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Thema: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

  1. #1
    Aktiver User Avatar von violia
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    Da wo mich keiner vermutet :-)
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    Standard Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Man hört ja so vieles , grade wenn man in Coburg wohnt . Bin jetzt schon seid mehreren Jahren an der Sache dran und da tauchen einige Fragen auf:
    1.Was ist mit der alten Elektriker Rechnung ,bei der niemand weiß in welchem Bunker etwas installiert worden ist ?
    2.Warum wollen Firma Waldrich und co nichts über ihre Vergangenheit preis geben und warum streiten sie ab jemals Rüstungsgüter produziert zu haben ?
    3. Im Buch "Coburg im wandelt der Geschichte", herausgegeben von der neuen Presse steht ,dass zwei weitere Bunker in den Buchberg getrieben worden sind . Bezieht sich das auf die vorher genannten Bunker oder wurden diese zwei zusätzlich zu schon vorhandenen Bunkern gebaut ?
    4.Am Buchberg gab es viele Steinbrüche und sogar ein Kohlebergwerk ,aber wo ist das jetzt ?

    Naja, es wird wohl noch einige Zeit dauern bis alle diese Fragen geklärt sind , aber vielleicht könnt ihr mir ja bei der Beantwortung der ein oder anderen Frage helfen

    Bis bald

    violia

  2. #2
    Stammuser Avatar von Conny
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Das BZ ist nicht nach Coburg gelangt. Das ist gesicherte Erkenntnis. Das Dumme, bestimmte Erkenntnise wurden erst durch die Recherche gewonnen und damals war ja auch ein gewisser Mediendruck im Hintergrund vorhanden. Hätte ich die Informationen vorher gehabt, wären wird dort nicht aufgeschlagen. Das Ausgangsmaterial besagte zwar Coburg, bloß die eine Quelle war unsauber, dazu ergab es sich erst im Nachhinein, dass alle Fakten dagegen sprachen. Warum dann mit medialer Unterstützung weiter gesucht wurde, mir ein Rätsel. Zumindest hatte meine Ablehnung zum Schindberg zur Folge, dass Steuermittel nicht sinnlos verplempert wurden. Die Summe, die man einsetzen wollte, war recht groß. Davon hätte man sich ein recht nettes Anwesen kaufen können.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (09-05-2010 um 20:20 Uhr)

  3. #3
    Titel selbst wählen Avatar von bobo
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Zitat Zitat von violia Beitrag anzeigen
    Man hört ja so vieles , grade wenn man in Coburg wohnt . Bin jetzt schon seid mehreren Jahren an der Sache dran und da tauchen einige Fragen auf:
    1.Was ist mit der alten Elektriker Rechnung ,bei der niemand weiß in welchem Bunker etwas installiert worden ist ?
    Stimmt so nicht - die Rechnung stammt aus jenem Bunker, der sich dort befand, wo heute der Hauptsitz der Wohnbau ist. Bilder vom Eingangsbauwerk liegen vor.

    2.Warum wollen Firma Waldrich und co nichts über ihre Vergangenheit preis geben und warum streiten sie ab jemals Rüstungsgüter produziert zu haben ?
    Das stimmt auch nicht!

    3. Im Buch "Coburg im wandelt der Geschichte", herausgegeben von der neuen Presse steht ,dass zwei weitere Bunker in den Buchberg getrieben worden sind . Bezieht sich das auf die vorher genannten Bunker oder wurden diese zwei zusätzlich zu schon vorhandenen Bunkern gebaut ?
    Das stimmt so auch nicht - es gab im Buchberg einen Altbergau zur Gipsgewinnung. Auf halber Höhe findet man heute noch die Reste eines Bewetterungsstollens.

    4.Am Buchberg gab es viele Steinbrüche und sogar ein Kohlebergwerk ,aber wo ist das jetzt ?
    Kohlebergwerke gab es an anderer Stelle. Die Flöse waren aber nur bis ca.40 cm stark und daher lohnte ein Abbau nicht.

    Naja, es wird wohl noch einige Zeit dauern bis alle diese Fragen geklärt sind , aber vielleicht könnt ihr mir ja bei der Beantwortung der ein oder anderen Frage helfen
    Man kann sich gerne mal auf ein Bier oder Kaffee in der Innenstadt treffen. Bin gerne bereit meine Archivalien zur Einsicht bereit zu stellen. Vieles ist auch nur Wunschdenken gewesen.
    MfG BOBO

