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Thema: Geräte V 1 sofort sprengen

  1. #51
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Außer dem Triebwerkshersteller ARGUS haben wir Berlin keine Produktionstätten der Fi103/FZG 76 auch nicht der bemannten Reichenberg, deren Produktion schon 1944 eingestellt wurde. Diese ominöse V3 und eine V4 waren konzipierte Luftabwehrraketen. Ich denke, dass es sich bei dieser V1 um eine solche Waffe handelt.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (10-09-2017 um 19:05 Uhr)

  2. #52
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Außer dem Triebwerkshersteller ARGUS haben wir Berlin keine Produktionstätten der Fi103/FZG 76 auch nicht der bemannten Reichenberg, deren Produktion schon 1944 eingestellt wurde. Diese ominöse V3 und eine V4 waren konzipierte Luftabwehrraketen. Ich denke, dass es sich bei dieser V1 um eine solche Waffe handelt.

    MfG

    Conny
    @Conny, die V-3(nach Allierten Berichten) war ein Lufttorpedo!Selbige wurde in der Nähe von Berlin hergestellt.Entwickelt in Breslau.Mit Hinweis auf Großraum Crawinkel/Gossel!
    Geändert von Tigel1 (11-09-2017 um 06:23 Uhr)

  3. #53

    Avatar von Tunnelratz
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Erdwurm, ich meine Prag. Die Muspilusstraße ist allerdings in München. Dass ist ein Fehler im Telegramm.
    Ist es wirklich ein Fehler im Funkspruch?

    Ich lese das so:

    An: Sturmbannführer Grosch, (von der) Bauinspektion der Waffen SS u. Polizei Böhzen-Mähren (in) Prag.
    Befindet sich: (in der) Muspillistr. 19 (München, da ging der Funkspruch hin)
    Von München wird weitergeleitet an: Ostuf. Schurrman (in Berlin)


    https://www.google.de/maps/place/Mus...094!4d11.62278
    https://de.wikipedia.org/wiki/Muspilli
    „Es gibt bisher kein Beispiel und keine Erklärung für so etwas. Die Wissenschaft funktioniert so, dass derjenige, der eine ungewöhnliche Behauptung aufstellt, diese auch beweisen muss. Bisher hat niemand etwas Derartiges beobachtet oder bewiesen.“ (Dr. Mark Benecke, International Forensic Research & Consulting)

  4. #54
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Ja Holger, so herum ist es richtig. Nun benutze ich eine Ausrede; mit ordentlicher Brille wäre es nicht passiert. Spaß bei Seite; ich war voreilig.

    @Tigel1: Um solche oder ähnliche Geräte muss es sich bei der Sprengung handeln. Hast Du nähere Informationen darüber was man im Raum Gossel/Crawinkel damit veranstaltete? Da hätten wir eventuell auch eine Erklärung für die Suche der Israelis in Gossel. Im Augenblick würde ich es noch als Zufall ansehen. Nur sind bei solchen Geschichten Zufälle wohl eher nicht anzunehmen. Warten wir es einmal ab, ob wir weiter kommen.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (11-09-2017 um 12:20 Uhr)

  5. #55
    Avatar von Tigel1
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von Conny Beitrag anzeigen
    Ja Holger, so herum ist es richtig. Nun benutze ich eine Ausrede; mit ordentlicher Brille wäre es nicht passiert. Spaß bei Seite; ich war voreilig.

    @Tigel1: Um solche oder ähnliche Geräte muss es sich bei der Sprengung handeln. Hast Du nähere Informationen darüber was man im Raum Gossel/Crawinkel damit veranstaltete? Da hätten wir eventuell auch eine Erklärung für die Suche der Israelis in Gossel. Im Augenblick würde ich es noch als Zufall ansehen. Nur sind bei solchen Geschichten Zufälle wohl eher nicht anzunehmen. Warten wir es einmal ab, ob wir weiter kommen.

    MfG

    Conny
    @Conny ,Ja.da sind wir nämlich wieder bei Dr.Heinrich Determann(Konstrukteur selbiger)wurde in der Nähe von Gossel in seinen Labor mit 14 weiteren MA damals festgenommen.

