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Thema: U-Verlagerungen in Oberhessen

  1. #1
    Avatar von morzomo
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    Standard U-Verlagerungen in Oberhessen

    Hallo alle Zusammen,

    ich wohne in Hungen in Oberhessen und habe ein paar Infos zum "Wichert" und ein paar Fragen bezüglich dreier U-Verlagerungen in Oberhessen. Ich bin nach "näherem" hinsehen und Ortsbegehungen im Raum Hungen fest davon überzeugt, dass es am, um und im Vogelsberg MINDESTENS 5 oder mehr U-Verlagerungen gab davon 3 im Raum Hungen und alle unterirdisch miteinander verbunden. Infos zu Lokationen etc. gibts auf Anfrage genauso wie Beweise

    Zum Wichert:
    U-Verlagerung Deckname Nagelrochen / Christine:

    Liegen beide nicht in Villingen-Schwenningen o.ä. sondern in und um Hungen-Villingen. Lage gebe ich auf Anfrage gerne bekannt.

    Meine Fragen:
    Was wurde in der U-Verlagerung Deckname "Grasmücke" in Freienseen von der VDO hergestellt?

    Was wurde in den U-Verlagerungen Nagelrochen und Christine bei Hungen-Villingen hergestellt?

    Wie lautet der Deckname der U-Verlagerung die im Steinbruch "Am Köpfel" in Hungen-Langd war?

    Hat jemand Luftbilder aus der Zeit von jeglichen der oben ganannten Gebiete (hauptsächlich Hungen)?

    Gibt es einen Verdacht auf eine große unterirdische Anlage im Vogelsberg?

    Auch der Flugplatz Nidda-Harb und der Flugplatz Ettingshause spielen in diesem Zusammenhang eine sehr große Rolle also auch Informationen diesbezüglich könnten eine große Rolle spielen

    Vielen Dank

  2. #2
    Avatar von Harry
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    >alle unterirdisch miteinander verbunden.

    Wie meinen?

    >Gibt es einen Verdacht auf eine große unterirdische Anlage im >Vogelsberg

    Wozu, und wann gebaut?

    >Luftbilder

    Klar, Landesvermessungsamt
    -----------
    Der Harry

    Harry ist am 2. Mai 2013 von uns gegangen - im Forum lebt er weiter

  3. #3
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Die Gegend um Hungen war ganz früher mal eines der Abbaugebiete der Firma Buderus. Hier gibt es viele alte Bergwerke u.a auch drei Stück, welche sich Zusammenschlossen um die Abbaumenge zu maximieren. Und eben in diese alten Bergwerke sind die dann im Krieg mit Ihren U-Verlagerungen.

    Haben einen Augenzeugenbreicht aus der Zeit, der etwas wie ne Art Hubschrauber aus dem Wald in der sich diese Zugänge befinden gesehen haben will der abhob und davonflog.

    In dem Wald befinden sich unmengen an Löchern, Gräben usw. Wir haben sogar einen ganzen Panzerschreck samt verrostetem Spritfass und Stacheldrahtrolle aus dem Straßengraben dieses "Waldweges" geangelt und das erschien mir schon sehr sehr merkwürdig. Abraum findet sich in großen Mengen, jedoch auf die umliegenden Hügel und Wälder verteilt.

    Zu den U-Verlagerungen: Es muss eine Verbindung Zwischen den U-Verlagerungen Nagelrochen und Christine sowie der Grube Abendstern bestehen, alle drei befinden sich rund um Villingen.

    Dann sind da noch drei weitere Systeme von denen Ich aber den Namen nicht weiss. Lokation bekannt, fast alle verschlossen. Ob diese auch mit dem genannten System verbunden sind, weiss ich nicht, ich weiss aber, dass diese untereinander Verbunden sind.
    Da auch diese Verlagerungen früher als eine Grube geführt wurden: Grube Vereinigter Wilhelm.

