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Thema: Eberhard Freiherr von Künsberg

  1. #1
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    Standard Eberhard Freiherr von Künsberg

    Was wurde nach 1945 aus dem Früher des Sonderkommandos Künsberg?
    Gruß vom Mario

  2. #2
    Avatar von Condor66
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Keiner da der Ahnung hat???
    Gruß vom Mario

  3. #3
    Avatar von Conny
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Hallo Condor,
    ich kann Dir gern aus der Zeit bis Auflösung seines Kdo. die Daten geben, aber danach hab ich mich für den Knaben nicht mehr interessiert. Soviel ich weiß hat er einen Neffen der in Bayern haust und dort auf einer Burg sitzt und neue Ritterrüstungen verscherbelt.

    Ich wünsche Dir noch Etwas und grüße Dich

    Conny

  4. #4
    Avatar von Condor66
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Ich dank dir Kurt, bis zur Auflösung hab ich die Daten auch.
    Das Enkelkind hab ich heute aufgespürt, er scheint allerdings keine gute Meinung von seiner Verwandtschaft zu haben.
    Gruß vom Mario

  5. #5
    Avatar von Conny
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Hallo Mario,
    der Adel ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Sollte die ablehnende Haltung persönlichen Gründen geschuldet sein, ist es akzeptabel, allerdings nicht, falls der Enkel dem Zeitgeist seine Schuldigkeit erweisen sollte, bezogen auf die Zugehörigkeit des Opa zur W-SS. Dann hätte der Enkel ein wenig Nachholbedarf bez. der Werdeganges des alten Solms-Laubach. Zuerst ist er in Frankreich als Angehöriger des AA aufgetreten, die Mannschaft wurde der GFP zugeordnet, in Polen war es ebenso, erst danach wurde Künsberg samt Truppe der W-SS angegliedert. Das war aber eine reine Verwaltungsfrage und hatte nichts damit zu tun, weil es Solms so wollte.

    Die Deutschen waren und sind Bürokraten.

    Als Aktensucher durften die in Russland nicht mit der Wehrmacht in Kampfgebiete einrücken usw. usw.. Da mußte ein Trick gefunden werden und dann kam noch die Frage, aus welchem Etat sie bezahlt werden mußten. Kurzum, es war ein typisch Deutscher Zirkus. Darum sind sie ja auch einer Kampftruppe nach Außen hin attachiert
    worden.

    Übrigens der RAM wird auch nicht gerade gejubelt haben, dass sein Legationsrat der W-SS unterstand. Der hatte nämlich etwas gegen den Haufen und Alles was mit dem Hühnerzüchter zu tun hatte. Allein das Verbot, seinen Mitarbeitern das Tragen der SS Uniformen zu gestatten, spricht Bände. Warum auch, das AA hatte eine eigene Dienstuniform.

    Ich wünsche Dir noch Etwas und grüße Dich

    Conny
    Geändert von Conny (04-05-2005 um 12:16 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Condor66
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Nö Kurt, das Problem liegt in der Verschwiegenheit der Altvorderen.
    Gruß vom Mario

  7. #7
    Avatar von Conny
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Hallo Mario,
    wenn ich mir die jungen Leute Heute ansehe, kann ich die Alten doch voll und ganz verstehen. Meinst Du nicht auch? Als Nestbeschmutzer finden sich jungen Leute doch so richtig schick und dem Zeitgeist angepasst. Früher hieß es immer, Blut ist dicker als Wasser. Na ja, Dank der verkorksten Geschichtsbildung hat die Blutverdünnung beachtliches Ausmaß angenommen und dass, ohne Medikamente. Es macht doch Spaß, auf den Familienmitgliedern so schön herumzureiten, bloß um mit der dumpfen Masse im Strom zu schwimmen. Hauptsache man kommt weiter und eckt nicht an und das im schönsten Mulitikultiverbund.

    Ich wünsche Dir noch Etwas und grüße Dich

    Conny

  8. #8
    Avatar von der-hase-fee
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Zitat Zitat von Condor66
    Was wurde nach 1945 aus dem Früher des Sonderkommandos Künsberg?
    Verstorben 1945, glaube gefallen. Bin auch nach der Suche eines detailierten Lebenslaufes. Habe sein Autogramm in einem Buch, das ist der Auslöser für mein Interesse.

