Aufgrund eines interessanten Postings von isegrim im Thema "Anschlußgleis zur Villa" möchte ich hiermit dem Kollerstädter Grund ein eigenes Thema widmen. Wissenswert zu der Gegend ist noch, daß sich:Als Hilfsmittel habe ich eine kmz mit dem Layer einer Vorkriegskarte angehängt (kann mit dem Regler im Fenster "Orte" beliebig transparent gemacht werden). Darauf ein paar interessante Höhenverläufe und alte Platzwege, u.a. einer, der abrupt am Hang endet. Kann natürlich auch mit der Wüstung Kollerstädt zusammen hängen. Ein paar vorerst spekulative Fragen: Kann die Existenz des Massengrabes ein Indiz sein, daß es auch hier Bautätigkeiten gab, bei denen viele Opfer zu beklagen waren? Was bewegte die Freunde dazu, den neuen Staudamm so weit nach Süden zu verlegen, statt den alten Damm wieder instandzusetzen (immerhin wäre es ja möglich, damit etwas bewußt zu überfluten)?
- hier im Bereich Stotterhain (also ein ganzes Stück nördlich des Hühnernestes) ein weiteres Massengrab befindet.
- der "Russenstaudamm" bzw. jetztige "Speicher Schwabhausen" etwa 900m südlicher errichtet wurde, als der ursprüngliche Russenstaudamm, dessen Damm beim Hochwasser 1981 gebrochen ist.
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