  6. #56
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Langsam neige ich dazu, anzunehmen, dass die Israelis davon Kenntnis besaßen, dass Dr.Determann nebst Gefolge dort festgesetzt wurden. Die haben nach einer U-Anlage gesucht, die dort irgendwo im Umfeld vorhanden war. Schon vor Jahrzehnten hatte ich den Hinweis in einem Roman gelesen bzw. zusätzlich in einem Film des Fernsehens gehört. Peter, Manganer hatte davon ebenfalls Kenntniss. Dabei wurde ganz nebensächlich angesprochen, dass dort ein Labor zur Kernforschung existierte. Der Zusammenhang war aber Kernforschung und Raketenentwicklung. Es ist zwar eine uralte Geschichte, nur langsam wird sie wieder interessant. Vielleicht kommen wir diesmal etwas weiter. Dazu sehe ich eine Verbindung zu Berlin und die Sprengung dieser Versuchsgeräte.

    Da werde ich mich doch noch einmal mit der israelischen Buddeltruppe beschäftigen müssen. Die hatten zwar keine 100%ige Kenntnis der Lokalität, nur die ungefähre Lage aber sie kannten die Hintergründe. Die möchte ich doch allzugern kennen lernen. Mir geht es darum, in Erfahrung zu bringen, was sie tatsächlich an Kenntnissen hatten. Einfach auf gut Glück haben die gesucht. Da bin ich ganz sicher, nur die Frage, was wussten sie tatsächlich? Es könnte noch spannend werden.


    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (12-09-2017 um 00:19 Uhr)

  7. #57
    Avatar von isegrim
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Von wegen BZ, Gebeine von Häftlingen oder Akten. Dass ist totaler Blödsinn. In dem Umfeld befand sich eine Anlage der Kernforschung, Ein Tiefenkeller mit Lastenfahrstuhl über drei Etagen, sowie ein Bunker der in 90 Grad abgewinkelt war. Dass ist kein Kaffeesatz Lesen, es sind die Informationen von Hermann Martin. Schlimm, dass die Landesregierung hier etwas heimlich still und leise an den Bürgern vorbei abzieht. Dazu die Aussage, im Umfeld einer alten Wüstung. Mehr hatte Hermann Martin damals an Informationen nicht preis gegeben.

    MfG

    Conny
    --------------------------------
    Schon vor Jahrzehnten hatte ich den Hinweis in einem Roman gelesen bzw. zusätzlich in einem Film des Fernsehens gehört.

    wie nun Fernsehen oder Martin, das mit Martin gefällt mir besser
    isegrim
    der größte Feind eines Hobby Historikers ist der Zeitzeuge

  8. #58
    Avatar von vr6treter
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Servus,

    ich gehe davon aus das in dem Telegramm Geräte VL bei Berlin sofort sprengen steht und nicht V1, man schaue sich zum vergleich das L im Wort Meldekopf in dem Telegramm an.

    Ergo heißt es meines Erachtens nach Geräte Versuchsstelle bzw. Versuchsanlage Ludwigsfelde bei Berlin sofort Sprengen, macht ja auch in dem Sprachgebrauch mehr sinn einen Ort bei Berlin zu benennen als ein Gerät.

    Zur Versuchsstelle Zitat:

