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Mal an Rande gefragt: Gibt es Annahmen, welchem Zweck 15 dienen sollte? Mangels vorgefundenem Feldbahnanschluß war er wahrscheinlich in der Länge fertiggestellt. Mit dem Gedanken eines Sprengstofflagers kann ich mich nicht anfreunden - des zweifachen Knickes wegen. Ich denke da so an einen geschützten Eingang, möglicherweise zur Unterbringung einer Feuerstellung. Wer bietet mehr?






Vom aussehen kommt er den Stollen mit Knick bei 16 - 25 gleich. Ich hatte mal den Verdacht (oder besser hab ich immer noch) das hier ein Zugang für ein dahinterliegendes System geschaffen werden sollte. Von der Ausdehnung passt 16 - 20 oder 21 - 25 sozusagen genau nochmal rein...
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Der Harry
So in etwa paßt das. Ein ähnliches System wie 16-20 und 21-25 wäre aber wahrscheinlich auch wie diese aufgefahren worden. Das Fehlen des Gleises (wobei die Kott-Skizze leider einziges Indiz ist) läßt den Schluß zu, daß wohl kein Vortrieb mehr nötig war oder man die Arbeiten dort eingestellt hat. Selbst 14 war ja wie es aussieht auch nicht direkt mit der Schmalspurbahn verbunden. Oder war das wegen der Lage der Mundlöcher nicht möglich? Leider kenne ich von diesem Bereich auch kein aussagekräftiges Kott-Bild außer der großen "Abraumhalde vor 13-15"






Also inne 14 siehste noch die Spuren der Schwellen liegen. Ggf. sollte dieses Phantomsystem ja durch 14 begehbar sein und 15 war als Notausgang gedacht... rein Theotretmich.
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Der Harry


Hallo,
mache mir ja schon länger Gedanken zum Tal und irgendetwas sagt mir mein Gefühl, passt nicht mit dem Eintrieb der Stollen als mehr oder weniger grade Röhren. Da zu Baubeginn bereits die Verordnung bestand, alle wichtigeren Bunkerbauten im Eingangsbereich mit einem Explosionssack zu versehen. Dann die Offensichtlichkeit der Anlage als Solche, von Baubegin bis Heute scheint sie zu "rufen" : Hier bin ich, aber seht ich bin vollkommen uninteressant." (Ich weiß, andere auch(aber die waren nicht als angebliche letzte Zuflucht gedacht)).
Könnte es nicht sein, dass diese Schächte dazu gedacht sein sollten, nach einem Durchbruch an der endgültigen Endstelle einem anderen System als Versorgungsschächte zu dienen? Da ja große Zeitnot herrschte und in einem Tunnel ja nur ein Vortrieb stattfinden kann, wenn man schnell das Bruchgestein entsorgen wollte. Weil die Masse an Arbeitern die "vor Ort" waren, hätten ansich ein Vielfaches mehr an Tagwerken verrichten müßen als dort zu sehen ist. Dazu kommt noch, das ein FHQU meist eine größere räumliche Ausdehnung und eine andere Aufteilung hatten. Hätte Espenfeld dort sein können, wenn alle Sperrkreise eingerichtet worden wären ( wäre Espenfeld nicht geräumt worden(wegen der Nähe des westlichen Randes zur eigentlichen Baustelle))?
Überlegungen, die schon mal berechtigt sind, wenn das folgende dann nicht wieder alles durcheinander bringen würde:
Ich weiß nicht, wo Du das FHQu vermutest?! Die Frage der Sperrkreise ist nicht zuletzt auch eine Frage des jeweiligen Baufortschrittes. Und den haben wir ja! Da war nix zu räumen.
@Luchs: Ja, doch! Gerade dieser Zweifache Knick ist doch charakteristisch für einen (druck-) geschützten Personeneingang oder eben einen Explosionssack (geiles Wort). Ebenso wie 17, 29, 22 und 24
Silko
Stimmt. KPS-Idee, über die ich mir auch Gedanken gemacht hatte und die für mich völlig plausibel war. Nur glaubte ich auf einem Bild zu erkennen, daß der "Explosionssack-Zugang" nicht im Bereich der "Stahlträger-Überdachung" lag, was bei mir "Versorgungsfunktionen" des "danieben liegenden, geschützten Stollens implizierte.
FHQ? Na vielleicht im Nahbereich. Eine Führungsstelle eines höchsten Stabes erscheint mir wahrscheinlicher.
Gruß
Dieter
Geändert von hebbel (27-07-2009 um 23:40 Uhr)






>Knick wegen
Häh??? Damit der Druck möglichst auch drinne bleibt?? Alle Depots die ich kenne sorgen vielmehr für ein "freies abführen" der eventuellen Druckwelle
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Der Harry
>Also inne 14 siehste noch die Spuren der Schwellen liegen.
Schon klar, aber lt. Skizze keine direkte Anbindung an die Gleisanlage, also Gestein nochmals umladen?
>Weil die Masse an Arbeitern die "vor Ort" waren, hätten ansich ein Vielfaches mehr an Tagwerken verrichten müßen als dort zu sehen ist.
Wurde auch in anderen Threads aufgeworfen. Die Masse an Arbeitern war nicht ausschließlich mit den Stollen beschäftigt. Die Arbeitskraft eines Häftlings war gering. Und die Stollen selbst sind ein Nadelöhr, die Ortsbrust hat begrenzten Platz und die Loren fahren seriell...
Ob die Stollen wirklich das FHQ werden sollten ist nicht zweifelsfrei klar. Und ob Aufwand und Sperrkreise noch Dimensionen wie Rastenburg gehabt hätten...?
@Silko: Das meine ich doch. Aber eben kein Sprengstofflager.
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