  9. #9
    Avatar von der-hase-fee
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Zitat Zitat von der-hase-fee
    Verstorben 1945, glaube gefallen. Bin auch nach der Suche eines detailierten Lebenslaufes. Habe sein Autogramm in einem Buch, das ist der Auslöser für mein Interesse.
    Hätte ich den "Bearbeiten" Button gefunden, hätte ich meinen Quatsch gelöscht. Vermutung zum Verbleib von von Künsberg ist hier:

    Schatzsucherforum

  10. #10
    Avatar von Condor66
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    Standard Re: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Vermutungen zum Verbleib nach 1945 gehen in die Schweiz. Möglich ist es.
    Gruß vom Mario

  11. #11
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Aus meiner Feder und dem Inhalt des zu erscheinenden Buches an dieser Stelle einen Auszug zu Künsberg. Die Füßnoten sind beim Kopieren nicht mit übernommen worden. Über meine Arbeitsweise kann man sich hoffentlich jetzt eine gewisse Vorstellung machen. Wenn man Sachverhalte kennt und beachtet, ist das Arbeiten und die Bewertung vorliegender eigener Informationen wohl ein wenig leichter. Ob ich das erreiche, dass mein Buch für Grundsatzfragen bei der Suche nach verschollenem Kulturgut und anderen Sachwerten verwendet wird, kann ich nicht sagen, aber zumindest wünschen.

    Habe ich vergessen, ich bin ein typischer Erbsenzähler, wenn schon, dann richtig. Halbe Sachen bringen nichts.

    MfG

    Conny


    Zitat Kurt Hänsel, >Spurensuche<: Das Sonderkommando zbV. Auswärtiges Amt (Künsberg)

    Viele Veröffentlichungen über das Bernsteinzimmer kranken an einer geradezu chronischen Unwissenheit über dieses Thema. Selbst gestandene Historiker, wie die Oxfordabsolventin, Lynn H. Nicholas schreibt in ihrem Buch „Der Raub der Europa“ ( ) einen derartig groben Unfug über die Verlagerung des Bernsteinzimmers. Ungeprüft wird darin berichtet, dass Künsberg das Bernsteinzimmer demontieren und nach Königsberg abtransportieren ließ. Zu Ihrer Ehrenrettung sollte gesagt werden, dass der restliche Inhalt des Buches exzellent und informativ ist. Aus solchen Veröffentlichungen stammen dann die Stilblüten der Journalisten und der Unsinn wird dadurch erst recht weiterverbreitet. Schon ist eine Mär geboren.
    Unter dem Namen Sonderkommando z.b.V. A.A. auch GFP-Gruppe z.b.V. A.A., Bataillon . der Waffen-SS z.b.V. genannt ist ein Kommando bekannt, dass in der Zeit seines Bestehens unterschiedlichen Einsatzformen und Unterstellungsverhältnissen unterlag.
    Der Gründer und Namensgeber war der Legationssekretär im Auswärtigem amt, Freiherr Eberhard von Künsberg.
    Das Sonderkommando bestand aus 3 Einsatzkommandos. Das Einsatzkommando- “Stettin”, später in Hamburg umbenannt war der Heeresgruppe-Nord zugeteilt, während das Einsatzkommando- “Potsdam” im Bereich der Heeresgruppe-Mitte zum Einsatz gelangte und das Einsatzkommando “Nürnberg” im Verband der Heeresgruppe-Süd eingesetzt war. Die Aufgaben der Kommandos sollten in der Beschlagnahmung von außenpolitisch relevantem Material liegen.

    Der Wandel des Sonderkommando zbV. AA. (Künsberg) über die GFP-Gruppe zbV. A.A ( ) zum Bataillon der Waffen-SS zbV. und sein Unterstellungsverhältnis

