Für die Nato ist der Terrorangriff gegen die USA eine Kriegserklärung. Jetzt haben die Bündnisstaaten beschlossen, dass der kollektive Verteidigungsfall gegeben ist.
Artikel fünf des Nato-Gründungsvertrages sieht vor, dass ein bewaffneter Angriff auf einen der Nato-Partner als Angriff auf alle 19 Vertragsparteien betrachtet wird und gemeinsame Maßnahmen zur Verteidigung ergriffen werden können. Dies beinhaltet auch den Einsatz des Militärs.
Nach Angaben aus Nato-Kreisen ist dies das erste Mal, dass ein solcher Schritt innerhalb der Allianz beschlossen wird. Im Nato-Rat sind die Botschafter der Mitgliedsländer der Allianz vertreten.
Was bedeutet das für die Bundeswehr ?
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Detlef Puhl, sagte am Mittwoch in Berlin, die Hilfe im Bündnisfall könne materieller oder finanzieller Art sein oder sogar militärische Unterstützung bedeuten. "Wie die Partner unterstützt werden, kommt ganz auf die Operationen an, die von den Bündnispartnern beschlossen werden", sagte Puhl.





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