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Thema: Ziegelei Dosdorf

  1. #51
    Avatar von justus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Hmmm. .... Könnte es sein, dass da auf dem Gelände mehr als nur zwei Gleise lagen? Irgendwie habe ich den Verdacht, dass von den „gelben Gleisen“, die Augustiner eingezeichnet hat, noch zwei weitere Gleise abgegangen sein könnten. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch und möchte das darum zumindest zur Diskussion stellen.
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    Viele Grüße

    Justus

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  6. #52
    Avatar von matzze54
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von Augustiner Beitrag anzeigen
    Ich denke mal, die Strecke Arnstadt-Plaue war damals 2-gleisig -
    Das ist sie auch heute noch....

    @ justus: Diese Überlegung hatte ich auch... Aber nach einigen Auswertungen sind wir zu dem Schluss gekommen,
    dass die Weiche die beiden gelben Gleise bedient.
    Wenn es weitere Gleise gegeben hätte, müsste sich das nachvollziehen lassen, denn die Weiche liegt ja noch vor Ort.
    Werde mich das nächste mal diesbezüglich umschauen wenn ich in der Gegend bin.

    grüße matzze
    Geändert von matzze54 (21-06-2012 um 13:31 Uhr)

  7. #53
    Avatar von Kling
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Interessant ist nicht der vordere Teil der Ziegelei, da waren schon so viele und stehen tut da nix mehr.
    Hinten wo sie abgebaut haben oder gleich daneben wird interessanter sein, da waren bestimmt nicht so viele und man könnte auch schnell was zuschütten

  8. #54
    Avatar von Augustiner
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    @ neuling3
    Richtig, und wenn man den Wichert zu Rate zieht, ergibt sich auch, daß gerade solche Gruben, Abbaue etc. gerne auch für z.B. ausgelagerte Produktion verwendet worden sind. Die Dinger haben ja den Vorteil, luftbildtechnisch nicht aufzufallen - sie sind ja schon seit "ewigen" Zeiten vorhanden.

  9. #55
    Avatar von Kling
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Genau,Ton ist halt wasserdicht und relativ stabil im ganzen.

  10. #56
    Avatar von Augustiner
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von neuling3 Beitrag anzeigen
    Interessant ist nicht der vordere Teil der Ziegelei, da waren schon so viele und stehen tut da nix mehr.
    Hinten wo sie abgebaut haben oder gleich daneben wird interessanter sein, da waren bestimmt nicht so viele und man könnte auch schnell was zuschütten
    Dann grab es mal wieder auf.......... !!!
    War ein Scherz und ist nur für 3-D-Brillen geeignet.
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  11. Dateityp: jpg Dosdorf-Ziegel-R-L_018_ca.jpg (1,12 MB, 67x aufgerufen)
  12. #57
    Avatar von Augustiner
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Ein Vergleich zu DORA Südseite - das Luftbild ist sehr schlecht, die Dimensionen ganz andere.
    Man beachte die Super-Tarnung mittels Netzen der gerade einfahrenden Züge in Fahrstollen A + B; auf der Nordseite kommen sie wieder raus (hier nicht im Bild).

    Die Tarnung ist dermaßen gut, daß man die Bomben lieber auf Nordhausen und das KZ-Lager geschmissen hat - Ironie aus..........

    3-D
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    Geändert von Augustiner (21-06-2012 um 21:56 Uhr) Grund: weil 3-D

  13. Dateityp: jpg 3DORA_B4045+B4046_02.jpg (1,23 MB, 63x aufgerufen)
  14. #58
    Avatar von Harry
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Und wo siehst du die Tarnung bei Dosdorf?
    -----------
    Der Harry

    Harry ist am 2. Mai 2013 von uns gegangen - im Forum lebt er weiter

  15. #59
    Avatar von Augustiner
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von Harry Beitrag anzeigen
    Und wo siehst du die Tarnung bei Dosdorf?
    Thread 46, perhaps a little bit ?