    In letzter Zeit sind einige wenige wissenschaftliche Beiträge über den Einsatz des Sonderkommandos Künsberg erschienen. Leider vermissen diese Beiträge eine kritische militärhistorische Betrachtungsweise. Fakten über die Dislokation, den Einsatz und die Unterstellungsverhältnisse werden zwar dargestellt, allerdings falsch interpretiert. Das Sonderkommando Künsberg ist ein kriegsbedingt entstandenes Konstrukt, dass der aktuellen militärischen Lage angepasst wurde. Es vollzog sich ein stetiger Wandel der Organisation und Unterstellungsverhältnisse. Mit dem Polenfeldzug beginnend, sehen wir eine nichtmilitärische Einrichtung mit dem Namen Sonderkommando „Künsberg“. Dieses Sonderkommando war in den Einsatzräumen den jeweils zuständigen GFP-Gruppen attachiert. Es war eine zivile Einrichtung des Reichsminister des Äußeren. Den Forderungen des Reichsaußenministers, sofortige Beschlagnahmung außenpoltisch relevanten Materials musste von Seiten der Wehrmachtsführung Rechnung getragen werden. Da das Aufgabenprofil des Sonderkommando „Künsberg“, dem der Geheimen-Feld-Polizei (GFP) ähnelte, wurde es zu einer Gruppe dieser Dienststelle umgewandelt.
    Zur Gründung der GFP-Gruppe z.b.V. A.A. (v. Künsberg) liegt kein nachweisbares Datum vor. Künsberg selbst berichtete rückblickend in unterschiedlichen Schreiben, dass im Verlauf des Polenfeldzuges die GFP-Gruppe z.b.V. A.A. (Sonderkommando von Künsberg) gegründet worden sei. ( ) Künsberg hat sich hierbei mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit auf den Einsatz der GFP-Gruppen berufen, die auf Grund ihres Einsatzprofils die Beschlagnahmungen von Dokumenten in den diplomatischen Vertretungen der Feindstaaten in Polen und dem polnischen Außenministerium selbst vornahmen.
    Miltärische Organisationsprinzipien ließen es nicht zu, dass sich im Operationsgebiet, also Kampfgebiet, nichtmilitärische Einrichtungen aufhielten oder tätig wurden. Es wäre für die Truppenoffiziere, abwärts bis zum Kompanieführer eine Zumutung gewesen, laufend bei den oberen Kommandobehörden nachzufragen, was für ein Grund für den Einsatz einer nichtmilitärischen Truppe im Kampfgebiet vorliegt. Die Offiziere der Wehrmacht waren einheitlich ausgebildet, dass heißt sie besaßen Kenntnis der allgemeinen Befehlsblätter, miltärischen Druckvorschriften usw. Diese ließen keine zivilen Dienststellen im Kampfgebiet zu. Künsberg musste, wollte er den Weisungen des A.A. Folge leisten (mit kämpfender Truppe vorrücken und sofortige Beschlagnahmung von außenpolitischen Material), sein Kommando einer militärischen Einrichtung unterstellen, da ansonsten die Neuschaffung einer Organisationsstruktur im Gefüge der Wehrmacht erforderlich geworden wäre, dass heißt mit allen Konsequenzen, bis hin zur Änderung der bestehenden Druckvorschriften, wie H.Dv. 485, ( ) H.Dv.g. 2, ( ) dem Handbuch für den Generalstabsdienst im Kriege, Teil 1, ( ) diverser Befehlsblätter und Organogramme.
    Die bestehende Druckvorschrift H.Dv.g. 150, (Heeres-Druckvorschrift/geheim Nr. 150) analog M.Dv.g. 150 (Marine-Druckvorschrift/geheim Nr. 150) und Lw. Dv.g 150 (Luftwaffen-Druckvorschrift/geheim Nr. 150) sowie der bestehenden Anlagen 1 und 5 hätten neben anderen Vorschriften ebenfalls geändert werden müssen. Bestimmte Druckvorschriften wurden bis auf die Ebene der Kompanie verteilt. Man könnte darauf hin den Aufwand berechnen, über die Anzahl der Exemplare, die man hätte ändern müssen. Das Sonderkommando Künsberg erhielt auf Grund der bestehenden Organisationsstruktur der Wehrmacht folgerichtig den Status einer GFP-Gruppe. Die Geheime Feldpolizei (GFP) ist das Pendant der Geheimen Staatspolizei (GESTAPO) bezogen auf die Belange der Wehrmacht und die vorher festgelegte Abgrenzung abwehrpolizeilicher Kompetenzen im Kriege.
    Es wurde daher eine den Gegebenheiten angepasste Interimslösung gefunden, die in die bestehende Struktur ohne Aufwand nahtlos eingebunden wurde. Hierzu brauchte man nur das Kommando Künsberg zu einer Einrichtung der GFP werden lassen, da das Aufgabengebiet der Beschlagnahme von Materialien von Behörden und Dienststellen der Feindstaaten schon durch die Anlage Nr. 5 der Druckvorschrift 150 geregelt war.
    Die H.Dv. 150 g. , Anlage Nr. 5 beinhaltet unter Punkt 2. Folgendes:

