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Thema: Die Sache mit der Aktentasche

  1. #1
    Aktiver User Avatar von violia
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    Da wo mich keiner vermutet :-)
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    Standard Die Sache mit der Aktentasche

    Bin letztens im Internet auf einen Artikel gestoßen , in dem ein Mann beim Keller aufräumen eine Aktentasche gefunden haben will , in der ein zettel war auf dem stand : "Das Bernsteinzimmer ist in B.Sch."
    Dieser Mann hat ausgesagt , dass er die Tasche und den Zettel verbrannt hat . Aus Angst mit den Nazis in Verbindung gebracht zu werden.
    Jetzt ist nur noch eine Frage offen : Was bitte ist B.Sch. !?

  2. #2
    Aktiver User Avatar von Methusalem
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Hallo Viola,

    B.Sch. oder BIII oder B...irgendwas....; keiner weiß so ganz genau den Ort auf den sich das Kürzel bezieht. Die einen vermuten es in Thüringen, andere beanspruchen es für Sachsen. Aber lass Dich überraschen, da werden sicher noch einige Antworten kommen.

    Als ich angefangen habe mich für das BZ zu interessieren war auch für mich vieles von dem was ich gelesen habe "Böhmische Dörfer".

    Mit freundlichen Grüßen

    Methusalem

  3. #3
    Stammuser Avatar von Conny
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Das BZ ist da, wo es hin sollte bzw. die jeweiligen Teile hin sollten. Na ja, der Funkspruch mit Angabe des Einlagerungsortes hat schon etwas für sich. Lischen Müller wird es gefallen, aber die Personen, mit Kenntnissen versehen bekommen den großen Lacher bei dem Text. Könnte es sein, dass der Transportführer den Befehl hatte, es nach XYZ zu bringen und daher der Einlagerungsort in einem Ausführungstelegramm nicht nochmals erwähnt werden müsste? Dazu mir unverständlich, dass bei Transporten die Befehlsausführung nochmals gemeldet werden musste. Das ist mir neu.

    MfG

    Conny

  4. #4
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    ....... und daher der Einlagerungsort in einem Ausführungstelegramm nicht nochmals erwähnt werden müsste? .........

    MfG

    Conny
    da ist was dran, bei all der vielen Geheimniskrämerei wäre es schon ein Leichtsinn gewesen explizit mit einem Kürzel noch mal auf den Einlagerungsort hinzuweisen. Der Empfänger des Telegramm hat den Einlagerungsort ja gekannt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Methusalem

  5. #5
    Aktiver User Avatar von Methusalem
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Bei der Gelegenheit, weiß jemand zufällig was mit den Akten der Organisation Todt passiert ist bzw. wo man diese einsehen kann ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Methusalem

  6. #6
    Explorator Avatar von T-2
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    das war keine aktentasche sondern eine meldertaschen oder kartentasche und der mann hat das den deutschen/russischen behörden gemeldet und die haben ihn dann "befragt".
    ansonsten kann man sich conny oder den anderen anschließen,die den sinn des funkspruchs in frage stellen.
    man weiß ja nicht mal, ob"B3"oder "B Sch" oder "B und russisch Sch"oder übersetzungsfehler und wenn man das geklärt hat kann man sich gedanken machen WO das ist,auf was man sich festgelegt hat.
    ...und dann kommt conny mit seiner logik und seinen akten und schmeißt alles wieder über den haufen


    (das letzte sollte nur ein scherz sein,conny!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

  7. #7
    Stammuser Avatar von Conny
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Na ja, ich frage mich immer, was man (meist durch die Medien) den unbedarften Geistern, sprich Leser immer alles unterjubeln will. Gut, es klappt sogar. Nur, sich einmal ansatzweise Sachkunde zugelegt und man bekommt den großen Grinser bei solchen Unfug. Im Telegramm hätte gestanden, Räumgut der Dringlichkeitsstufe I, Kennbuchstabe (o), laut Befehl eingelagert. Dann der Oberhammer, Packstücke, Säcke und Kisten von der Wache übernommen. Das ist natürlich heftig. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Der Transportführer musste bestätigen, dass er die Sachen erhalten hat und dieser Beleg dient ja der Registratur in dem Lager.

