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Thema: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

  1. #1

    Avatar von Burion
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    Exclamation Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Schweres Wasser? Ich meine Weida. Oder täusche ich mich?

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  2. #2
    Avatar von burghart
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    Standard AW: Henschel wollte Atombombe für den Kriegseinsatz bauen

    Zu Schweres Wasser sage ich nur Markus Schmitzberger, aber von seiner These und sein ordentlich geschriebenes Buch spricht heute kaum jemand mehr. Allerdings wäre es eine andere Richtung: "Was die US-Army in der Alpenfestung wirklich suchte".

    Hier wird wieder eine Sau nach der anderen Sau durchs Dorf gejagt, ohne dass man viel substanzielles hat. Reichspost, Schweres Wasser usw.

    Der Hinweis auf Merseburg ist ja ganz nett - der käme vielleicht für das Späte 1944 richtig, wir sind hier aber im Jahre 1941 und man hatte die Anlage in Norwegen, und diese ist noch nicht zerstört worden.

    Aber welche Annahme wäre einfacher, als sich vorzustellen, dass der Prof. Wagner in der Hauptstadt des Deutschen Reiches, also an dem Ort, an dem alle maßgeblichen Informationen zusammenliefen, erstmal nur so etwas wie den Sachstand zur Kernforschung in Deutschland um 1941 zusammengetragen hat, und dann gehörte sein Betrieb zur Luftrüsrung, also Herrmann Görings Machtbereich. Und jetzt darf "spekuliert" werden, wenn man sich die Rolle der Luftwaffe und Görings im Bereich des Kernforschungsprogramms um 1941 vorstellt, was in den 260 Seiten alles drin stehen könnte.
    Geändert von burghart (29-07-2014 um 21:02 Uhr)

  3. #3
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Henschel wollte Atombombe für den Kriegseinsatz bauen

    Andreas, entweder stand es in einem der Häftlingsberichte oder aber bei Remdt im Manuskript.

    Nein, liebe Leute, die Schwerwasseranlage sollte nach der Region Ludwigstadt/Lehesten und wurde kurzfristig nach Berga Elsterschleife umdirigiert. Es betraf die Anlage der BRABAG Zeitz. Henry Hatt besitzt die Dokumente dazu. Die BRABAG Anlage hat aber nichts mit der Anlage von Leuna zu tun. Dass sind zwei verschiedene Anlagen. Die Leuna Anlage war fest installiert.

    ... und bevor die Blökerei wieder losgeht. Befragt bitte den User Otto, er kennt den Standort der Anlage noch aus seiner Lehrzeit.

    Dazu müssen wir die einzelnen Planungs- und Entwicklungsphasen auseinander halten. Zuerst Gottow, Sperenberg/Teltow und Berlin, sowie Umfeld. Dazu die Forschungen an den unterschiedlichen universitären Einrichtungen usw.

    ... und erst in der späten Phase ab Anfang 1944 weiter nach Thüringen und andere Gaue, wobei Teile in und um Berlin verblieben.

    ... und was ich immer bemängele, sind Vergleiche mit Los Alamaos. Der Ami hat zentralisiert geforscht und Deutschland dezentral. Nur hat man über die gesamten Forschungen in Deutschland und besetzten Gebiet nur ansatzweise Kenntnisse. Dabei einen absoluten Schluss zu ziehen ist falsch.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (29-07-2014 um 21:46 Uhr)

  4. #4

    Avatar von Burion
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Ich hab das mal hier her verschoben.
    Ne Idee, wo es besser hinpasst - ihr Mods und Admins???

    HerzlGrüße
    Jürgen
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  5. #5
    Avatar von burghart
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Na dann müsste man den letzten Absatz meines Beitrages in den alten Thread schieben, denn der befasst sich ausschließlich mit den "260 Seiten"

  6. #6
    Avatar von Alpha
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    @burghardt

    Das erwähnte Buch ist gut aber eben auch nur eine These.

  7. #7
    Avatar von burghart
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Alpha Beitrag anzeigen
    @burghardt

    Das erwähnte Buch ist gut aber eben auch nur eine These.
    Gut und kaum beachtet, aber eben nur eine These.