    2. Sofortmaßnahmen nach dem Einrücken in Gegnerische Gebiete:
    Sicherstellung aller Briefe und Telegramme, in Postanstalten und Bahnhöfen sowie schnelle Leerung der Straßenbriefkästen; Durchsuchung von Behördendiensträumen besonders bei Militärdienststellen; Sicherstellung dokumentarischen Materials aller Art und dessen sofortige Übersendung an den Ic/AO, ( ) Suche nach bzw. Beschlagnahme von Brieftauben, verborgenen Fernsprechverbindungen, drahtlosen Nachrichtenmitteln, gegnerischem Propagandamaterial, Geheimzeitungen und den dazugehörigen Druckereien; Fahndung nach Angehörigen der gegnerischen Streitkräfte..... Zitat Ende.

    Der erste nachweisbare Einsatz unter Beteiligung einer GFP-Gruppe bei der Beschlagnahme von außenpolitischen Aktenmaterial erfolgte im Polenfeldzug am 10. September 1939. Es wurden an diesem Tage in Lodz´ die Konsulate Frankreichs und Großbritanniens durch die GFP-Gruppe 540 besetzt. ( ) Bei diesem Einsatz wurde das vorgefundene Material sichergestellt. Zwischen dem 04.- und 19.Oktober 1939 hielt sich L.S. ( ) von Künsberg in Warschau auf um sichergestelltes außenpolitisches Material zu übernehmen.
    Das in GFP-Gruppe zbV. .“Künsberg“ umgewandelte Sonderkommando „Künsberg“ war nach dem Poleneinsatz in Norwegen tätig und nahm danach am Westfeldzug und allen anderen Feldzügen teil.
    In Frankreich kam es zu Einsätzen, die mit den militärischen Prinzipien nicht zu vereinbaren waren, wie Beschlagnahmung von jüdischem Kunst- und Kulturbesitz, Beschlagnahmung von Logenbesitz usw. Sicherstellungen oder Beschlagnahmungen solcher Besitztümer durfte aber nur durch den ERR erfolgen. Diese Überschreitungen der Kompetenzen brachten Künsberg eine Rüge höchster Wehrmachts- und Heeresdienststellen ein.
    Die obersten Wehrmachts- und Heeresdienststellen sahen sich auf Grund der Kompetenzüberschreitung veranlasst, Künsberg, den selbstständigen Status einer GFP-Gruppe z.b.V. abzuerkennen.
    Für eine Bewertung des Einsatzes der GFP-Gruppe z.b.V. A.A. ist es wichtig sich mit der Organisationsstruktur und Gliederung der Geheimen Feldpolizei und der Wehrmacht generell zu beschäftigen. Vorhandene Beiträge ( ) zeichnen ein allgemeines Bild vom Einsatz der GFP-Gruppe z.b.V. A.A.. Keine oder mangelhafte Erklärungen finden sich in den Beiträgen in Bezug auf das Unterstellungsverhältnis unter die Abwehroffiziere der militärischen Befehlshaber.
    In einem Beitrag von Grenzer/Freitag ( ) heißt es dazu:
    Zitat:
    Das Sonderkommando verdankte seine Zugriffsmöglichkeiten auf sowjetischem Territorium vor allem der formalen Eingliederung in die SS. Am 17. August 1941 wurde Künsberg als Kommandeur des Sonderkommandos vom Reichsführer SS zum Sonderführer der Waffen-SS im Rang eines Majors ernannt. Mit Wirkung vom 1. August 1941 wurde das Kommando Künsberg hin Bestandteil der Waffen-SS, ohne daß dadurch seine Selbstständigkeit angetastet wurde. Ohnehin war das Sonderkommando bereits in Polen und Norwegen in SS-Uniform aufgetreten, während in Frankreich die Bekleidung der Geheimen Feldpolizei (GFP) gewählt worden war. Die Befugnisse der GFP behielt das Sonderkommando auch als SS-.Organisation. Durch die Eingliederung in die SS wurde die Ausstattung des Sonderkommandos mit deren logistischem Gerät möglich. Während eines Einsatzes war Künsberg dem jeweiligem militärischem Kommando unterstellt....Auch als Teil der Waffen-SS stand das Sonderkommando Künsberg dem Auswärtigem Amt zur Verfügung. Zitat Ende.