  4. #4
    Stammuser Avatar von Conny
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Nichts geht darüber, wenn man Bobo ruft, dass er auch erscheint. Ja, Violia, Bobo ist für Coburg der beste Ansprechpartner den es gibt. Er hatte dort vor Ort alles auf den Kopf gestellt, weil er es wissen wollte. Bobo hat sich wirklich mit dem gesamten Luftschutzsachen intensiv auseinandergesetzt. Vielleicht kommt Ihr gemeinsam ein wenig weiter.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (17-05-2010 um 17:45 Uhr)

  5. #5
    Stammuser Avatar von Eisenbart
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Wie,Was ? Conny soll die THW-Grabungen am Schindberg ,vom BMI angeleiert, gestoppt haben ??
    Richtig ist dass das THW ohne irgendwelche konkreten Anhaltspunkte über die Einlagerungsstelle,bzw.Stolleneingänge
    irgendwo im Gelände drei oder vier Löcher/Schächte gegraben hat.
    Das könnte die Glaubwürdigkeit von Conny nachhaltig bestätigen,wenn er jetzt hier an dieser Stelle einmal ganz
    genau erklären würde wie er das fertigebracht hat die Ministerialen, oder Regierungsbeamte davon zu überzeugen
    die Suchaktionen zu beenden.Wie war damals das Szenario mit den Rgierungsstellen um aufgrund seiner Autorität,
    Rang oder Ruf,oder ganz einfach sein Renommee, die Unternehmung auf seinen Rat die Sache einzustellen ?
    Was kann Conny bis jetzt vorweisen um seine Reputation f ür Wiederbeschaffung von Kunstschätzen zu untermauern ?
    Oder war das alles wieder nur ein schwadronieren ? schwafeln und leeres Stroh dreschen ? Oder hat er wie schon so
    oft für die "Galerie" salbadert ?? Also erzähle uns mal Conny,wie die Schatzsuche damals am Schindberg abgelaufen ist,
    wie Du angeblich im April 1993 den Steuerzahler viele Moneten eingespart hast.

  6. #6
    Aktiver User Avatar von Martin II
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    so,so - Conny und sein langer Arm...

  7. #7
    Explorator Avatar von T-2
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    wartet doch erstmal bis conny sich geäußert hat.vllt haben wir ja wirklich einen staatssekretär unter uns.:

  8. #8
    Titel selbst wählen Avatar von bobo
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Zitat Zitat von Eisenbart Beitrag anzeigen
    Wie,Was ? Conny soll die THW-Grabungen am Schindberg ,vom BMI angeleiert, gestoppt haben ??
    Richtig ist dass das THW ohne irgendwelche konkreten Anhaltspunkte über die Einlagerungsstelle,bzw.Stolleneingänge
    irgendwo im Gelände drei oder vier Löcher/Schächte gegraben hat.
    Das könnte die Glaubwürdigkeit von Conny nachhaltig bestätigen,wenn er jetzt hier an dieser Stelle einmal ganz
    genau erklären würde wie er das fertigebracht hat die Ministerialen, oder Regierungsbeamte davon zu überzeugen
    die Suchaktionen zu beenden.Wie war damals das Szenario mit den Rgierungsstellen um aufgrund seiner Autorität,
    Rang oder Ruf,oder ganz einfach sein Renommee, die Unternehmung auf seinen Rat die Sache einzustellen ?
    Was kann Conny bis jetzt vorweisen um seine Reputation f ür Wiederbeschaffung von Kunstschätzen zu untermauern ?
    Oder war das alles wieder nur ein schwadronieren ? schwafeln und leeres Stroh dreschen ? Oder hat er wie schon so
    oft für die "Galerie" salbadert ?? Also erzähle uns mal Conny,wie die Schatzsuche damals am Schindberg abgelaufen ist,
    wie Du angeblich im April 1993 den Steuerzahler viele Moneten eingespart hast.
    So ist es auch nicht ganz richtig! Ich behaupte, die Einlagerungsstelle befand sich unter einem Misthaufen bei der Ernstfarm, wo dann auch der Ami im Oktober die Goldbarren aus der Außenstelle der Reichsbank Coburg vorgefunden hatte.
    Desweiteren - welche Stollen. Bis dato sprechen die Unterlagen nur davon, das ab 02/45 beabsichtigt wurde, die Produktion von Waldrich und Lasco untertage in den Kürengrund zu verlagern.
    Die angeblichen Lüftunsgrohre befanden sich ja wohl auf der anderen Seite der Zufahrtsstraße vom Schindberg und gehörten zu den Kartoffelkeller der ehemaligen Ausflugskneipe.

    ....aber immer erst mal große Töne spucken....
    Würde gerne mal Bitz und Reuth dazu hören. Conny war seiner Zeit Berater für das BMI und deshalb auch vor Ort. Außerdem sollte man sich erst mal die LuBi´s vom verfüllten Steinbruch anschauen, was dort so alles verkippt wurde. Das erklärt dann auch, warum die Grabungen eingestellt werden mußten. Man beachte dazu mal das Grundwassereinzugsgebiet der Stadt Coburg.