  8. #8
    Avatar von Alpha
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Burion Beitrag anzeigen
    Schweres Wasser? Ich meine Weida. Oder täusche ich mich?

    HerzlGrüße
    Jürgen
    Da war definitiv was mit Merseburg???Nur wo stand das wieder???

  9. #9
    Avatar von kallepirna
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Man hat ja auch mit Quartz Spekuliert aber wer weiß. Mfg.kallepirna
    Wenn man am Abgrund steht, ist jeder Rückschritt ein Fortschritt

  10. #10
    Avatar von Ramsay
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zur Problematik Schwerwasser und Merseburg, eher Leuna, gibt es folgenden Beitrag "Die Involvierung der Leuna-Werke über die Schwerwasserproblematik in die deutsche Atomwaffenforschung 1938 bis 1945", der in mehreren Teilbeträgen im "Leunaer Stadtanzeiger" veröffentlicht wurde. Ich habe ihn mals als PDF zusammengestellt und im Anhang eingefügt.

    MfG
    Ramsay
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  11. #11
    Avatar von Alpha
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Die CD aus München hab ich auch. Das dumme ist nur das dort einige wichtige Seiten fehlen die auch nicht auffindbar sind bzw. sich nicht im Bestand des Museums befinden.
    Das fehlende Dokument bezog sich auf eine Vorort Besprechung zur Standortwahl des Schwerwasser Werkes.
    In diesem Zusammenhang wurde wohl auch Merseburg genannt. Hatte vor einigen Jahren auch schon mal Kontakt zu einem Mitarbeiter
    des Museums. Gab es dann sogar Stress hier im Forum weil ich seine Antwort hier veröffentlicht hatte.
    Der gute Mann ist hier zu finden:

    http://www.deutsches-museum.de/forsc...ilhelm-fuessl/

    Ich les aber erst noch mal und such dann in meinen Unterlagen.

  12. #12
    Avatar von TÜP
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

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  13. #13
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Ja und die BRABG Anlage für Lehesten sollte nach der Schwalbe. Da haben wir also schon einmal zwei Großanlagen. Die Hochkonzentrierungsanlage für Stadtilm kam wohl nicht mehr an und hat mit den Großanlagen absolut nichts zu tun.

    MfG

    Conny

  14. #14
    Avatar von Sherlock
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Ja und die BRABG Anlage für Lehesten sollte nach der Schwalbe. Da haben wir also schon einmal zwei Großanlagen. Die Hochkonzentrierungsanlage für Stadtilm kam wohl nicht mehr an und hat mit den Großanlagen absolut nichts zu tun.
    Conny, guck mal aufs Datum des Dokumentes aus dem Deutschen Museum und dann ließ es Dir mal durch. Die sogenannten Anlagen, die Du "hast", befanden sich noch im Planungsstadium - am 01.01.1944. Da ist noch nix mit fertiger und produktionsbereiter Anlage!
    If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit!

  15. #15
    Avatar von Michael aus G
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Sherlock Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Ja und die BRABG Anlage für Lehesten sollte nach der Schwalbe. Da haben wir also schon einmal zwei Großanlagen. Die Hochkonzentrierungsanlage für Stadtilm kam wohl nicht mehr an und hat mit den Großanlagen absolut nichts zu tun.
    Conny, guck mal aufs Datum des Dokumentes aus dem Deutschen Museum und dann ließ es Dir mal durch. Die sogenannten Anlagen, die Du "hast", befanden sich noch im Planungsstadium - am 01.01.1944. Da ist noch nix mit fertiger und produktionsbereiter Anlage!
    Und ich wüsste auch nicht, wo in Lehesten eine "Großanlage" unterkommen sollte. Oder wir haben eine unterschiedliche Auffassung was "groß" ist...
    Geändert von Michael aus G (31-12-2014 um 20:58 Uhr)
    Quellen studieren, statt BLÖD lesen...