    Ich bräuchte Bilder zwischen 1936-1945 aus diesem Raum, aber alles wurde entfernt. Nicht man in der Stadtchronik von Hungen findet sich kein Eintrag zwischen 1933 und 1945, wirklich nichts. Alles totale Zensur.

  4. #4
    Avatar von Roxel
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    @morzomo:

    Hast Du schon mal im Dorsch-Bericht nachgeschaut, ob dort etwas zu den von dir gesuchten Anlagen steht?
    Gruß
    Michael

  5. #5
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Hallo,

    leider habe ich den Dorsch-Bericht nicht. Angeblich soll er vollständig über 1000 Seiten umfassen.

    Weiss jemand wo ich den bekommen könnte? Ist der Bericht evtl. digitalisiert worden?

    Oder könnte jemand von euch mal nachsehen?

    Vielen Dank

  6. #6
    Avatar von Matthias45
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Wenn man mich am Wochenende mal sanft dran erinnert schau ich mal nach und tu mir 1250 Seiten Xaver Dorsch an.
    Gruß
    Matthias

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  7. #7
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    wenn du dann schon dabei bist, könntest du mal der Münzenburg in Münzenberg(kleines kaff eigentlich) in der Wetterau (auch "Wetterauer Tintenfaß" genannt) nachsehen, da gehts nämdlich auch ganzschön in den Berg , müsst mal den jetzigen Burgherren fragen.

    Theodor Morell kam übrigens aus Trais-Münzenberg - nur 1 KM entfernt und gehört Quasi zu Münzenberg. Hitler fuhr am 11. November 1944 durch Münzenberg, ob dort halt machte wissen wir jedoch nicht (siehe meinen Beitrag in der Anfrage zum Führerzug).

    Allgemein sind die Leute dort heute noch erschreckend Konservativ sodass man ausser dem Burgherren , der auchnicht viel preisgeben will, auf regen Widerstand stösst. Aber wer wissen will wo dort verdächtige Steinhänge/Täler sind, Infos gibts wie immer auf Anfrage.

  8. #8
    Avatar von Ingwer
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Soviel ist sicher: Eine Feste Burg ist unser Gott! (Zitat BBL)

    Und er hatte zuverlässige Helfer.
    Schätze gibt es Viele. Der grösste Schatz jedoch ist
    Wissen!

  9. #9
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Ich bereite gerade mal eine Ansammlung von Bildern vor und werde morgen in der früh mal rausfahren in die Pampa und schiesse mal fleisig bilder.Also vorab was euch erwartet:

    -Ober-/Untertagebau Grube Redemta (nicht sicher ob U-Verlagerung aber wahrscheinlich da großflächig getarnt) bei Hungen-Inheiden
    -U-Verlagerung Nagelrochen im Steinbruch bei Hungen-Villingen und Grube "Abendstern" sowie Brücke und Wehr gebaut durch Zwangsarbeiter des RAD
    -wahrscheinliche Lokation der U-Verlagerung Christine in Hungen-Villingen
    -U-Verlagerung Grasmücke Nord- und Südportal des Neuen bzw. Alten Freienseener Tunnels sowie "Oberbau" auf dem Berg durch den der bzw. die Tunnel führen bei Laubach-Freienseen
    -U-Verlagerung im Steinbruch "Am Köpfel" in Hungen-Langd
    -Ruinen, Schienenreste,verbrochene Stollen und Beton im Wald von Hungen ("Vereinigter Wilhelm")
    -Stolleneingang "Vereinigter Wilhelm" mit Gleisanschluss
    -Heutiger Betonschmidt ehemals eine Art Verladestation(?) zwischen Hungen und Inheiden


    ...puh wird ein langer trip morgen :-) aber wird schon

    also dann bis morgen ihr werdet euch an dem Bildern ergötzen

  10. #10
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Die Theorie zur U-Verlagerung kommt gut rüber.
    Nur ein kleiner Fehler haftet daran.
    !945 befand sich das BZ noch in Königsberg.
    1944 würden nur Verlagerungen des allgemeinen Kunstgutes passen. Dies ist auch nachweislich geschehen.

