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Thema: Überleben! - Steinzeit Tips (Volume 1)

  1. #1
    Stammuser Avatar von Flinthunter
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    Talking Überleben! - Steinzeit Tips (Volume 1)

    Ihr habt euch beim sondeln im Wald verirrt?

    Ihr hängt irgendwo zwischen Oberalbdorf und
    Untersuhlbach im sich 100km weit erstreckenden
    Wald fest und bekommt langsam Hunger?
    Kein Messer oder brauchbares dabei?


    Nun heisst es Futterbeschaffung (Wenn ihr euch nicht
    von diversen Beeren, Wurzeln und Krabbeltierchen
    ernähren wollt )

    Jagdgerät beschaffen!
    Jetzt heisst es Beobachten, was gibt es in der
    Umgebung, was kann man verwenden?


    Natürlich Holz! Am leichtesten ist es sich einen Holzspeer
    herzustellen, dazu einfach einen einigermassen geraden
    Ast oder Jungstamm mit der nötigen Stärke herausbrechen.
    Nun heisst es die Oberfläche glätten, also herausragende
    Zweigschen zu entfernen. Danach wird er mit dem Messer
    (Messer??? Tja, woher denn? , dazu unten mehr)
    angespitzt. Nun macht ihr ein Feuerschen und haltet
    das angespitze Stück hinein, dabei drehen bis die Spitze
    gehärtet ist. Nun noch ein Problem, die Holzstücke
    sind selten kerzengerade (was für eine optimale Flugbahn
    wichtig ist). Diese schiefen Stellen lassen sich ebenfalls
    im Feuer begradigen, dazu den Speer gerade biegen
    (in die entgegengesetzte Seite wirken) und dabei ins
    Feuer halten, die Stelle härtet und der Speer wird gerade.


    Messer!
    Gibt es brauchbare Steine? Am besten einfach mal alles
    einsammeln was sich so findet, Sandstein könnt ihr
    aber gleich liegenlassen, mit dem ist nichts anzufangen in
    der Richtung. Oft ist bunte Farbigkeit oder Schwärze
    ein Hinweiss auf gute Spalteigenschaften!

    So, nun haben wir einen Berg gesammelter Steine vor uns.
    Nun nimmt man sich einen faustgrossen, gut in der Hand
    liegenden Stein (Am besten den Härtesten) in die rechte
    Hand, einen anderen der Steine in die linke Hand.
    Mit dem grossen Stein (Schlagstein) in der rechten Hand
    heisst es nun den anderen Stein (Rohstein) zu spalten.
    Dazu schlägt man auf die Kante des Rohsteins, dabei
    spaltet sich ein Stück ab, ein Abschlag ist entstanden.
    Dies weitermachen, ein Stück nach dem anderen abtrennen,
    dazu möglichst dicht an der Kante des Rohsteins schlagen,
    denn desto dünner und auch schärfer werden die
    abgetrennten Stücke, so das wir nun ein paar schöne
    Klingen (Messer) vor uns haben.

    Allein schon mit diesen unbearbeiteten Klingen (Oder
    auch allein schon mit den groben Abschlägen) lässt
    sich das Holz sehr gut bearbeiten und die Spitze
    anhobeln.

    Aber die Steinklingen lassen sich auch noch weiterbearbeiten!
    Nun nehmen wir einen kleinen Stein in die rechte Hand
    (Einen Retuschenmaker), die grobe abgeschlagene Klinge
    in die linke Hand. Die Klinge in der linken Hand halten
    wir fest und drücken sie auf einen Stein oder das Knie.
    Mit dem Retuschenmaker drücken wir nun auf die Kanten
    der Klinge, so lassen sich die Kanten glätten, das sie
    eine gerade Linie bekommen. Dazu den Retuschenmaker
    möglichst quer aufsetzen, so das die Klinge schön scharf
    wird. Setzt man ihn steil an, so erhält man eine steile,
    unscharfe Retusche, damit kann man zum Beispiel
    Schaber zum abziehen der Felle herstellen (Auch mit
    diesen Schabern kann man Holz glätten).

    Das bringt uns auf eine neue Idee, nun haben wir
    Steinklingen hergestellt, was wollen wir dann mit solch
    einer doofen Holzspitze am Speer? Wir spitzen ihn
    also nicht an, sondern nehmen uns einen schönen
    grossen geraden Abschlag oder eine Klinge (Für
    Fortgeschrittene...) und arbeiten diese zu einer
    Speerspitze um. Dazu steil rund um den Stein
    auf die Kanten schlagen (Am besten eignet sich dazu
    ein Geweihstück, wenn ihr eins im Wald findet), bis
    die Form der Speerspitze herausgearbeitet ist.
    Auch wenn diese etwas krumm ist, ist sie immer noch
    besser als eine blanke gehärtete Holzspitze. Diese
    Speerspitze müssen wir nun in den Holzspeer einsetzen,
    dazu arbeiten wir an der Spitze des Holzes einen Spalt
    heraus, indem die Spitze hineingedrückt werden kann.
    Aber wie befestigen wir nun diese Speerspitze?
    Natürlich mit Birkenpech!

    Birkenpech? Wie stellt man das her?
    Dazu ein anderes Mal


    Flinthunter

  2. #2
    Stammuser Avatar von MaMue
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    Bitte unbedingt fortsetzen
    ....mögest du leben so lange du willst und es wollen so lange du lebst
    (Keltischer Trinkspruch )

  3. #3
    Stammuser Avatar von Taucher
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    Thumbs up

    Original geschrieben von MaMue
    Bitte unbedingt fortsetzen
    Dem schließe ich mich an.

    Nach dem Speer vielleicht mal an Pfeil und Bogen denken.

    Im Frühjahr muss ich meinem Sohn wieder einen bauen und so toll sind die letzten nicht gewesen.

    Gruß
    Taucher ( Micha )
    "Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen
    - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage."
    (Joe E. Lewis)

  4. #4
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    Avatar von Flinthunter
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    Hallo Leute,

    ja richtig, Pfeil und Bogen, die Jagdwaffe schlechthin!!!!

    Ein Speer ist zwar einfacher herzustellen, aber schleicht euch
    damit mal auf allen Vieren robbend an ein scheues
    Waldrehschen an

    Fortsetzung folgt demnächst

    Viele Grüsse
    Flinthunter

  5. #5
    EXPLORITTER
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    Avatar von Becki
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    Älabätsch, ich weiss wie man Birkenpech herstellt
    MFG Becki

    Wissen ist weder Gut noch Böse, Wissen ist MACHT

  6. #6
    Stammuser
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    Aaaaaaaah, ein Uhualsgleitgelbenutzer, ich lieg
    ja unterm Tisch und krümm mich vor Lachen

    Musst du mal mit Birkenpech probieren, ist warm sehr
    anschmiegsam

    Achtung: Dieser Steinzeittip ist nur für Fortgeschrittene

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