    Märkische Allgemeine vom 13.01.2012, Seite TF1
    Pulver verschossen Im Wald bei Ludwigsfelde ließ Rheinmetall-Borsig die
    weltweit ersten mehrstufigen Pulverraketen testen
    Wenn von der „Raketengeschichte“ im Land Brandenburg die Rede ist, richten sich die Augen stets auf das
    Versuchsgelände des Heereswaffenamtes in Kummersdorf. Doch Ludwigsfelde war kaum weniger wichtig für die
    Raketenforschung während des Nationalsozialismus.
    Von Günter Nagel
    LUDWIGSFELDE/GENSHAGEN In einem Waldstück an der Straße zwischen Ludwigsfelde und Genshagen, dort wo
    der Autobahnring um Berlin die Eisenbahn-Strecke Berlin-Leipzig quert, findet man noch heute zahlreiche mit großen
    Betonbrocken ausgefüllte metertiefe Gruben. Spektakulär ist das alles nicht, wohl aber das, was hier stattgefunden hat.
    Nachdem die Reichswehrführung 1929 beschlossen hatte, die Pulverrakete auf ihre Waffenfähigkeit hin zu überprüfen,
    und schon sechs Jahre später mit handfesten Erfolgen aufwarten konnte, erkannte auch die Rheinmetall-Borsig AG den
    Zeichen der Zeit. Dieses Unternehmen war einer der größten deutschen Rüstungsproduzenten und begann mit eigenen
    Experimenten zu Raketen, die ausschließlich durch Feststoffe („Pulver“) angetrieben wurden.
    Der Vorteil dieser Technik: Die Raketen waren sofort einsatzbereit, mussten vor dem Start nicht durch eine komplizierte
    Technik betankt werden und sollten einfacher gebaut sein als Flüssigkeitsraketen.
    Nachdem die Rheinmetall-Borsig AG 1938 ihren Sitz von Düsseldorf nach Berlin verlegt hatte, forcierte sie ihre
    Raketenversuche und entwickelte verschiedene Raketentypen: Jagdfliegerbewaffnung, Starthilfen für Flugzeuge und
    Lastensegler, schwere Panzerbomben gegen Seeziele und Raketen-Wurfgranaten. Erprobt wurden sie zumeist auf dem
    firmeneigenen Schießplatz Unterlüss (nordöstlich von Celle).
    Wenige Monate nach dem Überfall auf die Sowjetunion und der Ausweitung des Krieges forderten die Militärs noch
    wirkungsvollere Feststoff-Raketen. Die Luftwaffe legte dafür ein Sonderprogramm auf, wofür in Berlin-Marienfelde ein
    Entwicklungswerk entstand.
    Dort arbeitete Rheinmetall-Borsig vor allem an zwei neuartigen Waffenarten. Das war zunächst eine Flugabwehrrakete
    mit dem Code-Namen „Rheintochter“, bestimmt zur Bomberbekämpfung. Sie sollte etwa 100 Kilogramm Sprengstoff bis
    auf eine Höhe von 9000 Metern schießen und so den Einflug von Bomberpulks stören.
    Noch ehrgeiziger war das Projekt einer „Fernzielrakete“ mit der Bezeichnung „Rheinbote“. Vier Stufen einer reichlich elf
    Meter langen Feststoff-Rakete, mit einem Gesamtgewicht von 1600 Kilogramm sollten etwa 40 Kilogramm Sprengstoff
    bis zu 220 Kilometer weit befördern.
    Die Erprobung der Entwicklungsmuster solch massiger Raketen-Körper war in Berlin-Marienfelde nicht möglich. Dafür
    wurde in dem Wald bei Ludwigsfelde ab 1942 ein Testgelände aufgebaut, um die weltweit ersten mehrstufigen
    Pulverraketen zu prüfen. Die Raketenexperten untersuchten dort die Antriebsaggregate für „Rheinbote“ und
    „Rheintochter“.
    Der „scharfe Schuss“ wurde vom pommerschen Leba aus getestet. Zielgebiet war die 170 Kilometer entfernte Insel
    Bornholm. Im April 1943 wurden die ersten drei Versuchsexemplare des „Rheinboten“ in Leba hohen Militärs vorgeführt.
    Die Herren waren vom Startgetöse und den Reichweiten von über 100 Kilometern sehr angetan – wollten aber noch
    mehr. Der „Rheinbote“ sollte weiter fliegen und möglichst schnell im „Fernkampf gegen England“ zum Einsatz kommen.
    Mit großer Intensität wurden die Versuche am Ludwigsfelder „Brennstand“ fortgesetzt und in Kummersdorf Fahrversuche
    mit den Transport- und Startwagen der Rakete unternommen. Parallel dazu gab es weitere Schießübungen in Leba, die
    Mitte November 1944 ihren Höhepunkt erreichten. Eine größere Gruppe Generale und anderer hoher Offiziere der
    Artillerie, des Heereswaffenamtes und der Waffen-SS besichtigte die gefechtsmäßig ausgebaute Feuerstellung einer,
    „Rheinboten“-Batterie, die schließlich eine Salve von vier Raketen abfeuerte. Drei davon schlugen auf Bornholm; ein.
    Nun sollte die Serienproduktion beginnen.
    Den militärischen Einsatz übernahm die neugebildete, 460 Mann starke „Heeresartillerieabteilung 709“, deren Offiziere
    sich mit der Herstellung in Marienfelde vertraut machten.
    Von Dezember 1944 bis Januar 1945 schoss die Wehrmacht etwa 70 „Rheinboten“ auf Antwerpen ab, die jedoch ihr Ziel,
    den Hafen, verfehlten. Das blieb der einzige nennenswerte Angriff mit dieser Waffe.
    Angesichts der nur 25 Kilogramm Sprengstoff im Raketenkopf war der betriebene Aufwand – allein die Startstufe
    verbrauchte 245 Kilo-gramm Pulver – viel zu hoch. Das gilt auch für die in Ludwigsfelde getestete zweistufige Feststoff-
    Rakete ,,Rheintochter“. Die Techniker und Ingenieure stellten die Versuche mit ihr im Januar 1945 ein.
    Sofort nach Kriegsende besichtigte eine sowjetische wissenschaftlich-technische Kommission – eigens gebildet für die
    akribische Erkundung der deutschen Raketenarbeiten – das Gelände in Ludwigsfelde. Im September 1946 legte sie
    ihren Bericht zu den deutschen Forschungen vor. Dieses Dokument erschien auszugsweise im Jahr 2010 in Moskau in
    einem Sammelband. Darin sind auch die „Hauptthemen des Werkes Marienfelde“ aufgelistet. Auf dem Versuchsgelände
    in Ludwigsfelde wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges alle Gebäude demontiert und die Bunker gesprengt.
    Quelle: Märkische Allgemeine vom 13.01.2012, Seite TF1
    Lokalausgabe: Jüterbog
    Dokumentnummer: 201201133134179
    Dazu liegen mir etliche Original Dokumente vor, Interessant ist die Frage warum Rheinmetall Werk Sömmerda nach ihrer Schließung ihr gesamtes gut nach Ludwigsfelde verlagert haben, das zum ende des Krieges, aber das Thema hatten wir ja schon mal.

