Plünderung historischer Stätten zerstört Kulturgut
Großkrotzenburg. Zum Tag des offenen Denkmals, der am 9. September europaweit begangen wird, zeigt der Großkrotzenburger Heimat- und Geschichtsverein im örtlichen Museum die Ausstellung »Fundort unbekannt – Raubgrabungen in Hessen«.
Die Dokumentation ist nach Mitteilung von Museumsleiterin Marianne Jäger in sechs Thementafeln gegliedert und soll bei Erwachsenen wie Kindern das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den archäologischen Bodendenkmälern wecken.
Die Ausstellung richtet sich gegen Personen, die mit Sonden, Spaten und Schaufeln auf private »Schatzsuche« gehen und aus egoistischen Gründen historische Stätten plündern. Raubgräber arbeiten ohne Genehmigung und ohne Fachkenntnisse, so Jäger. Sie zerstören wertvolles Kulturgut und können dafür mit Bußgeldern bis zu 50 000 Mark bestraft werden. Archäologische Fundstellen sind nicht regenerierbar; Plätze, an denen illegal gewühlt wurde, sind für die Wissenschaft für immer verloren
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