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Thema: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

  1. #1
    Stammuser Avatar von T.B aus A.
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    Standard Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    An der Strecke Ohrdruf - Crawinkel wurden bis Kriegsende einige Anschlußgleise gelegt u.a. das auf dem der Waffenstillstandswaggon gefunden wurde.
    Was sollte da befördert werden? In der Muna befand sich ein Lagerteil von
    S III;das Munitionsdepot wurde südlich von Gehren in den Esbachforst umgelagert. Wieviel Gleise gab es ? Ist auf Lubi`s etwas davon zu erkennen ?

  2. #2
    Stammuser Avatar von Silko
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Was die Lubi-Auswertung der Strecke Ohrdruf-Crawinkel angeht, kann Dir ganz sicher der KPS weiter helfen. Der hat da ne Menge Ahnung von.
    Silko

  3. #3
    Explorator Avatar von kps
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Zitat Zitat von T.B aus A. Beitrag anzeigen
    An der Strecke Ohrdruf - Crawinkel wurden bis Kriegsende einige Anschlußgleise gelegt u.a. das auf dem der Waffenstillstandswaggon gefunden wurde.
    Was sollte da befördert werden? In der Muna befand sich ein Lagerteil von
    S III;das Munitionsdepot wurde südlich von Gehren in den Esbachforst umgelagert. Wieviel Gleise gab es ? Ist auf Lubi`s etwas davon zu erkennen ?
    Hallo, es betrifft den Streckenabschnitt Crawinkel - Luisenthal zwischen Kienberg und Muna. Befördert wurde dort meiner Ansicht nach nichts bzw. nichts abtransportiert. Es gibt einige Hinweise, dass auch mal der Bergbau dort ein Gleis bekommen sollte, aber dazu kam es meiner Ansicht nach nie. Die Gleise, die du meinst, wurden von Häftlingen vrmtl. ab Januar/ Februar 1945 verlegt. Sie führten nicht bis zur Muna bzw. zu einer Verladestelle. Die Verlagerung der Muna erfolgte über den speziellen Gleisteil am Bahnhof Crawinkel.

    Auf Lubis ist was zu sehen und ich bezeichne diese Ecke auch als Sonderzugabstellung (oder die vorrangige Sonderzugabstellung) - ähnlich wie das Gleis bei Ohrdruf bis zur Mühlburg. Einen weiteren Abzweig gab es direkt am Bahnhof. Dort stand der Waffenstillstandswaggon zunächst, bevor er in den angehängten Bereich kam. Über die Gleise und Bahnhöfe bei Crawinkel halte ich unter anderem am 19.02. einen Vortrag im Ort. Schau doch einfach vorbei. Daher habe ich im Moment auch weniger Zeit

    MfG
    kps
    Geändert von kps (29-02-2008 um 13:46 Uhr)
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  4. #4
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Führte das obere Gleis bis zum Waldrand oder ist das ein Weg?

  5. #5
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Zitat Zitat von T.B aus A. Beitrag anzeigen
    Führte das obere Gleis bis zum Waldrand oder ist das ein Weg?
    Meinst du Nummer 3? Diesen Verlauf schätze ich max. so wie eingezeichnet. Bis zu den Muna-Bunkern ging kein Regelspurgleis und die helle Wiese dazwischen ist ganzjährig sehr feucht und morastig. Das ganze Gebiet entwässert sich über die Erlebachswiesen. Gleis 3 überquert auch die heutige und damalige B 88, die an dieser Stelle quasi parallel zur Regelspurstrecke verläuft.

    MfG
    kps
    Geändert von kps (29-02-2008 um 13:46 Uhr)
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  6. #6
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Ich meinte bis zur Wiese.
    Mal eine Idee: Der Zug steht beim Kupferschloß und wird bei Anflug der feindlichen Luftwaffe nach "Gleis 3" gefahren. Woher kam der Zug der in das untere Gleis (richtung südwest) fahren könnte...
    Bei Baubeginn war die Front noch relativ weit entfernt.

  7. #7
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Zitat Zitat von T.B aus A. Beitrag anzeigen
    Ich meinte bis zur Wiese.
    Mal eine Idee: Der Zug steht beim Kupferschloß und wird bei Anflug der feindlichen Luftwaffe nach "Gleis 3" gefahren. Woher kam der Zug der in das untere Gleis (richtung südwest) fahren könnte...
    Bei Baubeginn war die Front noch relativ weit entfernt.
    ...aus Gräfenroda?

    Spass bei Seite. DU rechnest glaube noch mit zu wenig Zügen. Es war bei der Annahme gedeckte "Führungsstelle" Jonastal durchaus mit mehr Sonderzügen bzw. Führungszügen zu rechnen. Die Häftlingstransporte kann man da zunächst ausklammern - kurzzeitig. Allerdings hätte ein Häftlingstransport für/von Crawinkel mit diesem Gleis 3 die schnellste Lageranbindung. Auf dem Lubi ist eine Art Trampelpfad oder Weg zu erkennen vom Gleis zu den Muna-Bunkern.

    MfG
    kps
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  8. #8
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Wenn diese Abstellgleise für Sonderzüge vorgesehen waren, müßten Luftschutzbunker oder -gräben mit im Bau gewesen sein, da es bis ins Tal doch etwas weit ist. Standen dort noch andere Bauten (Flak-Stellungen,Baracken o.Ä)? (Eine Flak war bei Friedrichsanfang- für die Züge?)
    Der Waldboben ist sehr zerwühlt,haben da die "Freunde" geübt oder nur gründlich Spuren beseitigt?

  9. #9
    Stammuser Avatar von Juergen251
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    In der Muna sind auch noch Flakstellungen gewesen.

    Gruß Juergen251

  10. #10
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    Standard AW: Anschlußgleise zw. Ohrdruf und Crawinkel

    Zitat Zitat von T.B aus A. Beitrag anzeigen
    Wenn diese Abstellgleise für Sonderzüge vorgesehen waren, müßten Luftschutzbunker oder -gräben mit im Bau gewesen sein, da es bis ins Tal doch etwas weit ist. Standen dort noch andere Bauten (Flak-Stellungen,Baracken o.Ä)? (Eine Flak war bei Friedrichsanfang- für die Züge?)
    Der Waldboben ist sehr zerwühlt,haben da die "Freunde" geübt oder nur gründlich Spuren beseitigt?
    Die angebliche Flak im Friedrichsanfang war keine - dort war nur früher eine ältere Schießbahn, später ein kleiner sowjetischer Bunker und der angebliche Flakkreis erwies sich als einbetonierte Autofelge - wenn wir von der gleichen Stelle reden. Flak im Bereich Crawinkel/ Muna ist mir nur auf Fahrzeugen bekannt - keine festen Stellung wie z.B. im Tal.

    MfG
    kps
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