    Lieben Gruß Jörg
    "Der Zeitzeuge ist der natürliche Feind des Historikers"
    Jan Philipp Reemtsma

  9. #59
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Jörg, die Frage stellt sich, haben sie auch mit anderen Sprengköpfen expermentiert? Dann noch eine Frage, war es eine reine Geschichte der Rheimetall oder gab es Kooperationspartner.

    @Isgrimm (Norbert) die Erwähnung der U-Anlage in dem Buch und dem Film ist zumindest ein Indiz für deren Vorhandensein.
    Noch etwas, der Buchautor, (könnte Schreyer) gewesen sein, hätte doch Usedom, Peenemünde oder Kummersdorf benennen können, warum diese kleine thürigische Kaff?
    ... und von Hermann Martin stammten die anderen Informationen.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (12-09-2017 um 10:47 Uhr)

  10. #60
    Avatar von manganer
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Eigendlich wollte ich hierzu nichts mehr schreiben, aber ich kanns nicht lassen...
    Eine Wüstung ist in der Nähe, nur hätte man lieber den Hügel auf der anderen Wegseite genommen. Der sieht im DGM viel interessanter aus. Darüberhinaus hatte der User @Erdwurm vor Jahren ein Kartensymbol ausgegraben,
    deren eindeutige Klärung bisher nicht gelungen ist...
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  11. Dateityp: jpg erdwurm.jpg (125,1 KB, 78x aufgerufen)
  12. #61
    Avatar von vr6treter
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Ich gehe davon aus das es mehrere Kooperationspartner gab, wenn man sich die nähere Umgebung ansieht erkennt man eine interessante Infrastruktur die darauf schließen lässt.

    Für mich sieht es so aus als ob Rheinmetall nur an den Trägermitteln gearbeitet hat, Sprengköpfe waren nicht weit entfernt...

    Interessant für mich ist die Verbindung zwischen Raketen und Kernforschung, wie es aussieht gab es diese an mindestens 2 Standorten ( Thüringen / Brandenburg ), eng miteinander verknüpft.