  11. #11
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Sehr interessant, dann könnten also Kunstgüter eingelagert sein, das würde meine Vermutungen bestätigen. Im Hungener Schlosskeller und der anliegenden Sparkasse lagerten im 2Wk auch die größte Ansammlung nicht vernichteter jüdischer und feimaurerischer Bücher.

    nur weiter mehr Informationen

    wollte ja heute dirverse Ortsbegehungen durchführen, jedoch ist doch wohl gerade Jungelzeit angesagt. Auf dem Weg zum Stolleneingang "Vereinigter Wilhem" den wir Aufgrund von witterungseinflüssen gar nicht erst (leiderfalsche Kleidung) erreichen konnten, haben wir einen Schachteingang entdeckt, die Vermutung es handele sich um ziviles Kanalsystem kann nicht sein, da das ganze ohnehin schon in einer tiefen Senke am Hang eines Tales liegt ebenfalls wie diese alte stillgelegte "Firma". Leider war wohl schon jemand da, da die Aluleiter wohl nicht aus dieser Zeit stammt. Was könnte das sein?


    Zeichne auch gerade einmal ein paar Karten zum besseren Verständnis, ich fotografier die auch noch ab und lad sie hoch entweder heute noch oder eben morgen... :-)
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von morzomo (10-05-2008 um 15:42 Uhr)

  12. Dateityp: jpg weg zur lokation.JPG (37,4 KB, 133x aufgerufen)
  13. Dateityp: jpg vorbau deckenschmidt.JPG (72,8 KB, 140x aufgerufen)
  14. Dateityp: jpg schacht von den schienen aus.JPG (123,1 KB, 129x aufgerufen)
  15. Dateityp: jpg schacht seite.JPG (97,9 KB, 131x aufgerufen)
  16. Dateityp: jpg schacht inneres.JPG (41,4 KB, 155x aufgerufen)
  17. #12
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Ich sollte mich vielleicht noch für die schlechte Qualität entschuldigen und erwähnen, dass der Schacht mit einer Metallplatte ,die an Scharnieren befestigt ist, verschlossen war.

  18. #13
    Avatar von Matthias45
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Die Leiter sieht aber sehr neu aus.
    Gruß
    Matthias

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  19. #14
    Avatar von Roxel
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Zitat Zitat von morzomo Beitrag anzeigen
    ...
    Leider war wohl schon jemand da, da die Aluleiter wohl nicht aus dieser Zeit stammt. Was könnte das sein?
    In Verbindung mit der Metallplatte und deren Schanieren wird das wohl ein regelmäßig genutzter "Schacht" sein, der gegen unbefugtes Betreten gesichert wurde.
    Gruß
    Michael

  20. #15
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Der Schacht steht ja gut im Betonausbau.
    Schön zu erkennen die Aufnahmen für die Spurlatten der ehemaligen Fahrung.
    Ich finde es auch neben den Thema als gute Aufnahme.
    Denke Roxel hat schon das richtige Posting gewählt. Die heutige Funktion als Kontrollschacht.
    Gibt es da eine Geschichte zum Grubengebäude? Ein Link wenn möglich erleichtert die Zusammenhänge zu erkennen.

  21. #16
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Das einzige, was sich dazu finden lässt sind Infos und ein Eintrag (siehe ->Vereinigter Wilhelm) auf der Basalt- und Erzbergbaukarte von 1929 auf http://www.buderus.de/Ueber_uns/Unte...n-2381713.html .

    Jedoch sind auch dort die Angaben recht mager. Die Grube soll laut meinem Opa (so ist es korekt formuliert) schon vor dem Krieg zu gewesen sein, zumindest fuhren keine Güterzüge mehr zum abtransport des Erzes.