    Langsam kommt es mir so vor, als suchte man nur Gründe, um mal Conny an´s Bein zu pissen. Warum? Weil er manch einen seine wunderschönen Seifenblasen platzen läßt? Ist es Neid? Meiner Meinung nach führen sich hier ein paar User auf, schlimmer wie im Kindergarten. Aber egal. Hauptsache man muß keine Fehler eingestehen.
    Ich hatte auch meine Wunschträume, ala BZ in Coburg. Nur mit entsprechender Beachtung der Grundlagen merkt man gleich, das es so nicht sein konnte.
    Geändert von bobo (18-05-2010 um 13:58 Uhr)
    MfG BOBO

  9. #9
    Titel selbst wählen Avatar von bobo
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    ...um es noch einmal auf den Punkt zu bringen - warum hatte das THW damals die Grabungen eingestellt und warum hatte dann Bitz/Reuth durch private Bohrungen weiter gemacht? Gebohrt durfte nur noch "hinter der Hangkante" werden. Das leuchtet mir nicht so ganz ein, wenn es doch so wie von den Conny-Gegner geschrieben, gewesen sein soll!?
    MfG BOBO

  10. #10
    Stammuser Avatar von Conny
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    Standard AW: Coburg-Möglicher Einlagerungsort ?

    Hallo Stefan,
    rechtfertigen muss ich mich nicht. Von Seiten des BMI war man bereit eine sehr große Summe zu investieren. Ich glaube dein Vater war damals wohl mit von der Party bei den Gesprächen. Dr. M. schlug es vor und ich vermittelte ihm, dass es so nichts wird. Wir hatten Koordinaten, an Hand deren wir den Schindberg erreichten und dazu die Angaben eines THW Angehörigen, der uns vermittelte, das auf Grund der Nadelabweichung die tatsächliche Koordinate 1945 auf der Ernstfarm lag. Dazu kam mein Einwand, wenn auf dem Schindberg eingelagert wurde, dann nur Materialien, die nicht verrotteten. Es würde sich jedoch in keinem Fall um Kulturgut, wie dem BZ, Gemälde usw. handeln können. Die Bergungskriterien sprachen dagegen. Dazu hatte ich mich in einem Telefoninterview gegenüber DPA sehr deutlich geäußert, das in hygroskopisch bedenkliche Anlagen nicht eingelagert wurde. Das ging über alle Ticker. Zusätzlich hatte ich danach noch Kontakt mit dem BMI und habe nochmals auf die finanzielle Risiken des Einsatzes hingewiesen. Inzwischen war mir ja so einiges im Zusammenhang mit der Mülldeponie bekannt. Die tatsächlichen Fakten, Informationen und Koordinaten aus der unsauberen Quelle fanden Eingang in die Konzeption. Es stellte sich aber erst im nachhinein herraus, dass ich einiges nicht beachtet hatte, weil ich es ja zum dem Zeitpunkt noch nicht wusste. Ich hatte ebenfalls darauf hingewiesen, dass wir mit der Recherche vor Ort und am Sitz der Rüstungsinspektion noch nicht durch waren. Der mediale Druck im Hintergrund war sehr hoch. Die Konzeption habe ich noch. Sie war ja auschlaggebend, dass das BMI erst einmal vor Ort erschien.

    Alles Andere was da noch im Hintergrund gelaufen ist muss ich Hier nicht ausbreiten. Ich weiß was gelaufen ist und genau das reicht mir aus. Es ist mir eigentlich egal, was so ein paar unbedarfte Geister denken. Sie haben keine Ahnung von der Materie, noch irgendwelche Kenntnisse, aber spucken große Töne.

    Ich muss zugeben, dass ich es mir nicht unbedingt antun muss, meine Zeit mit solchen Leuten zu verplembern. In der Zeit kann ich mein Buch weiterschreiben. Da können sie alles nachlesen, um dass sie überhaupt erst einmal ein Vorstellung von dem Thema bekommen. Mit geradezu kindlichem Gemüt oder Wunschdenken ist dem Thema nicht beizukommen. Das dürfte inzwischen klar sein.

    Ach ja, Stefan hatte in der Anfangszeit (wenn ich daran denke) ja auch so Gedanken, die auf Wünschen basierten und siehe da, er hörte auf meinen Rat und wurde klüger. Einer der wenigen User, die meinen Einflüsterungen, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen, verinnerlicht haben. Seit dem sieht er klare Bilder und rennt nicht mehr Phantomen hinterher.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (18-05-2010 um 17:42 Uhr)

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