    Mit solchen Aussagen kann man zumindest bei mir nicht punkten, da ich jede Aussage sofort in seine einzelnen Bestandteile zerlege. Es erspart viel Zeit und Mühe. Warum machte man sich nicht einfach die Mühe (das galt für die Stasi und alle, die sich mit Wyst beschäftigten) und dachte einfach einmal über die Angaben des Sohnes nach? Wie kann der Postbote denn Obersturmbannführer geworden sein? Dazu bei dem Geburtsdatum? Das ging doch überhaupt nicht. Dass er beim Postschutz in Königsberg war, möchte ich ja glauben. Aufgabe des Postschutzes u.A. in den besetzten Gebieten den Busverkehr zu schützen und Transportaufgaben der Post wahrnehmen. Wäre Wyst beim SD gewesen, dann hätte er Hochschulreife haben müssen, sprich Abitur, dazu den Kommissar- bzw. Offz.lehrgang an der Schule des SD. usw. usw. Bloß hätte dabei die Zeit nicht gereicht um solch Dienstgrad (Oberstleutnant) zu erreichen. Ein wenig Nachdenken hätte allen gut getan. Dazu das Gespinne, er kannte die Widerständler aus seiner Zeit im Stahlhelm. Wie will denn das Kind im Stahlhelm gewesen sein. Selbst der Jungstahlhelm war kein Tummelplatz für Widerständler.

    Den ganzen Unfug mit dem Wyst könnte ich jetzt auseinandernehmen. Nur wird es zu viel des Guten.


    Zumindest heiße ich nicht Reimann und lasse mir solchen Müll andrehen und propagiere es auch noch öffentlich. Es spricht ja wohl nicht für Sachkunde, solchen Quatsch ungeprüft zu übernehmen. Alles nur mit der heißen Nadel zusammengschustert. Da stimmt nichts, weder vorn noch hinten. Das Dumme ist, die Leser fallen auf den Kram herein und tragen es weiter. Drüber könnte ich mich immer schwarz ärgern.

    MfG


    Conny
    Geändert von Conny (05-07-2010 um 12:45 Uhr)

  8. #8
    Stammuser Avatar von Conny
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Violia, deine Frage zu BSCH ist in einem gewissen Grad an Wahrscheinlichkeit das Gut Bischofferode, nicht der Kalischacht. Es ging dort noch eine Anfrage an Kammler ab, was mit dem Einlagerungsgut zu geschehen sei. Dort war der Stab der Sonderinspektion II, anderer Stäbe und der von Eisenbahnbrigaden untergebracht.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (05-07-2010 um 16:11 Uhr)

  9. #9
    Titel selbst wählen Avatar von Condor66
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Lest doch mal die Aussagen von Wyst wirklich durch, er hat NIE etwas von BSCH gesagt, genauso unwahr sind Connys Angaben zu den angeblichen Schreiben aus der Meldetasche. Mann oh Mann... :-(

  10. #10
    Titel selbst wählen Avatar von volwo
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    Standard AW: Die Sache mit der Aktentasche

    Gustav Wyst, Sturmbannführer z. b. V.
    war nach Aussagen seines Sohnes Rudi wiederholt als Transportführer eingesetzt worden.
    Über Inhalt und Ziel dieser Transporte schwieg Wyst senior bis zu seinem Tode 1947.
    Die Familie war inzwischen nach Sachsen umgezogen.
    Einige Jahre später fand Sohn Rudi Belege für die Bedeutung dieser Transporte
    und einen Hinweis auf das Jonastal,
    als er im Kohlenkeller eine alte Meldetasche seines Vaters entdeckte.
    Quelle ZDF 1991 ( Hosny/Fitzke)

    Originalton anbei:



    Sollte das Tondokument gegen irgendeines Rechte verstoßen, bitte ich es zu entfernen.
    http://www.youtube.com/volwo

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