    Die Grube, in deren Nähe die startenden Hubschrauber gesehen wurden aus meinem anderen Thema, ist die Grube "Glücksfund". Sie ist ebenfalls auf der Karte verzeichnet.
    Geändert von morzomo (10-05-2008 um 18:23 Uhr)

  22. #17
    Avatar von Geo-Klaus
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Zitat Zitat von morzomo Beitrag anzeigen
    Das einzige, was sich dazu finden lässt sind Infos und ein Eintrag (siehe ->Vereinigter Wilhelm) auf der Basalt- und Erzbergbaukarte von 1929 auf http://www.buderus.de/Ueber_uns/Unte...n-2381713.html .

    Jedoch sind auch dort die Angaben recht mager. Die Grube war aber definitiv schon vor dem Krieg dicht, wie man auf der karte sieht.
    Danke für den Qellenverweis!
    Dem Aufbau der Schachtröhre zu folgern, könnte es sich durchaus um eine spätere Sicherung handeln.
    Ich persönlich schlußfolgere dies an Hand der Spurlattenhalterung.

  23. #18
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Hier Bilder, wei es in dem SChacht aussieht. Der Schacht der vom Grubengebäude aus gesehen wegläuft ist nach 10-15 Metern mit SChutt aufgefüllt(bilder kommen noch). Der Schacht, der direkt unter das Grubengebäude führt ist ebenfalls verschlossen -von innen wie von aussen. Der Schachteingang im GRubengebäude selbst konnte jedoch nicht lokalisiert werden. Der Schacht 2 ist der Schacht , der direkt unter das Grubengebäude führt. Könnte es sich da um Abwasser o.ä. handeln? Das würde auch die schlammartigen Ablagerungen im Schacht erklären.

    Die Bilder hier zeigen den Weg vom Schateingang den Schacht entlang, der bis unter das Gebäude führt. Hier wurde versucht den Schacht durch Schutt zu verschliessen, jedoch konnte man noch die Kamera in den Schacht halten. Daher das Bild des halb zugeschütteten Schacht2 der wohl auch vom Durchmesser um einiges größer ist.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von morzomo (13-05-2008 um 11:28 Uhr) Grund: Bildinformationen nachgetragen

  24. Dateityp: jpg richtung gebäude 1.jpg (65,5 KB, 101x aufgerufen)
  25. Dateityp: jpg richtung gebäude 2.jpg (64,6 KB, 85x aufgerufen)
  26. Dateityp: jpg richtung gebäude 3.jpg (64,6 KB, 82x aufgerufen)
  27. Dateityp: jpg richtung gebäude 4.jpg (82,3 KB, 111x aufgerufen)
  28. Dateityp: jpg richtung gebäude blick in schacht2 2.jpg (38,6 KB, 108x aufgerufen)
  29. Dateityp: jpg richtung gebäude blick in schacht2.jpg (50,9 KB, 103x aufgerufen)
  30. #19
    Avatar von Matthias45
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Kommt darauf an wie dick die Schlammschicht ist.
    Wenn keine Stehhöhe vorhanden dann vermutlich Abwasserableitung.
    Gruß
    Matthias

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  31. #20
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    1:Grubengebäude
    2:Gleisbett
    3:Schacht
    X:Schuttberge

    Der Ausgang, der mit ? gekennzeichnet ist, scheint vollständig verschlossen zu sein (zumindest kommt, wenn man im Schacht ist kein Licht durch).Der Ausgang wurde an der Oberfläche nicht entdeckt, demnach muss er sich innerhalb des Grubengebäudes befinden. DAS FUNDAMENT DES GRUBENGEBÄUDES MISST 1 METER BETON (!?!?).

    Die mit -> markierten Wände wurden vermauert, ist aber scheinbar schon ewig her. (Bild kommt noch)

    Im "Stollen", der von unter dem Gebäude bis zum Schacht geht, Kann man stehen, die Höhe ohne Schlamm muss dann wohl mindestens 1,90m sein. Der Stollen bzw. die Röhre, die vom Stollen bis zur zugeschütteten Stelle (X) führt hat einen Durchmesser von genau 1m.