    LG Jörg
    Geändert von vr6treter (12-09-2017 um 10:49 Uhr)
    "Der Zeitzeuge ist der natürliche Feind des Historikers"
    Jan Philipp Reemtsma

  13. #62
    Avatar von Augustiner
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von Tigel1 Beitrag anzeigen
    @Conny ,Ja.da sind wir nämlich wieder bei Dr.Heinrich Determann(Konstrukteur selbiger)wurde in der Nähe von Gossel in seinen Labor mit 14 weiteren MA damals festgenommen.
    Also laut der Zeitschrift YANK vom 14.09.1945 wurde Dr. Heinrich Determann mit 14 seiner Mitarbeiter von der 18th Infantry am Toplitzsee festgenommen (Gössl liegt am benachbarten Grundlsee und ist damit ca. 1,5 km entfernt). Determann experimentierte mit einem "submarine V-2", .........."a big metal fish jumping from the water into the air" und "undersea boats that shot fiery comets" - es war ihm möglicherweise gelungen, Unterwasser-Raketen abzuschießen ?

  14. #63
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Peter, Du bist doch Experte, könnten dass auch drei Punkte sein? Oder ist es das wirklich das typische Symbol für Radioaktivität? Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kartenzeichner Mist bauen. Die sind genau und pingelig.

    Wenn wir auch den Determann nun ausschließen können, so war die Geschichte um die gefrohrenen Blitze eine Sache mit Raketen. Die Handlung spielte ja hauptsächlich um Halle Merseburg (Leuna/IG Farben-Treibstoffe für Raketen) und die meinten garantiert nicht das Gössel um den Grundelsee.

    ... und alles was mit V-2 (A4) zu tun hatte, können wir ausschließen, denn da sind die Standorte in Thüringen bekannt. Bei den kleineren Luftabwehr Raketen haben wir ja den Himmelsberg und die Truppe ging nach Ohrdruff und keine Mensch weiß wo sie gearbeitet hatten.

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (12-09-2017 um 11:10 Uhr)

  15. #64
    Avatar von manganer
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Wie gesagt Kurt, trotz aller Bemühungen haben wir die wirkliche Bedeutung der Signatur nicht klären können. Fakt ist, es ist eine militärische Karte (DDR), und die Lage der Signatur ist mitten in der Pampa, auf der anderen Wegseite der Bohrung, auf dem großen Hügel...

  16. #65
    Avatar von Conny
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Peter, Du weißt ja selbst, dass militärisches Kartenmaterial als VS eingestuft war, kurzum, nicht jeder Dodel hat solche Karten in die Hände bekommen. Selbst poplige zivile MTB wurden als Verschlussache angesehen. Als Zufall würde ich die Bohraktion in der Nähe des Symbols auch nicht sehen. Da steckt mehr dahinter. Davon bin ich überzeugt. Dort irgendwo ist etwas, nur was und wo ist die Frage? Solche Leute, wie Heinowski, Scheumann und Schreyer wußten um diese Zusammenhänge. An deren Archivgut müsste man herankommen. Die hatten ja über die Propaganda Abteilung des ZK der SED Zugriff auf solches Material. Solche Propagandafilme, wie die gefrohrenen Blitze wurden exakt geplant und mit dem ZK abgesprochen. Da konnte der Autor oder Regiseur nicht machen was er wollte.

    Oder liegt das Material des Fernsehens der DDR bei den einzelnen Landesrundfunk Anstalten?

    MfG

    Conny
    Geändert von Conny (12-09-2017 um 11:48 Uhr)

  17. #66
    Avatar von Burg
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Mit der Signatur wird ein Standort mit tiefgelegenen Gaszentrifugen bezeicnet.

  18. #67
    Avatar von cerusit
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von vr6treter Beitrag anzeigen
    Servus,

    ich gehe davon aus das in dem Telegramm Geräte VL bei Berlin sofort sprengen steht und nicht V1, man schaue sich zum vergleich das L im Wort Meldekopf in dem Telegramm an.

    Ergo heißt es meines Erachtens nach Geräte Versuchsstelle bzw. Versuchsanlage Ludwigsfelde bei Berlin sofort Sprengen, macht ja auch in dem Sprachgebrauch mehr sinn einen Ort bei Berlin zu benennen als ein Gerät.
    Ludwigsfelde wurde am 22.04. von den Russen eingenommen. Das Telegramm stammt vom 23.04. Das macht keinen Sinn.