  16. #16
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    ... und Du schließe Dich bitte einmal mit Henry Hatt kurz, dann bist Du klüger. Er besitzt die Dokumente dazu. Diese stammen aus Bergarchiven.

    ... und erzähle bitte nicht, dass in den Schiefergruben um Lehesten keine geeigneten großen Räume zur Verfügung standen. Da gibt es riesige Hallen. Dazu solltest Du wirklich Henry konsultieren. Allein in der einen Anlage hat ein US Bat. eine ganze Woche gebraucht um den Inhalt abzufahren.

    ... und das waren nur Akten und Laborsachen. usw.

    ...und weil es so schön ist, googel einmal nach Niewenhuis (Ich hoffe ich habe es richtig geschrieben) Der Mann war 1947 Chef der US Atomengiebehörde. Ich habe nur zwei Informationen über ihn finden können. Einmal als Buchautor und einmal in einem Archiv. Der war mit seiner Kommission eine Woche dort anwesend. Warum wohl? Suche es Dir aus.

    Fakt ist, es ist in Thüringen mehr gelaufen, als uns bekannt ist. Wir sollten wirklich nicht so voreilige Schlüsse ziehen. Dass wird der Sache nicht gerecht.

    ... und nur, weil das IFZ bestimmte Sachverhalte nicht kennt, muss man sich nicht unbedingt darauf fest legen.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (31-12-2014 um 21:43 Uhr)

  17. #17
    Avatar von Peke
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Meines Wissens gab es zwei Verfahren, um schweres Wasser herzustellen. Einmal das Stromintensive
    aus diesem Kraftwerk in Norwegen und eins aus Deutschland. Bei Wiki ist es schön Beschrieben.
    Suche nach D2O
    Störe meine Kreise nicht ! Archimedes von Syracus

  18. #18
    Avatar von burghart
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    und weil es so schön ist, googel einmal nach Niewenhuis (Ich hoffe ich habe es richtig geschrieben) Der Mann war 1947 Chef der US Atomengiebehörde. Ich habe nur zwei Informationen über ihn finden können. Einmal als Buchautor und einmal in einem Archiv. Der war mit seiner Kommission eine Woche dort anwesend. Warum wohl? Suche es Dir aus.

    Fakt ist, es ist in Thüringen mehr gelaufen, als uns bekannt ist. Wir sollten wirklich nicht so voreilige Schlüsse ziehen. Dass wird der Sache nicht gerecht.

    ... und nur, weil das IFZ bestimmte Sachverhalte nicht kennt, muss man sich nicht unbedingt darauf fest legen.
    Ich lege mich mal darauf fest, dass Du deine Aussage nie geprüft und einfach darauf los getippt hast: denn ein Niewenhuis oder auch nur so ähnlich lautende Person hat nie an vorderster Stelle der US Atom Energy Commison gestanden. http://de.wikipedia.org/wiki/United_...rgy_Commission
    Geändert von burghart (01-01-2015 um 10:32 Uhr)

  19. #19
    Avatar von burghart
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Ramsay Beitrag anzeigen
    Zur Problematik Schwerwasser und Merseburg, eher Leuna, gibt es folgenden Beitrag "Die Involvierung der Leuna-Werke über die Schwerwasserproblematik in die deutsche Atomwaffenforschung 1938 bis 1945", der in mehreren Teilbeträgen im "Leunaer Stadtanzeiger" veröffentlicht wurde. Ich habe ihn mals als PDF zusammengestellt und im Anhang eingefügt.
    Vielen Dank für den Hinweis auf oben verlinkte Arbeit
    Teil 5: Arbeiten mit schwerem Wasser aus Leuna an der atomaren Forschungsstellen an der Uni Leipzig und die ersten beiden ernsten Zwischenfälle mit radioaktiven Material in Deutschland
    Teil 6: Arbeiten mit schwerem Wasser aus Leuna an der atomaren Forschungsstelle am KWI Berlin
    Teil 7: Arbeiten mit schwerem Wasser aus Leuna in der atomaren Forschungsstelle Gottow (Deutsche Wehrmacht)

    Leider finde ich die Formulierung "Arbeiten mit schwerem Wasser aus Leuna" höchst problematisch.
    Es entsteht m.E. der falsche Eindruck, dass die bekannten deutschen Versuche nicht mit Material aus Norwegen durchgeführt worden sind, sondern mit Schweren Wasser aus Leuna.