    Zur Leiter: Ist ne 80er Jahre Alu-Leiter, das Aluminium ist schon -ich nenne es mal so- mürbe.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    • Dateityp: jpg a.jpg (5,9 KB, 85x aufgerufen)
    Geändert von morzomo (13-05-2008 um 17:36 Uhr)

  32. Dateityp: jpg a.jpg (5,9 KB, 85x aufgerufen)
  33. #21
    Avatar von Varga
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Hallo morzomo

    Dein Bild 5 im Posting 18 habe ich etwas bearbeitet damit man was erkennen kann.


    Gruss
    Varga
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.

  34. Dateityp: jpg richtung%20geb%C3%A4ude%20blick%20in%20schacht2%202.jpg (91,5 KB, 155x aufgerufen)
  35. #22
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Zitat Zitat von Varga Beitrag anzeigen
    Hallo morzomo

    Dein Bild 5 im Posting 18 habe ich etwas bearbeitet damit man was erkennen kann.


    Gruss
    Varga
    Vielen Dank da kann man nun einiges mehr erkennen und hineininterpretieren....

  36. #23
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    neuigkeiten...

    habe mit nem alten Kumpel von dort gesprochen; er sagte ein Teil der Kunstgüter und der Bücher des ERRs und der Hohen Schule wären in dem alten Bergwerk (Vereinigter Wilhelm) versteckt gewesen.(Von der Grubeneinfahrt kommt bald ein Bild)

    In der Grube "Abendstern" der Firma Buderus (nicht die Grube bei Wetzlar !!!!) im Hungener Heckenwald war das gesamte Senckenberg Museum mit all seinen Exponaten und einem gewissen Prof. Trieble (?) der dort weiterhin seine Forschungen betrieb,1943 ausgelagert worden.

    weiteres folgt

    gruss morzomo

  37. #24
    Avatar von Spike6887
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    morzomo komme auch aus hnugen und bin sehr interessiert. versuche kontakt aufzunehmen weiß aber nicht wie. hoffe du siehst dies.lg

  38. #25
    Avatar von morzomo
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    Standard AW: U-Verlagerungen in Oberhessen

    Hallo,

    nach einigen Jahren der Forschung, unzähligen Touren durch Wälder und das Studium von Schriften möchte ich meinen Kenntnisstand einmal zusammenfassen:

    ERR in Hungen:
    Ab 1943 wurde das "Institut zur Erfoschung der Judenfrage" der "Hohen Schule der NSDAP" von Frankfurt-Bockenheim nach Hungen verlagert. Der ERR hatte überall in Europa Bibliotheken geplündert und zunächst nach Frankfurt verbracht, dann jedoch ab 1943 in Folge der Bombenangriffe nach Hungen ausgelagert. Neben der offiziellen Sammelstelle im Schloss wurde die Bücher jedoch noch an weiteren Orten in der Stadt verteilt, teilweise einfach wahllos hingeschüttet (u.a. unter einem Haufen Schutt in einem Ziegelwerk oder auch im Keller des Schlosses). Es wurde also weder auf sachgerechte Lagerung, noch auf ausreichende Bewachung geachtet. Ein Teil soll laut einem ehemaligen Kumpel auch auf dem Gelände des Bergwerks "Vereinigter Wilhelm" gelagert worden sein. Die offizielle Literatur erwähnt diesbezüglich aber leider nichts, daher bleibt es offen ob damit vielleicht nicht doch die Grube "Abendstern" gemeint ist. Eine U-Verlagerung von Kunstgütern und/oder Produktionsstätten in die Grube "Vereiniger Wilhelm" scheint im Hinblick auf den vorhandenen Lössboden und die damit verbundene Feuchtigkeit eigentlich ausgeschlossen (siehe Zusammengeschlossene Bergwerke); ich gehen davon aus, dass wenn überhaupt die Bücher und eventuelle Kunstgüter des ERR in den Grubengebäuden gelagert wurden, allerdings widerspricht dies der Darstellung in der Literatur. Dort wird nämlich von 6 Lagerstätten berichtet, von denen allerdings keine ein Bergwerk ist. Die "Monuments-Men" (MFA&A) berichten, dass in Hungen an 6 verschiedenen Standorten über 1.000.000 Bücher gelagert wurden, von denen 50.000 dem Institut gehörten. Die Texte der MFA&A sind etwas verwirrend, setzen sie doch die Stadt Hungen mit einem Bergwerk gleich ("In 1944-1945, Allied Bombings forced the Institut to evacuate the Materials to Hungen, a mine outside Frankfurt"). Die 6 Lagerstätten waren das Schloss, die bereits erwähnte Ziegelei sowie 4 Keller von Privatpersonen, die nichts mit der Hohen Schule zu tun hatten. In einem anderen Dokument wird erwähnt, dass in Hungen insgesamt 1.200.000 Bücher entdeckt wurden. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass vor einigen Jahren eine Tora aufgetaucht ist, die wohl aus den Beständen des ERR stammt, aber scheinbar damals im Krieg von einer Privatperson gestohlen wurde. Die Tora stammte nachweislich aus einer in Amsterdam beschlagnahmten Privatbibliothek und wurde nachträglich wieder an diese zurückgegeben, worüber auch in der Zeitung berichtet wurde.

