Ausgrabungen in Ensingen bringen neue Erkenntnisse über Dorfleben vor 7500 Jahren Zuschüsse werden gekürzt
ENSINGEN. Ein Stierkopf und ein verzierter Knochen: das sind zwei Funde, die bei archäologischen Grabungen in Ensingen, die trotz gestrichener Landesmittel nächstes Jahr fortgesetzt werden sollen, gemacht wurden.
Bereits im achten Jahr graben die Archäologen des Landesdenkmalamtes zwischen Ensingen, Vaihingen und Illingen. Die Ausgrabungen des 7500 Jahre alten Dorfes aus der Jungsteinzeit sind so gut wie abgeschlossen und gelten inzwischen nicht zuletzt wegen des guten Zustandes und der aufsehenerregenden Einzelfunde als eine der bedeutendsten in Europa. Zwar sollten die Arbeiten dieses Jahr beendet werden, voraussichtlich wird es aber zu einer "Zugabe" kommen: im westlichen Teil soll nächstes Jahr noch gezielt nach weiteren Gräbern gesucht werden
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