  16. #60
    Avatar von Harry
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Hmmmmmm naaaaa gut
    -----------
    Der Harry

    Harry ist am 2. Mai 2013 von uns gegangen - im Forum lebt er weiter

  17. #61
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von neuling3 Beitrag anzeigen
    Genau,Ton ist halt wasserdicht und relativ stabil im ganzen.
    ?

    Das ist aber eine halbherzige Auffassung.

  18. #62
    Avatar von DOC
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von Geo-Klaus Beitrag anzeigen
    ?

    Das ist aber eine halbherzige Auffassung.
    Lieber mit halbem Herz als ohne

  19. #63
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von DOC Beitrag anzeigen
    Lieber mit halbem Herz als ohne
    Manchmal wäre es besser sich mal mit Voraussetzungen auseinander zu setzen.
    Das ist auch keine böswillige Meinung. nur fehlt da ganz einfach auch der Austausch zum was und wie geht es.

    Im Lehm bauen?
    Dann kann man gleich monolitisch einsetzen.
    Zuerst muß man einen Fahrstollen schaffen welcher die Lehmlagerung (Gegenstand des ehemaligen Abbau) durchfährt (fester Betonausbau als Sicherung)
    um danach die anstehenden Gesteinsschichten mit Kammern zu versehen.
    Auch ergeben zwei Schächte (im Minimumbereich, nebeneinander) wie von einem User erwähnt keinen Sinn.
    Geändert von Geo-Klaus (22-06-2012 um 10:19 Uhr)

  20. #64
    Avatar von DOC
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Du hast ja Recht. Wollte auch keinem zu nahe treten.
    Aber wie heist es so schön: DU SCHAFFST WAS DU WILLST!

  21. #65
    Avatar von justus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Na mein lieber Klaus, das mit dem Lehm, das war aber nichts, das darf DIR doch nicht passieren.

    Nach dem Kartenarchiv (siehe Post# 17, Blatt 4) haben sie da Ton abgebaut. Und blauer Ton, dass weis ich, seit ich in meinem Garten das Loch für den Gartenpool gegraben habe, der ist so was von hart. …
    Geändert von justus (22-06-2012 um 13:35 Uhr)
    Viele Grüße

    Justus

  22. #66
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von justus Beitrag anzeigen
    Na mein lieber Klaus, das mit dem Lehm, das war aber nichts, das darf DIR doch nicht passieren.

    Nach dem Kartenarchiv von kps (siehe Post# 17, Blatt 4) haben sie da Ton abgebaut. Und blauer Ton, dass weis ich, seit ich in meinem Garten das Loch für den Gartenpool gegraben habe, der ist so was von hart. …
    Das was ich vorliegen habe sagt zu diesem Bereich etwas anderes aus. Siehe auch "geologische Beschreibung Blatt Plaue" zu den Lagerungen.
    Auf alle Fälle besteht im anstehenden Ton keine selbsstragende Firste.
    Ein Tiefbau hier ist auch in den geologischen Unterlagen nicht belegt.
    In dem Nachschlagewerk "Geologie von Thüringen" gleichfalls keine Hinweise.

    Ich lasse mich aber gerne Belehren und werde mal etwas dazu raussuchen betreffs der Lagerung hier in der ehemaligen Tongrube.

  23. #67
    Avatar von justus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Fakt ist, auf dem Plan steht, dass dort eine Tongrube ist, in die ein Feldbahngleis verlegt war. Fakt ist auch, das Ziegel aus Ton gebrannt werden. Lehmziegel sind ungebrannt. Dafür brauche ich keine solche Fabrik. Ich behaupte ja nicht, dass Ton das non plus ultra Gestein für Stollenbau ist. Natürlich gibt`s da Probleme mit der Standsicherheit und den Gebirgsdruck muss man entsprechend abfangen. Trotzdem gab es auch in diesem Gestein Bauten. Beispiel: B1b = Eisenbahnzufahrt und „UT-Bahnhof“ für Dachs 1 (Ölraffinerie) und Stör 1 (Phillips Röhren Fabrik) an der Porta, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.

