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Gold im Netzebander Reitergrab
Steinkreis ist bedeutendes Denkmal der vorrömischen Eisenzeit
Netzeband (OZ) Der Steinkreis aus der vorrömischen Eisenzeit bei Netzeband ist eines der herausragenden archäologischen Denkmale im Deutschen Nordosten. Hier wurde schon mehrfach gegraben, um die Geschichte der frühen Germanen zu erhellen.
Bodendenkmalpfleger Karl Rauch aus Wusterhusen hat hier 1992 im Wurzelballen einer vom Sturm umgeworfenen Birke zahlreiche Urnen der Eisenzeit und auch einen relativ gut erhaltenen Bronzeeimer gefunden. Er führte OZ auf dem Weg von Rubenow Richtung Wolgast und dann rechts durch Groß Ernsthof in den Wald. Wer zum etwa 100 Meter von der Ziese entfernten Steinkreis will, biegt schließlich links ab. Der Weg ist dann gut ausgeschildert. Dass die Tafeln zu den „sieben Steinen“ weisen, hat nur etwas mit der mythischen Zahl sieben zu tun. Von mindestens neun, vielleicht sogar elf Steinen, der längste ist 2,4 Meter lang, sind fünf erhalten. Schuld ist ein Förster, der nach Aussage des Katzower Pfarrers Adalbert Kasten das Denkmal 1888 zum Teil zerstörte. Der Pastor fand schon ein Tongefäß und bronzene Beigaben. Nach älteren Berichten gab es im Netzebander Wald zwei oder gar drei Steinkreise.
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