    Es ist falsch die Zugriffsmöglichkeiten des Sonderkommando Künsberg im geplanten Russlandeinsatz aus der formalen Eingliederung in die Waffen-SS abzuleiten. Aus dem obigem Zitat ist ersichtlich, dass die Planung für den Einsatz der GFP im Kriege schon mit der Aufgabe der Durchsuchung von Behördenräumen und Beschlagnahme von Akten und Materialien vorgesehen war. Eine Einbindung des Kommandos Künsberg in die bestehende Struktur ist damit logisch erklärbar, zumal noch die Forderung auf das Recht der alleinigen Beschlagnahmung von außenpolitischen Material durch den Reichsaußenminister von Rippentrop von Seiten der obersten Wehrmachtsführung entgegengekommen werden musste.
    Durch die relative Selbstständigkeit der GFP-Gruppen konnte der Forderung des Reichsaußenministers Rechnung getragen werden.
    Im Kampfgebiet also Operationsgebiet der Wehrmacht, mit angeschlossenem Armeegebiet, rückwärtigem Armeegebiet und rückwärtigem Heeresgebiet bestimmte allein die Wehrmacht. Die Waffen-SS konnte hier nicht selbstständig agieren, da sie als Kampftruppe Bestandteil des Heeres war.
    Der Russlandeinsatz der GFP-Gruppe z.b.V. A.A. erfolgte unter dem Decknamen „Berta“.
    Mit Wirkung vom 01.August 1941 wurde die GFP-Gruppe z.b.V. umstrukturiert und in SS-Sonderkommando-Gruppe Künsberg (gemeint GFP-Gruppe, Anm.d. A.) umbenannt. Hierbei wurde der an diesem Tage vollzogenen formalen Eingliederung der Mannschaften in die Waffen-SS Rechnung getragen.
    Anja Heuß konstatierte in Ihrem Beitrag :
    Zitat:
    Die Heerführung war bereit, das Sonderkommando Künsberg als militärische Einheit zu akzeptieren, wollte es aber nicht in das reguläre Heer eingliedern. Die Gründe für diese teilweise Ablehnung sind leider nicht belegt. Admiral Wilhelm Canaris meinte im März 1941, dass das Sonderkommando durch seine spezielle Aufgabenstellung nicht so recht in der Geheimen Feldpolizei verankert werden könne. Da der Aufgabenbereich aber ähnliche Züge trug wie der der Abwehr, beschloss Canaris es beim Feindnachrichtendienst, also in der selben Abteilung des
    OKW zu belassen wie bisher. Zitat Ende.

    Weiterhin so Anja Heuß, wurde die Feststellung getroffen, dass einzelne Führer des Sonderkommandos die Befugnisse der GFP behalten sollten. Am 21. März 1941 wurde dann endgültig die Abgrenzung der Arbeitsgebiete bei Beschlagnahmungen von Materialien zwischen dem SD, dem Sonderkommando Künsberg und anderen Einrichtungen der OKW Amtsgr. A/A festgestellt.
    An dieser Stelle sei erst einmal auf einen grundsätzlichen Sachverhalt hingewiesen der leicht zu Missverständnissen führen kann. Mit Feindnachrichtendienst ist das Arbeitsgebiet des Feindlagebearbeiters in den Kommandostäben und Behörden gemeint. Die eigentliche Spionageabwehr mit seinem Exekutivorgan (GFP) unterstand dem Referat GFP im Rahmen des Arbeitsgebietes III, auch Gruppe Abwehr III genannt. Es liegt hierbei kein Fehler in der Formulierung vor. Wenn vom Feindnachrichtendienst gesprochen wurde, ist in diesem Fall die Rede von der Truppenabwehr, da der Feindnachrichtendienst nur ein Teil des gesamten Nachrichtendienstes ist. Die GFP-Gruppen wurden den Heeresgruppen, den Armeen, Den Panzergruppen, den Sicherungsdivisionen, den Oberfeldkommandanturen den Militärbefehlshabern, den Luftflottenkommandos und den Militärbefehlshabern zugeteilt. Auch konnten im Einzelfall andere Unterstellungsverhältnisse auftreten. Die Befehle für den Einsatz wurden durch den jeweilig zuständigen Abwehroffizier bei den Heeresgruppen, Armeen und Panzergruppen durch den Abwehroffizier. Ic/AO erteilt. Bei den Militär und Wehrmachtsbefehlshabern (zB. Frankreich, ASt. Paris) erfolgte der Befehl durch den Leiter der zuständigen Abwehrstelle (Ast. ). Bei sonstigen Kommandobehörden ging der Befehl vom 3. Generalstabsoffizier (Ic) aus. Nur im Bereich der militärischen Sicherungsdivisionen wurde der Befehl vom 1. Generalstabsoffizier (Ia) erteilt.
    Im Beitrag von Anja Heuß heißt es weiter :
    Zitat:
    Damit befand sich das Sonderkommando in geradezu grotesker, wenn auch bezeichnender Weise im Schnittpunkt der Kompetenzen. Als Einheit der Waffen-SS unterstand es in militärischen Dingen der Weisung des SS-Führungshauptamtes, als Feindnachrichtendienst aber der Abwehr des OKW. Zugleich waren einige Leiter der Sonderkommandos, zumindest zu Beginn des Feldzuges, Angehörige der Geheimen Feldpolizei. Die Anweisung zur Beschlagnahmung von politischem Material konnte aber ausschließlich vom Reichsaußenminister gegeben werden, wenn sich das Sonderkommando dabei auch an die Absprachen mit der Abwehr zu halten hatte. Zitat Ende.