  19. #68
    Avatar von isegrim
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Kurt, ich würde doch mehr auf Hermann Martin geben - es ist bis heute nicht klar an welcher Stelle bei Gossel er in 86 mit Gen. Bernstein war.
    Und, das was Manganer zum gegenüberliegenden Hügel schreibt würde ich mit tragen. Ich erinnere an den Stachelbeerbusch der bei 20cm Schneehöhe im Februar auf der von Manganer bezeichneten Seite in einem Trichter grünte und Blütenansätze zeigte. Einigen hier schreibenden Usern hatten wir es gezeigt andere haben die Bilder gesehen.
    isegrim
    der größte Feind eines Hobby Historikers ist der Zeitzeuge

  20. #69
    Avatar von Langer
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Hat denn keiner eine Tarnnamensliste?
    der Tarnname der V1 ist " FZG 76 ". Es kann sich somit nicht um die "Vergeltungswaffe V1" handeln.

  21. #70
    Avatar von Kling
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Wo her hast Du die Bezeichnung?
    Mfg Kling


    ... der Weg ist das Ziel ...

  22. #71
    Avatar von cerusit
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    aus dem Gerätehandbuch Fi 103

    FZG.jpg

  23. #72
    Avatar von justus
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    # 19 ... es war ihm möglicherweise gelungen, Unterwasser-Raketen abzuschießen
    Das „möglicherweise“ streichen, da bereits der erste Test (Sommer 1942) aus 12 m Tiefe gelang. Dr. Heinrich Determann war ein Raketenmann für Unterwasser-zu-Unterwasser und Unterwasser-zu-Oberfläche-Raketen. Er wird in Zusammenhang gebracht mit Unterwasser-Raketen wie dem 30cm Wurfkörper 42 Spreng, Unterwasserraketen Kaliber 165mm (1-stufige Rakete, U-Boot-Start, gegen U-Boote und Oberflächenschiffe) sowie dem Projekt „Ursel“. Und die machten ihre Erprobungen im Tolpitzsee.


    #17 ... Darüberhinaus hatte der User @Erdwurm vor Jahren ein Kartensymbol ausgegraben, deren eindeutige Klärung bisher nicht gelungen ist...
    3 schwarze Punkte, na das ist doch ganz klar, das ist das Zeichen für Behinderte, die da ein- und ausgingen. Dann grabt mal hübsch weiter, denn das ist kein Einzelfall und die finden sich an „ganz merkwürdigen“ Orten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von justus (12-09-2017 um 14:40 Uhr)
    Viele Grüße

    Justus

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  26. #73
    Avatar von Kling
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von Langer Beitrag anzeigen
    Hat denn keiner eine Tarnnamensliste?
    der Tarnname der V1 ist " FZG 76 ". Es kann sich somit nicht um die "Vergeltungswaffe V1" handeln.
    Doch @Langer, Google hat so eine Liste. FZG 76 würde dann Flakzielgerät 76 heißen und wo die eingebaut wurden brauche ich Dir nicht sagen.
    Mfg Kling


    ... der Weg ist das Ziel ...

  27. #74
    Avatar von manganer
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Also @Justus,
    Du bist gerade dabei sämtlichen Kredit zu verspielen. Du willst mir doch nicht etwa die Flächensignatur für Gebüsch als Vergleichsmuster anbieten? Das meinst Du doch nicht ernst, ge, oder etwa doch???
    Ich empfehle Dir den Anhang in #17 noch mal mit der richtigen Brille zu betrachten! Ehrlich, ich fass es nicht....

  28. #75
    Avatar von Langer
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    Standard AW: Geräte V1 bei Berlin sprengen!

    Zitat Zitat von Kling Beitrag anzeigen
    Doch @Langer, Google hat so eine Liste. FZG 76 würde dann Flakzielgerät 76 heißen und wo die eingebaut wurden brauche ich Dir nicht sagen.
    Genau das ist Dein und der Fehler!

    Das FZG 76 ist die "V1" selber! Das war nirgends eingebaut.

    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...QKzhqPjq3b4s4w


    http://www.zenza.se/vw/
    Da bei den Fotos bitte unter " V1 Technical Manual "Geräte Handbuch" " nachschauen

    Gruß

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