen Truppeneil diese fremdvölkischen Soldaten gehörten, können wir nur spekulieren, da sie ja nicht ihren Stammtruppenteilen angehörten, eher dem jeweiligen General für
    das Kriegsgefangenenwesen des jeweiligen WK unterstellt waren. Fremdvölkische Kampfverbände hatten wiir in den WK´s III und IV nicht.

    MfG


    Conny

  15. #140
    Avatar von Langer
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Fremdvölkische Kampfverbände hatten wiir in den WK´s III und IV nicht.
    MfG
    Conny
    Da kann was nicht stimmen. Ich habe mal Fotos mit den Truppenteilen und Einheimischen am Gasthaus Conradswiese in Lauter gesehen.
    Das ist an der "Jägerhäuser Flügel" die Straße welche am "Grüner Platz" vorbei zur alten Heidelberg Schule führt.
    Geändert von Langer (12-01-2019 um 12:39 Uhr)
    Gruß Langer

  16. #141
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Langer, dass sich welche in den WK´s III/IV tummelten ist ja bekannt, nur keine Kämpfverbände- Dass waren Bewachungsmannschaften, selbst auf dem BW waren sie. Als das Signal Feindannäherung kam und die Deutschen Mannschafften das Weite suchten, beließ man die Fremdvölkischen auf den Wachtürmen und bei der Außensicherung. An denen haben dann die Häftlinge ihre Wut abreagiert.

    MfG

    Conny

  17. #142
    Avatar von Langer
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    Standard AW: Poppenwald 2017

    Ist gut möglich.
    Ist nicht meine direkte Spielwiese. Gelegentlich hört, sieht und ließt man halt etwas.

    Da oben wäre nur noch die Sache mit dem Kistenstapel auf dem Grünen Platz offen.
    Die Vermutungen gehen in Richtung Bockauer Talstraße (hinter den Süss Steinbrüchen).

    Im allgemeinen fehlen in der Ecke bis heute noch 3 Stahlkisten.
    Gruß Langer

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