Ihr habt euch beim sondeln im Wald verirrt?
Ihr hängt irgendwo zwischen Oberalbdorf und
Untersuhlbach im sich 100km weit erstreckenden
Wald fest und bekommt langsam Hunger?
Kein Messer oder brauchbares dabei?
Nun heisst es Futterbeschaffung (Wenn ihr euch nicht
von diversen Beeren, Wurzeln und Krabbeltierchen
ernähren wollt)
Jagdgerät beschaffen!
Jetzt heisst es Beobachten, was gibt es in der
Umgebung, was kann man verwenden?
Natürlich Holz! Am leichtesten ist es sich einen Holzspeer
herzustellen, dazu einfach einen einigermassen geraden
Ast oder Jungstamm mit der nötigen Stärke herausbrechen.
Nun heisst es die Oberfläche glätten, also herausragende
Zweigschen zu entfernen. Danach wird er mit dem Messer
(Messer??? Tja, woher denn?, dazu unten mehr)
angespitzt. Nun macht ihr ein Feuerschen und haltet
das angespitze Stück hinein, dabei drehen bis die Spitze
gehärtet ist. Nun noch ein Problem, die Holzstücke
sind selten kerzengerade (was für eine optimale Flugbahn
wichtig ist). Diese schiefen Stellen lassen sich ebenfalls
im Feuer begradigen, dazu den Speer gerade biegen
(in die entgegengesetzte Seite wirken) und dabei ins
Feuer halten, die Stelle härtet und der Speer wird gerade.
Messer!
Gibt es brauchbare Steine? Am besten einfach mal alles
einsammeln was sich so findet, Sandstein könnt ihr
aber gleich liegenlassen, mit dem ist nichts anzufangen in
der Richtung. Oft ist bunte Farbigkeit oder Schwärze
ein Hinweiss auf gute Spalteigenschaften!
So, nun haben wir einen Berg gesammelter Steine vor uns.
Nun nimmt man sich einen faustgrossen, gut in der Hand
liegenden Stein (Am besten den Härtesten) in die rechte
Hand, einen anderen der Steine in die linke Hand.
Mit dem grossen Stein (Schlagstein) in der rechten Hand
heisst es nun den anderen Stein (Rohstein) zu spalten.
Dazu schlägt man auf die Kante des Rohsteins, dabei
spaltet sich ein Stück ab, ein Abschlag ist entstanden.
Dies weitermachen, ein Stück nach dem anderen abtrennen,
dazu möglichst dicht an der Kante des Rohsteins schlagen,
denn desto dünner und auch schärfer werden die
abgetrennten Stücke, so das wir nun ein paar schöne
Klingen (Messer) vor uns haben.
Allein schon mit diesen unbearbeiteten Klingen (Oder
auch allein schon mit den groben Abschlägen) lässt
sich das Holz sehr gut bearbeiten und die Spitze
anhobeln.
Aber die Steinklingen lassen sich auch noch weiterbearbeiten!
Nun nehmen wir einen kleinen Stein in die rechte Hand
(Einen Retuschenmaker), die grobe abgeschlagene Klinge
in die linke Hand. Die Klinge in der linken Hand halten
wir fest und drücken sie auf einen Stein oder das Knie.
Mit dem Retuschenmaker drücken wir nun auf die Kanten
der Klinge, so lassen sich die Kanten glätten, das sie
eine gerade Linie bekommen. Dazu den Retuschenmaker
möglichst quer aufsetzen, so das die Klinge schön scharf
wird. Setzt man ihn steil an, so erhält man eine steile,
unscharfe Retusche, damit kann man zum Beispiel
Schaber zum abziehen der Felle herstellen (Auch mit
diesen Schabern kann man Holz glätten).
Das bringt uns auf eine neue Idee, nun haben wir
Steinklingen hergestellt, was wollen wir dann mit solch
einer doofen Holzspitze am Speer? Wir spitzen ihn
also nicht an, sondern nehmen uns einen schönen
grossen geraden Abschlag oder eine Klinge (Für
Fortgeschrittene...) und arbeiten diese zu einer
Speerspitze um. Dazu steil rund um den Stein
auf die Kanten schlagen (Am besten eignet sich dazu
ein Geweihstück, wenn ihr eins im Wald findet), bis
die Form der Speerspitze herausgearbeitet ist.
Auch wenn diese etwas krumm ist, ist sie immer noch
besser als eine blanke gehärtete Holzspitze. Diese
Speerspitze müssen wir nun in den Holzspeer einsetzen,
dazu arbeiten wir an der Spitze des Holzes einen Spalt
heraus, indem die Spitze hineingedrückt werden kann.
Aber wie befestigen wir nun diese Speerspitze?
Natürlich mit Birkenpech!
Birkenpech? Wie stellt man das her?
Dazu ein anderes Mal![]()
Flinthunter





)
, dazu unten mehr)
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Kloschüsseljäger