    Senckenberg-Museum in Hungen:
    In Folge der Bombenangriffe auf Frankfurt wurde auch das Senckenberg-Museum mit seinen Exponaten nach Hungen ausgelagert. Die Exponate wurden in den Grubengebäuden der Grube "Abendstern" im Hungener Heckenwald gelagert und insbesondere "Dinosaurier-Knochen" teilweise auch weiterhin ausgestellt. Die Gebäude dienten nach dem Krieg und der Schließung der Grube "Abendstern" im Jahre 1953 Vertriebenen als Wohnstätte und beherbergte dann bis in die 70er/80er die Gaststätte "Zum Rottweiler".

    Steinbruch "Maykranz" bei Hungen Langd:
    Bei einer Besichtigung vor Ort konnte eine Befestigung des Steinbruchs durch Spritzbeton(?) festgestellt werden. Der Steinbruch fällt nach rechts sehr tief ab und wirkt dort irgendwie eingestürzt. Es wird berichtet, das Fachleute für den Bergbau aus Tirol Anfang 1945 dort mit arbeiten für irgendetwas begonnen haben. Das stand so lange auch im Wikipedia Artikel über Hungen-Langd, jetzt wohl nicht mehr. Ob dort wirklich etwas war lässt sich nur vermuten. Schutzgebiet für Vögel damit verbietet sich weiteres Nachforschen vor Ort! Eine Person, die dort wohnt sagte mir man hätte dort scheinbar mehrere Munitionslager anlegen wollen. Ob das wirklich so war ließ sich nicht in Erfahrung bringen und bleibt Spekulation. Ebenso möglich wäre, dass man vorhatte weitere Eisenerzvorkommen zu erschließen.