    Da das Sonderkommando Künsberg in Frankreich als reguläre GFP-Gruppe aufgetreten ist und es bei den dortigen Einsätzen zu Übergriffen in die Kompetenzen anderer Kommandos gekommen war, wird die Wehrmacht die entsprechenden Konsequenzen gezogen haben. Ablesbar sind die Konsequenzen für den weiteren Einsatz des Sonderkommandos Künsberg aus der Besprechung mit dem OB-West (OKH ) und führenden Vertretern des OKH am 15.März 1941, wobei Künsberg die mündliche und schriftliche Stellungnahme abgeben musste, dass es in Zukunft zu keinerlei Entgleisungen im Hinblick auf die Kompetenzabgrenzung kommt. Einen Nebeneffekt hatte die formale Eingliederung in die Waffen-SS. Die organisatorischen Fragen, der, Bewaffnung, Bekleidung und Ausrüstung musste nicht mehr aus dem Haushalt des Heeres sondern dem der Waffen-SS erfolgen. Die Fragen der Rekrutierung und Ausbildung der GFP-Angehörigen des Kommandos Künsberg wurden in diesem Fall nicht mehr zwischen dem Ref. GFP der Gr. Abwehr III AmtsGr. A/A OKW und dem GESTAPA abgesprochen, sondern zwischen dem Abwehrreferat und dem FHA-SS . Außerdem ging in diesem Fall die militärische Gerichtsbarkeit der Angehörigen der GFP-Gruppe z.b.V. A.A. , soweit sie Angehörige der W-SS waren, von der Wehrmacht auf die SS über.
    Die Zugehörigkeit der Angehörigen der GFP-Gruppe z.b.V. A.A. zur Waffen-SS ab dem 01. August 1941 stellte eine rein organisatorische Notwendigkeit dar, die keinen Einfluss auf die Unterstellung während des Einsatzes hatte. In Einsatzfragen waren Künsbergs GFP- Kommnandos nach wie vor an die Befehlslage unter die Ic./AO`s, (Ic) oder (Ia) der jeweiligen lokalen Kommandobehörde gebunden, mit der Einschränkung, dass der kämpfende Teil zu anderen als vorgesehenen Maßnahmen (Sicherstellungen und Beschlagnahmungen) Verwendung finden konnte, da die Angehörigen der Waffen-SS reguläre Soldaten sind und nicht wie die Angehörigen der GFP den Status von Militärbeamten oder Hilfsbeamten auf Kriegsdauer hatten.

    Das Unterstellungsgeflecht des Sonderkommandos Künsberg mit seinem äußerlich teilweise unübersichtlichen Befehls- und Organisationsebenen, einschließlich der Einspruchsmöglichkeiten in die Belange des Sonderkommandos haben dafür Sorge getragen, dass es zu Fehlinterpretationen über diese Einheit gekommen ist. Auch lag es daran, dass der geheimdienstlichen Aufgabenteilung in zivile und militärische Belange nicht genügend Beachtung geschenkt wurde. Ein weiterer Aspekt für Fehleinschätzungen ist darin zu sehen, dass man das Kommando als Ganzes und nicht als ein Konglumerat aus Soldaten, Beamten und Offizieren ansieht. Die Rekrutierung und Besoldung dieser unterschiedlichen Personengruppen allein wurde von unterschiedlichen Dienststellen und deren Haushaltsfonds übernommen, von der unterschiedlichen Disziplinar- und Gerichtsgewalt einmal abgesehen.