    Was mir in diesem Fall hier nur nicht so plausibel erscheinen will, ist das Postulieren von Schächten. Wozu hätte man denn dort Schächte anlegen sollen, wo doch rings herum die schönsten steilen Wände im Tal vorhanden sind? Viel einfacher und sinnvoller wäre doch gewesen im Tonsteinbruch waagereche Stollen in den Berg zu treiben. Geringer Aufwand, damit schnell herzustellen, keine Wasserprobleme. Wozu also Schachtbau im Talgrund? Hier geht es m. E. doch wohl auch nicht um bombensicheren Untertageanlagen, sondern um geeigneten Einlagerungraum. Vielleicht haben sie ja vorhanden Sondierungsstollen genutzt?
    Viele Grüße

    Justus

  24. #68
    Avatar von moondog
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Hi Justus,

    kleine Anmerkung, auch Lehmziegel können gebrannt werden. Unweit meines Elternhauses bei Naumburg gab es eine Ziegelei, die meines Erachtens zur Ziegelherstellung ausschließlich Lehm aus dem benachbarten Tagebau verwandt hat. Ich kann mich auch daran erinnern, daß Kinder aus der Umgebung immer wieder versucht haben, an den Steilhängen des Tagebaus Höhlen zu graben, was auf Grund der lockeren Konsistenz leicht möglich war, deren Standfestigkeit allerdings gleich null war. Die Grube wird heute noch im Volksmund "Lehmgrube" genannt.

    Abgesehen davon ist der Abbau von Ton im Tiefbau seit Jahrhunderten belegt, funktioniert aber nur durch aussteifen der Gänge. Schachtbau im Ton halte ich persönlich für sehr schwierig, da Ton, sobald er feucht wird, jede Standfestigkeit verliert... dazu müsste der Schacht von oben ja durch ein geeignetes Bauwerk vor entsprechenden Witterungseinflüssen geschützt werden.

    Grüße,

    moondog

  25. #69
    Tunnelratz
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von moondog
    Schachtbau im Ton halte ich persönlich für sehr schwierig, da Ton, sobald er feucht wird, jede Standfestigkeit verliert... dazu müsste der Schacht von oben ja durch ein geeignetes Bauwerk vor entsprechenden Witterungseinflüssen geschützt werden.
    Mal zur Entwirrung:
    - Ein Schacht ist ein vertikales Gebilde also von oben nach unten.
    - Alle vernünftigen und professionell gebauten Schächte haben einen Innenausbau welcher Form auch immer. Dieser verhindert ein Einbrechen der Seitenwände.
    - Es mag wohl alte Bergbauschächte geben die keinen Verbau aufweisen, diese gibt es aber nur in massiven Fels! Und auch da wird man heutzutage zumindest mit Spritzbeton gegen herunterfallende Teile sichern.
    - Schächte können in jeder Geologie gebaut werden - nur eine Frage der Technik und des Aufwandes der variiert.
    - Lehm/Ton als bindiger und somit 'standfester' Boden ist eine einfache Geologie um einen Schacht zu bauen.
    - über einem Schacht bedarf es keines weiteren Bauwerks - das Loch kann getrost offen bleiben. Evtl. benötigt man Pumpen am Schachtboden um eindringendes Grundwasser oder Regenwasser abzupumpen.
    - Schachtverbau steht oft bis zu einem Meter aus dem Boden herraus um am Boden ablaufendes Regenwasser abzuhalten in den Schacht zu fließen.
    - Schächte haben auch einen befestigten Boden - Die Schachtsohle
    - Ausser massiver Fels setzt sich jeder Boden früher oder später! Je nach Art und Feuchtigkeit kann sich das bei Lehm/Ton über ein halbes Jahr hinziehen.

  26. #70
    Avatar von Koenigsberg
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Das Gefrierschachtverfahren wird doch auch schon seit 1862 angewandt.
    Wer mit mit den großen Hunden pissen will, sollte rechtzeitig üben das Bein zu heben.

