Selbst bei Sonnenschein wirkt die leer stehende Villa am Floßgraben in Bad Schlema immer ein wenig düster. Dunkle Backsteine, vergitterte Fenster. Versuche, die mit Brettern vernagelten Zugänge aufzubrechen, sind nicht zu übersehen. Die ehemalige Pilling-Villa, die in den 1930er Jahren ein Erholungsheim des Verbandes Deutscher Heilpraktiker und ab 1940 ein Lazarett war, ist bei Schatzsuchern zu einem Objekt der Begierde geworden.
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