    Am 31. Januar 1942 wurde die eigentliche Tätigkeit (Beschlagnahme und Sicherstellung) des Sonderkommandos von Künsberg als Bestandteil der GFP beendet. Es erfolgte eine Kommandierung auf die Halbinsel Krim. Dort wurde die Einheit zur Partisanenbekämpfung, Sicherung der Küste und für die militärische Ausbildung einer Formation von Krimtataren benutzt. Die Aberkennung des Status einer GFP-Gruppe erfolgte am 18.03.1942. Das Sonderkommando von Künsberg wurde danach in geschlossener Formation der I. SS-Panzerdivision „Leibstandarte Adolf Hitler“ überstellt. Die Sachbearbeiter, also der nichtkämpfende Teil des Sonderkommandos Künsberg nahmen ihre ursprünglichen Aufgaben in den Behörden und Dienststellen wieder auf. Der Grund für die Aberkennung kann nur in der Tatsache liegen, dass mit Gründung des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete die Tätigkeit der GFP-Gruppe z.b.V. A.A. nicht mehr mit den militärischen Organisationsanweisungen und Prinzipien vereinbar war. Im Falle der Errichtung der Zivilverwaltung waren eindeutig andere Dienststellen für derartige Maßnahmen, wie sie Beschlagnahmungen und Sicherstellungen von Kulturgut darstellen, zuständig. Die festgelegten Kompetenzabgrenzungen geben Aufschluss über die Zuständigkeiten der Militär- oder Zivilverwaltung. Das Sonderkommando Künsberg musste als GFP-Gruppe z.b.V. A.A. unter diesen Umständen seine Tätigkeit einstellen und aufgelöst werden.
    Nach der geschlossenen Übernahme des militärischen Personalbestandes in die I. SS-Panzerdivision „ Leibstandarte Adolf Hitler“ erfolgte am 11.07.1942 die Formierung des Bataillon der Waffen-SS- zbV. . In dieser Funktion unterstand die Einheit dem jeweils zuständigen HSSPF . bzw. den zuständigen B.d.SiPo. u. SD. In Gebieten die unter reiner Militärverwaltung standen Bspw. Frankreich konnte und durfte die Einheit in dieser Form nicht mehr agieren. Hier wäre wieder der Status einer GFP-Gruppe notwendig geworden.
    Am 29.Juli 1943 wurde das Kommando der Waffen-SS z.b.V. von Künsberg aufgelöst.

    Über die Weiterverwendung von Angehörigen dieser ehemaligen Einheit für Rücktransporte aus den deutschen Ostgebieten bzw. Teilen der besetzten Gebiete nach dem heutigen Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland liegen keine exakten Hinweise vor. Allerdings gibt es unüberprüfte Aussagen, die davon ausgehen, dass die Truppe des Legationsrates von Künsberg für Rücktransporte ab der Jahreswende 1944/45 unter Leitung der Parteikanzlei genutzt wurde. Hier muss noch eine eingehende Überprüfung stattfinden.
    An dieser Stelle fügen wir die Kriegsgliederung der GFP ein, damit man einen Überblick
    über die Struktur erhält. Zitat Ende.
    Geändert von Conny (05-05-2010 um 18:58 Uhr)

  12. #12
    Avatar von deradtke
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    An welches Publikum, conny, soll bzw. wird sich dein Buch richten?

  13. #13
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Gehört zwar nicht zum Thema; gedacht habe ich an den gesamten Personenkreis, der sich dem Thema der Suche nach Kulturgut und natürlich speziell dem Bernsteinzimmer widmet. Da gehört es auch dazu, um mit falschen Darstellungen über Beute- und Beschlagnahmediensstellen aufzuräumen. Natürlich auch am Thema allgemein interessierten Personen habe ich gedacht.

    Über Künsberg wurde ja schon in der Sache falsch, geschrieben. Der Künsberg hat das BZ nicht abgeführt, wie z.B. die Oxfortabsolventin Lynn.H. Nicholas behauptete.

    MfG

    Conny

  14. #14
    Avatar von deradtke
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Gehört zwar nicht zum Thema; gedacht habe ich an den gesamten Personenkreis, der sich dem Thema der Suche nach Kulturgut und natürlich speziell dem Bernsteinzimmer widmet. Da gehört es auch dazu, um mit falschen Darstellungen über Beute- und Beschlagnahmediensstellen aufzuräumen. Natürlich auch am Thema allgemein interessierten Personen habe ich gedacht.