  27. #71
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Zitat Zitat von Tunnelratz Beitrag anzeigen
    Mal zur Entwirrung:
    - Ein Schacht ist ein vertikales Gebilde also von oben nach unten.
    - Alle vernünftigen und professionell gebauten Schächte haben einen Innenausbau welcher Form auch immer. Dieser verhindert ein Einbrechen der Seitenwände.
    - Es mag wohl alte Bergbauschächte geben die keinen Verbau aufweisen, diese gibt es aber nur in massiven Fels! Und auch da wird man heutzutage zumindest mit Spritzbeton gegen herunterfallende Teile sichern.
    - Schächte können in jeder Geologie gebaut werden - nur eine Frage der Technik und des Aufwandes der variiert.
    - Lehm/Ton als bindiger und somit 'standfester' Boden ist eine einfache Geologie um einen Schacht zu bauen.
    - über einem Schacht bedarf es keines weiteren Bauwerks - das Loch kann getrost offen bleiben. Evtl. benötigt man Pumpen am Schachtboden um eindringendes Grundwasser oder Regenwasser abzupumpen.
    - Schachtverbau steht oft bis zu einem Meter aus dem Boden herraus um am Boden ablaufendes Regenwasser abzuhalten in den Schacht zu fließen.
    - Schächte haben auch einen befestigten Boden - Die Schachtsohle
    - Ausser massiver Fels setzt sich jeder Boden früher oder später! Je nach Art und Feuchtigkeit kann sich das bei Lehm/Ton über ein halbes Jahr hinziehen.
    Ich glaube hier sind doch einige Denkfehler zum einen. zu anderen müßte man das Thema doch aufmerksam lesen.
    Ich finde moondog hat es ganz richtig ausgesprochen.

    Bezüglich der Fragestellung zwei Schächte auf engsten Raum geht dies am Thema vorbei. Die Ausführung einer Schachtteufe im hier vorhandenen Gestein unterliegt gewissen Vorschriften unter Beachtung der Gegebenheiten. Mir ist kein Schacht in Thüringen bekannt der in solcher Bauweise wie von Tunnelratz erwähnt steht. Dies hat mehrere Gründe! Sie nun aufzuführen würde die Fragestellung im Thema sprengen.

    Was sollen zwei Schächte auf solch Raum? Zu beachten der Teufzeitraum um nur grundlegende Erwähnungen zu treffen.
    Im weiteren, bis 1990 war die Tongrube in Betrieb und man legte sogar 1962 die Sohle der Grube um ca. 2,00 Meter tiefer um auch die tieferen Schichten zu gewinnen.
    Geändert von Geo-Klaus (23-06-2012 um 16:37 Uhr)

  28. #72
    Avatar von edgar
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Geht mich ja nix an, wollte nur mal den Gedanken an die Wasserhaltung einer Tongrube einwerfen. Aufgrund der räumlichen Ausdehnung dieser Grube und des bei Niederschlägen anfallenden Wassers braucht man an der tiefsten Stelle einen Pumpensumpf zur Wasserhaltung. Meiner Meinung nach ist hier noch kein Wort darüber gefallen, dass die "Schächte" eine bestimmte Tiefe haben müssen. Als Pumpensumpf reichen auch 2 - 3 Meter. Oder sieht da jemand außer dem Umriss auch die Tiefe auf den Luftaufnahmen


    Gruß vom Edgar
    Vorsicht! Dieser Text kann Anteile von Ironie, Zynismus und/oder Humor enthalten!

  29. #73
    Avatar von Peke
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Im Leinawald ist ein Pumpensumpf 40m tief.

  30. #74
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    Der Leinawald ist aber auch stellenweise klatschnass.

    MfG


    Conny

  31. #75
    Avatar von Erdwurm
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    Standard AW: Ziegelei Dosdorf

    wer hat denn gutes kartenmaterial von den reinsbergen?

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