    Viel mehr als einen Überblick bietet die Quelle leider nicht.

  20. #20
    Avatar von Michael aus G
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    ... und Du schließe Dich bitte einmal mit Henry Hatt kurz, dann bist Du klüger. Er besitzt die Dokumente dazu. Diese stammen aus Bergarchiven.

    ... und erzähle bitte nicht, dass in den Schiefergruben um Lehesten keine geeigneten großen Räume zur Verfügung standen. Da gibt es riesige Hallen. Dazu solltest Du wirklich Henry konsultieren. Allein in der einen Anlage hat ein US Bat. eine ganze Woche gebraucht um den Inhalt abzufahren.
    Das brauche ich nicht. In den meisten Schiefergruben war ich in den 90igern schon drin. Da brauch ich keinen Kaktus für...
    Und ja, da gibt es schon ein paar große Hohlbaue, aber halt keine riesien Hallen. Das schreibt nur jemand der nie vor Ort war.

    Dann käme zum Platzproblem für eine Schwerwasseranlage, noch das Energieproblem und das Brauchwasserproblem. Den die Reichssammelschiene lief dort nicht vorbei.
    Und nochnichtmal für die 4 Sauerstoffverflüssiger in ROTTBUTT hatten sie genügend Kühlwasser...
    Quellen studieren, statt BLÖD lesen...

  21. #21
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Dass ist ja alles schön und gut, nur gibt es Dokumente, die man ganz einfach nicht vom Tisch wischen kann.

    ... und was die Reichs Sammelschiene betrifft, wäre ein Blick auf die Karte der Energieversorgung hilfreich. Ich besitze so eine Karte von ca. 1,50 m x 1,50 m mit den Einzeichnungen. Da die Karte bis zur Grenze reicht, stellst Du fest, dass ab Lehesten die Leitung gekappt war. Die Einzeichnungen auf westlicher Seite sind auf dieser Dienstkarte der 50 Jahre der DDR nicht enthalten. Auf dieser Karte ist auch ein Endpunkt bei Waltershausen verzeichnet, der auf einer Anhöhe mittten in der Pampa endet. Harry war auch einmal vor Ort und konnte sich absolut keinen Reim darauf machen. Die Leitung führte dort in den Boden oder es war ein Blitzableiter. Keine Ahnung. Kein Umspanner oder Trafo in Sichtweite. Tja, was es alles gab.

    So, so, Du warst also in den meisten Schiefergruben. Dass halte ich für das allergrößte Gerücht. Dass ist nun ein wenig zu dick aufgetragen.

    Wenn Du geschrieben hättest, die wenigen durch den Jägerstab bekannten Gruben, würde ich ja noch mitspielen aber dass war es auch schon. Da gibt es aber noch ein Vielfaches an Gruben, die Du nicht kennst.

    MfG


    Conny
    Geändert von Conny (02-01-2015 um 11:46 Uhr)

  22. #22
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Burghart, ich tippe niemals einfach so. Dass zur Klarstellung. Der Niewenhouis hatte etwas mit der US Atomengiebehörde zu tun und hatte über Kernenergie ein Buch verfasst. Dazu leitete er die Kommission, die in der Schieferregion das Material zur Kernforschung (von wem auch immer) abführte. Da das Buch antiquarisch angeboten wurde, war aus der Beschreibung ersichtlich, Chef dieser Behörde. Auf diese Angabe habe ich mich verlassen.

    Burghart, da könnt Ihr noch so Strampeln, es ändert nichts an den Fakten. Nur, weil Eure Kenntnisse vom IFZ stammen, ist es nicht der Weisheit letzter Schluss. Obrigkeitshöriges Glauben bringt uns in der Sache garantiert nicht voran.