    Zusammengeschlossene Bergwerke:
    Es besteht eine unterirdische Verbindung zwischen der Grube "Redemta", des Tagebaus am Feldheimer Wald und der Grube "Vereinigter Wilhelm" bei Hungen. Der 1,3Km Stollen wurde zum Abfahren des abgebauten Eisenerzes genutzt. Der Dort abgebaute Typ von Lagerstätte war relativ schmal (20m-200m breit, mehrere hundert Meter bis einige Kilometer lang, 20m-30m mächtig) und lag nah an der Oberfläche, sodass es sich anbot die Lagerstätte im Tagebau zu erschliessen. In der Grube "Vereinigter Wilhem" war eine Erzwaschanlage. Dort wurde das Stückgut von Ton und Schlamm durch Waschen befreit. Der Schlamm/Ton wurde über Rohrleitungen in entsprechende Schlammteichen in den umgebenden Wäldern geleitet. Weiterhin wurde das diesmal jedoch untertage gewonnene Erz der Grube "Abendstern" und der Grube "Moritz" später über eine Seilbahn ebenfalls zur Aufbereitungsanlage der Grube "Vereinigter Wilhelm" transportiert. Die Grube "Vereinigter Wilhelm", "Redemta" und der Tagebau am Feldheimer Wald wurde von den "Mannesmann Röhrenwerke" betrieben, die Grube "Abendstern" und "Moritz" meines Wissens von Buderus. Der Stollen der Grube "Vereiniger Wilhelm" bzw. der 1,3Km lange Verbindungsstollen zum Grubenfeld "Redemta" wurde im Rahmen des Baus der Hungener Umgehungsstraße mit mehreren tausend Kubikmeter verfüllt. Zusätzlich wurde eine Betonplatte gegossen um ein Absinken der Umgehungsstraße zu verhindern, da der Stollen unterhalb dieser verläuft. Ob es einen Verbindungsstollen zwischen dem Tagebau "Moritz" und der Grube "Abendstern" gibt vergleichbar mit dem Verbindungsstollen zum Grubenfeld "Redemta" konnte nicht geklärt werden. Zumindest ist die Erzlagerstätte, welche in der Grube "Moritz" im Tagebau gewonnen wurde die selbe, welche in der Grube "Abendstern" auch unterirdisch abgebaut wurde (siehe "Die Basalteisenerzlagerstätten im Vogelsberg (nach Witte)").

    U-Verlagerung in Freienseen der VDO:
    Im Eisenbahntunnel von Freienseen wurden von der VDO Kreiselkompasse für die V1 und V2 gefertigt. Es wird aber auf anderen Webseiten auch berichtet, dass dort Tachos für Flugzeuge gefertigt wurden. Ein User, dessen Vater dort im Krieg für VDO arbeitete, berichtete von 270 Arbeitern. Bei Kriegsende befanden sich 205 Zwangsarbeiter in Freienseen (10 Niederländer, 90 Franzosen, 90 Russinnen, 15 Polen). Eine weitere Liste verzeichnet für den Zeitraum von Mai bis Oktober 1944 115 Menschen (75 Russen, 20 Franzosen, 10 Polen, 10 Niederländer). Neben der Produktionsstätte im Eisenbahntunnel von Freienseen gab es noch weitere, diesem Komplex zugehörige Standorte. So wurden z.B. unter der Tarnbezeichnung "A-Dorf" und "B-Dorf" Produktionsstätten in Nidda geführt. Diese waren zum einen in Häusern von Zivilisten untergebrachte Heimarbeitsstätten als auch eine umfunktionierte Halle in Nidda. Diese wurden trotz der räumlichen Trennung dem Objekt "Grasmücke" zugeordnet, sie waren Zulieferer. Ob es zusätzlich zu den in Nidda aufgeführten Produktionsstätten A-Dorf und B-Dorf noch weitere gab, darüber konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Diese Frage ist vor allem im Hinblick auf zwei in Hungen-Villingen vorhandene Felsenkeller interessant, die ich zunächst für die Anlage "Nagelrochen" gehalten habe. DAS WAR FALSCH UND ICH MÖCHTE MICH HIERMIT KORRIGIEREN! Die Anlage "Nagelrochen" lag nach derzeitigem Stand in der Grube "Christine" bei Willingen, also ganz woanders. Eventuelle Stollen bei Hungen-Villingen könnten im Zusammenhang mit dem Bergwerk "Friedrichshütte" stehen, jedoch habe ich in diese Richtung noch nicht weiter recherchiert. Im Tunnel von Freienseen werden heute Shiitake-Pilze gezüchtet und das Verwaltungsgebäude ist heute eine Gaststätte. Vom ehemaligen Zwangsarbeiterlager in Freienseen ist nur noch eine einzige Baracke übrig. Diese Baracke beherbergte Russische Frauen und Mädchen und steht heute unter Denkmalschutz.

    Liebe Grüße

    morzomo
    Geändert von morzomo (17-03-2019 um 13:01 Uhr)
    Das Leben ist ein Geben und Nehmen...man übergibt sich, man übernimmt sich.

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