    Über Künsberg wurde ja schon in der Sache falsch, geschrieben. Der Künsberg hat das BZ nicht abgeführt, wie z.B. die Oxfortabsolventin Lynn.H. Nicholas behauptete.

    MfG

    Conny
    Du hattest an anderer Stelle ähnliches gefragt.
    Nach der Leseprobe und wenn man sich da noch den Anmerkungsapparat zu denkt, komme ich zu folgendem Ergebnis:
    Deine Arbeit macht auf mich den Eindruck als richte sie sich an den Lehrbetrieb (Hochschule) und nicht an den interessierten Laien.

  15. #15
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    @Deradke: Es geht immer noch um Künsberg. Warum sollen die Leser, auch Laien nicht mit Details konfrontiert werden? Vielleicht könnten wir eine solche Frage an anderer Stelle abhandeln. Persönlich will ich alle Kreise der Leser ansprechen. Allerdings kann ich es auch so halten, dass ich nur allgemein darauf eingehe. Da unterscheide ich mich aber nicht von Autoren, die oftmals sehr neben den damals tatsächlich vorherrschenden Verhältnissen mit ihren Einschätzungen und Schlussfolgerungen liegen. Mit denen möchte ich in keinen Topf geworfen werden.

    Wenn der Ansatz bei einer Recherche falsch ist, muss das Ergebniss nicht unbedingt richtig sein. Die Erbsenzählerei dient ja auch dem Zweck, richtige Ansätze zu erhalten. Der Hauptgrund für die Details liegt darin begründet, mit dem ganzen verbreiteten Unfug, ob Medien oder wie auch immer, endlich einmal gehörig aufzuräumen. Nicht nur über Künsberg wird falsch berichtet.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (05-05-2010 um 22:02 Uhr)

  16. #16
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Nach meinen Informationen, so die Eingansgfrage, ist Künsberg in Ungarn oder Jugoslawien verschollen. Ein Bestätigung dafür habe ich jedoch nicht.

    MfG

    Conny

  17. #17
    Avatar von Rondo
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Hier mal ein Aufsatz über Künsberg.
    1997_4_Kuensberg.pdf

    Quelle: IfZ Heft 1997/4
    www.walpersberg.com

  18. #18
    Avatar von Rondo
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    und noch der Link zu http://wwii.germandocsinrussia.org
    Dort gibt es eine Akte (Nr. 65) zum Sonderkommando Künsberg
    www.walpersberg.com

  19. #19
    Avatar von Leseratte
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Zitat Zitat von Rondo Beitrag anzeigen
    Hier mal ein Aufsatz über Künsberg.
    1997_4_Kuensberg.pdf Quelle: IfZ Heft 1997/4
    Hallo und danke für das Einstellen des links. Heute am Sonntag hatte ich Zeit zum Lesen. Für mich war das interessante der Fall des Kunstraubes durch die EGr Hamburg aus der russischen Zeitung.
    Betrifft OStubf (nach Reuth, nicht verifiziert) Normann Forster. Im Artikel steht, dass alles so nicht stattgefunden haben kann. Also Propaganda /Desinformation. Was richtig ist kann ich nicht beurteilen.
    Schönen Sonntag wünscht die Leseratte
    Ich suche nicht das BZ und keine Bronzezeitgräber, ich sondle nicht.

  20. #20
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Eberhard Freiherr von Künsberg

    Da Kuensberg´s Einheit aufgelöst und verteilt wurde, stellt sich die Frage, wurden die Personen gegen Kriegsende noch einmal für Transportaufgaben reaktiviert. Dabei müsste in Erfahrung gebracht werden, ob sie um Alt Aussee aktiv waren. Es wäre die einzige Möglichkeit ihres Einsatzes, dann aber auf Befehl der Parteikanzlei. Die Befehlsger wären in diesem Fall, Dr.Klopfer und Dr. Helmut von Hummel, wobei letzterer eher ausfällt, da er im Rahmen von Linz und dem Abwicklungsstab des ERR ausgelastet war. Für mich ist die einzige Möglichkeit in der Sache weiter zu kommen über die WASt den Werdegang der einzelenen Angehörigen zu erfragen. Nur, wer macht es?

    MfG

    Conny

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