    Da denke ich an die Aussagen vor Karlschs Recherchen, Deutschland hatte >nie< an einer Bombe gebastelt. Klar doch, je mehr unbedarfte Geister so etwas widerholen, je mehr Leute glauben den Blödsinn.

    Kannst doch ganz einfach einmal Henry konsultieren. Er ist sehr entgegenkommend.

    Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, wie voreilig Ihr Aussagen trefft und das Ganze nur, wegen beschränkter Kenntnisse.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (02-01-2015 um 12:05 Uhr)

  23. #23
    Avatar von burghart
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Burghart, ich tippe niemals einfach so. Dass zur Klarstellung. Der Niewenhouis hatte etwas mit der US Atomengiebehörde zu tun und hatte über Kernenergie ein Buch verfasst. Dazu leitete er die Kommission, die in der Schieferregion das Material zur Kernforschung (von wem auch immer) abführte. Da das Buch antiquarisch angeboten wurde, war aus der Beschreibung ersichtlich, Chef dieser Behörde. Auf diese Angabe habe ich mich verlassen.

    Burghart, da könnt Ihr noch so Strampeln, es ändert nichts an den Fakten. Nur, weil Eure Kenntnisse vom IFZ stammen, ist es nicht der Weisheit letzter Schluss. Obrigkeitshöriges Glauben bringt uns in der Sache garantiert nicht voran.

    Da denke ich an die Aussagen vor Karlschs Recherchen, Deutschland hatte >nie< an einer Bombe gebastelt. Klar doch, je mehr unbedarfte Geister so etwas widerholen, je mehr Leute glauben den Blödsinn.

    Kannst doch ganz einfach einmal Henry konsultieren. Er ist sehr entgegenkommend.

    Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, wie voreilig Ihr Aussagen trefft und das Ganze nur, wegen beschränkter Kenntnisse.

    MfG

    Conny
    Beschränkte Kenntnisse hat doch der, der behauptete, dass jemand Chef der US Atom Behörde war und der es dann nie gewesen ist. Und plötzlich strampelt man zurück mit der Formulierung, er habe was damit zu tun gehabt.

    Sorry aber so geht es nicht: entweder vernünftige und nachweisbare Fakten und kein Geschwätz mit der Qualität vom Hören-Sagen. Dazu zählt auch dass man die Namen richtig schreibt und die Funktionen, die die Person bekleidete, richtig nennen kann. Und wie heißt es so schön, wem die Luft zu dünn wird, der begibt sich aufs Eis.

  24. #24
    Avatar von Sherlock
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Der "Niewenhuis" oder "Niewenhouis" schreibt sich anscheinend Nieuwenhuis.

    Quelle:
    http://henryhatt.de/deckname-steinbock-ii.html

    Und der Herr "Rosbaut" oder "Rosebaud" oder Rosebaut", der auch ständig verkehrt geschrieben wird, heißt Rosbaud.
    Und zum Friedrich Berkei, der mal Berkhey oder auch mal Berkhay geschrieben wurde, hat ja schon @thomasbachweiler was gepostet.
    Dann haben wir da noch den Novak, der sich richtig aber Nowak schreibt.

    Ein kleines bißchen mehr Sorgfalt beim Schreiben von Namen würde uns anderen die eigenen Nachforschungen wesentlich erleichtern.
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  25. #25
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Schwerwasser-Forschung in Deutschland

    Burhart, wenn ich mich über dieses Thema auslasse, dann nur Grund meines Kenntnisstandes.

    ...und weil es so schön ist, nur diesen Absatz aus Spiegel Nr. 27/1967 lesen.

    Zitat: Die alliierten Bombergeschwader zerschmetterten Fabriken und Laboratorien. Unverarbeitete Uranvorräte wurden von Frankfurt nach Rheinsberg in der Mark geschafft, die Produktionsanlagen nach Stadtilm in Thüringen. Zitat Ende.

    Na wo sind sie denn, die Produktionsanlagen? Der Spiegel bezieht sich hierbei auf US Angaben (ALSOS).

    Ich würde auch um Gossel Löcher bohren, wenn ich suchen müsste.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (02-01-2015 um 20:46 Uhr)

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