Mitunter taucht aus den Tiefen auch schon mal altes, verrottetes Kriegsgerät auf
Aus der Donau werden zurzeit auf der Höhe des Stegs bei Offenhausen nicht nur täglich etwa 2000 Tonnen Kies und Sand geholt und gleich verarbeitet. Mitunter fördern die Mitarbeiter der Deggendorfer Firma Meister auch altes Kriegsgerät aus dem Wasser.
Die Donau führt zwischen Eisenbahnbrücke und Kraftwerk Böfinger Halde nicht nur eine halbe Million Tonnen Illerkies mit sich, in ihr ist zum Teil auch ein richtiges Waffenarsenal versteckt. Vor vier Wochen war sogar der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Neu-Ulmer Ufer. Beim Kiesbaggern tauchte eine alte Granate aus dem Zweiten Weltkrieg auf, die von den Spezialisten gleich entschärft wurde. Panzerfäuste kommen mitunter aus dem Wasser hervor, Munition und andere Waffenteile, die die Mitarbeiter des Deggendorfer Unternehmens Meister in einer abgeschlossenen Kiste aufbewahren. Dort liegt beispielsweise auch der geschwungene Griff eines alten Schwerts oder Degens, für das sich demnächst die Archäologen interessieren dürfen.
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Südwestpresse






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